1. tz
  2. Sport
  3. Fußball

Birnen, Fischer, Stall-Bewohner: Das bedeuten die Nachnamen der DFB-Stars

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Birnen, Fischer, Stall-Bewohner: Das bedeuten die Nachnamen der DFB-Stars

null
1 / 16Nicht nur Laktatwerte und Trainingseindrücke, sondern auch die historisch gewachsene Bedeutung der Nachnamen lassen Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit der deutschen Nationalspieler bei der EM zu. Davon ist jedenfalls Prof. Dr. Jürgen Udolph überzeugt. Deutschlands bekanntester Professor für Onomastik (Namensforschung) entschlüsselte die Nachnamen im deutschen Team und fand dabei Erstaunliches heraus. © dapd
null
2 / 16JOACHIM LÖW: Löw ist eine Kurzform von Löwe. Dieser Name wurde in erster Linie von Familien übernommen, die die Eigenschaften des Tieres hatten: kräftig, stark, tapfer und mutig. © Oliver Hurst / GES / DFB
null
3 / 16OLIVER BIERHOFF: Der Name enthält eine ältere niederdeutsche Mundartform von „Birne“. Demnach stammten Bierhoffs Vorfahren von einem Birnenhof ab. © Getty
null
4 / 16ANDREAS KÖPKE: Niederdeutsche Koseform zum alten Vornamen „Jakob“, der aus dem Hebräischen übernommen ist. Die ursprüngliche Bedeutung ist: „Er (Gott) möge schützen“. © dpa
null
5 / 16MARIO GOMEZ: Viele spanische Namen gehen auf eine germanische Sprache zurück. Gomez kann vom althochdeutschen „gomo“ - also „Mann“ - abgeleitet werden. © Oliver Hurst / GES / DFB
null
6 / 16SAMI KHEDIRA: Der Name, der er von seinem tunesischen Vater hat, stammt vom arabischen „Al-Quadir“ ab, einem von 99 Beinamen Allahs, und bedeutet „der zu allem Fähige“ oder „der Besitzer aller Macht und Autorität“. © Oliver Hurst / GES / DFB
null
7 / 16MIROSLAV KLOSE: Es liegt eine verkürzte Form von „Nikolaus“ vor. Das ist ein griechischer Name mit der Bedeutung „Volkssieger“. © Oliver Hurst / GES / DFB
null
8 / 16TONI KROOS: Sein Nachname beruht auf dem mittelniederdeutschen Wort „kros“ und bedeutet Kanne, Krug oder Trinkgefäß. Kroos kann ein Beiname für den Krugmacher, den Wirt oder aber auch den Trinker gewesen sein. © Oliver Hurst / GES / DFB
null
9 / 16PHILIPP LAHM: Der Vorfahre des Münchners war höchstwahrscheinlich lahm, gelähmt oder gliederschwach. © Oliver Hurst / GES / DFB
null
10 / 16PER MERTESACKER: Zugrunde liegt ein Flur- oder Feldname, worin eine Dialektform von „Martin(s)“ sowie „Acker“ vorliegt. © Oliver Hurst / GES / DFB
null
11 / 16THOMAS MÜLLER: Der wohl unspektakulärste Name im deutschen Team. Im Mittelalter stand in fast jedem Dorf eine Mühle, die von einem Müller betrieben wurde. So erklärt sich die große Verbreitung. © Oliver Hurst / GES / DFB
null
12 / 16MANUEL NEUER: Seine Vorfahren könnten aus dem Textilgewerbe kommen. Neuer ist eine so genannte gerundete Form und gehört wohl zum mittelhochdeutschen „naewen“, was „nähen“ bedeutet. © Oliver Hurst / GES / DFB
null
13 / 16LUKAS PODOLSKI: Ein polnischer Name, abgeleitet vom Ortsnamen „Podole, Podol“, worin slawisch „po“ („bei“) und „dol“ („Tal“) enthalten sind. Der Wohnort von Podolskis Vorfahren lag demnach in einem Tal. © Oliver Hurst / GES / DFB
null
14 / 16MARCO REUS: Der Name kommt von „Reuse“, sein Vorfahre war also entweder Fischer oder ein Hersteller von Reusen. © Oliver Hurst / GES / DFB
null
15 / 16BASTIAN SCHWEINSTEIGER: Der Name geht auf den süddeutschen Ort Schweinsteig zurück. Das „-steig“ bedeutet nicht etwa „steigen“, sondern bezieht sich auf das mittelhochdeutsche „stige“ und meint den „Stall“. Ein Schweinsteiger hat also früher im Stall bei den Schweinen gewohnt. © Oliver Hurst / GES / DFB
null
16 / 16TIM WIESE: Der Torwart kann auf schlaue Vorfahren verweisen. Sein Name geht auf das Niederdeutsche „wies“ zurück, was „der Weise, Kluge“ bedeutet. © Oliver Hurst / GES / DFB

Auch interessant

Kommentare