"Franck fällt definitiv aus"

Ribéry fehlt gegen Fürth - Schweini auf der Bank

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Jupp Heynckes

München - Rekordmeister Bayern München muss zum Bundesliga-Start am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total! ) bei Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth auf Franck Ribery verzichten.

„Franck fällt definitiv aus“, gab Trainer Jupp Heynckes am Freitag bekannt. Nach einer fiebrigen Erkältung könne der französische Nationalspieler an diesem Samstag maximal wieder leichtes Lauftraining absolvieren. In der kommenden Woche soll Ribéry wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können. Für Ribéry dürfte Neuzugang Xherdan Shaqiri auf der linken Seite zum Einsatz kommen.

Auch Nationalspieler Bastian Schweinsteiger wird in Fürth nicht in der Startformation stehen, obwohl der Mittelfeldchef seit zwei Wochen im Training „überragend arbeitet“, wie Heynckes betonte. „Es dauert nicht mehr lange, bis er wieder von Anfang an spielt“, meinte der Coach. Schweinsteiger sei nach zahlreichen Verletzungsproblemen und den Enttäuschungen der vergangenen Saison inzwischen mental „wieder der Alte“ und ein elementar wichtiger Akteur für den Rekordmeister. „Er ist ein Spieler, der bei uns den Unterschied ausmacht. Er ist einer der besten Mittelfeldspieler der Welt“, erklärte Heynckes.

Der Coach blickt der 50. Bundesliga-Saison mit „Vorfreude“ entgegen. Ziel zum Auftakt seien drei Punkte in Fürth: „Wenn man mit einem Sieg startet, bekommt man Rückenwind“, betonte der 67-Jährige. Zur nationalen Jagd auf Meister und Pokalsieger Borussia Dortmund bemerkte Heynckes: „Ich schaue nicht auf Dortmund, ich schaue auf uns. Ich traue uns sehr viel zu.“

dpa

Die Meistertipps der 18 Bundesliga-Trainer

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): „Wer am Ende oben steht? Ich weiß es nicht. Ich glaube, die anderen wissen es auch nicht. Es gibt nur einen Verein, für den es die einzige Möglichkeit ist, erfolgreich zu sein, das ist Bayern München. Sie haben die besten Voraussetzungen. Das ist auch okay so. Aber mir ist es persönlich auch wurscht um ehrlich zu sein. Ich freue mich einfach darauf, dass wir dabei sind.“ © dpa
Trainer Jupp Heynckes (Bayern München): „Wenn eine Mannschaft zweimal hintereinander Meister wird, kann sie die Favoritenrolle nicht abstreiten. Aber natürlich werden wir Borussia Dortmund attackieren und alles daran setzen, dass wir wieder den Titel nach München holen.“ © dpa
Trainer Huub Stevens (Schalke 04): „Die ersten beiden Plätze sind an Borussia Dortmund und Bayern München vergeben. Auf einen Meistertipp will ich mich nicht festlegen.“ © dpa
Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): „Für mich kommen zwei Klubs in Frage - Dortmund und Bayern.“ © dpa
Teamchef Sami Hyypiä (Bayer Leverkusen, Foto): "Ich glaube an die Meisterschaft von Bayern München.“) Trainer Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): „Ich tippe auf eine Titelverteidigung von Borussia Dortmund.“ © 
Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): „Borussia Dortmund und der FC Bayern München sind wohl die heißesten Anwärter auf den Titel, doch vielleicht gibt es ja auch in dieser Saison wieder ein Team, das überrascht und oben mitspielt.“ © dpa
Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): „Zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund sehe ich einen engen Zweikampf, der möglicherweise erst kurz vor Schluss im direkten Duell entschieden wird. Ich meine, dass die Bayern knapp vorne liegen werden.“ © dpa
Trainer Felix Magath (VfL Wolfsburg): „Der FC Bayern wird Meister.“ © dpa
Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): „Die Klubs, die in der Vorsaison vorne standen, zählen auch diesmal zum Kreis der Favoriten.“ © dpa
Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): „Ich habe mich auf Dortmund festgelegt. Bei den Bayern wird es interessant sein zu beobachten, wie die Entwicklung weitergeht. Sie haben die Qualität, Dortmund wieder vom Thron zu stoßen, aber ich sehe in München einfach mehr Spannungsfelder. Insgesamt hoffe ich, dass die beiden nicht irgendwann ihre eigene Liga bilden. Das wäre für die Bundesliga nicht gut, wenn der Rest nur noch die Plätze 3 bis 18 ausspielt.“ © dpa
Trainer Markus Babbel (1899 Hoffenheim): „Trotz der vielen Verletzten ist und bleibt mein Tipp Bayern. Sie haben mit Matthias Sammer eine absolute Top-Verpflichtung getätigt. Von der Qualität sind sie sowieso die beste Truppe. Sie werden es auch bis zum Schluss durchziehen.“ © dpa
Trainer Christian Streich (SC Freiburg): „Dortmund, die Bayern, Gladbach oder Schalke.“ © dpa
Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): „Ich möchte mich nicht festlegen, aber vielleicht wird ja ein Außenseiter Meister.“ © dpa
Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): „Ich glaube, dass Bayern München wieder an der Reihe ist. Sie werden alles dafür tun, um Dortmund wieder zu verdrängen.“ © dpa
Trainer Thorsten Fink (Hamburger SV): „Mein Meister-Tipp ist nach drei zweiten Plätzen der FC Bayern.“ © dpa
Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): „Ich möchte mich nicht festlegen.“ © dpa
Trainer Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth): „Nach zwei Jahren ohne Titel werden die Bayern wieder alles daran setzen, die Meisterschaft zu holen. Der BVB ist nach dem Reus-Transfer aber ebenso gut aufgestellt, um den Titel zu verteidigen. Und natürlich gibt es als Dritten auch den großen Unbekannten, wobei ich nichts dagegen hätte, wenn dieser Unbekannte blau-weiße Trikots trägt.“ © dpa
Trainer Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf): „Ich gebe keine Tipps ab!“ © dpa

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