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Millionär adoptiert Münchner Amateur-Kicker: Prinz von Anhalt verspricht ihm 60 Millionen Dollar

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Von: Moritz Bletzinger

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Frédéric Prinz von Anhalt (l.) adoptiert den ehemaligen Garchinger Fußballer Kevin Feucht.
Frédéric Prinz von Anhalt (l.) adoptiert den ehemaligen Garchinger Fußballer Kevin Feucht. © Clinton Wallace/foto2press/Imago

Kevin Feucht spielte in Deutschland für den VfR Garching und Türk. Augsburg. Jetzt verwaltet der Münchner plötzlich ein Millionen-Erbe, das ihm voraussichtlich auch zustehen wird.

München/Los Angeles - Kevin Feucht heißt jetzt Kevin Prinz von Anhalt. In den USA hat er die Bekanntschaft mit Frédéric Prinz von Anhalt gemacht, der den 27-Jährigen nun adoptiert hat. Das macht Kevin nicht nur adelig, sondern irgendwann wohl auch zum Multimillionär.

„Wenn Kevin mich pflegt, kriegt er alles“, sagt Prinz Frédéric der Münchner „AZ“. Kevin soll 60 Millionen US-Dollar bekommen, das Vermögen der Hollywood-Diva Zsa Zsa Gabor. Witwer Prinz Frédéric verwaltete ihren Nachlass bislang alleine. Jetzt hilft ihm Kevin dabei.

Prinz von Anhalt adoptiert Münchner Amateur-Fußballer: Profi-Karriere scheiterte an Kreuzbandriss

Aber wie kommt es überhaupt dazu, dass der Witwer der Hollywood-Ikone den ehemaligen Bayernliga-Fußballer (VfR Garching, Türkspor Augsburg) adoptiert? „Ich kenne Frédéric seit neun Jahren“, erklärt uns Kevin am Telefon. Er ist damals für sein Studium in die USA gezogen. In Santa Barbara ging er aufs College und spielte als Kapitän im Fußball-Team. Im Sommer 2021 legte er noch ein Fußball-Intermezzo in der Bayernliga ein. Für Türkspor Augsburg schoss Kevin zwei Tore in drei Spielen.

„Vor dem MLS-Draft habe ich mir das Kreuzband gerissen“, berichtet Kevin. Damit lag seine Fußball-Karriere erst einmal auf Eis und er hatte Zeit. „Frédéric ist ein Freund meines Vaters. Ich habe ihm in seiner Villa in Bel-Air (Los Angeles, d.R.) ausgeholfen und ihn bei verschiedenen Projekten unterstützt.“ Die Zusammenarbeit soll in Zukunft noch ausgeweitet werden.

Ex-Bayernliga-Spieler verwaltet Vermögen von Zsa Zsa Gabor: „Meine Aufgabe ist, ihr Legacy zu pushen“

Um den Familien-Trust von Zsa Zsa Gabor, also den Nachlass der Schauspielerin mit verwalten zu dürfen, muss Kevin zur Verwandtschaft gehören. Das ist durch die Adoption jetzt geklärt. „Ich pendele zwischen Deutschland und den USA“, sagt Kevin, „meine Aufgabe ist, die Legacy von Zsa Zsa Gabor weiterhin zu pushen. Ihren Namen am Leben zu halten und an die junge Generation heranzubringen.“ Im Gespräch sind ein Blockbuster und ein Buch, verrät er: „Ich manage das zusammen mit Frédéric.“

Kevin ist der sechste Adoptivsohn von Frédéric Prinz von Anhalt. Aber der erste, der keinen Erbverzicht unterschreiben musste. „Er ist ein einmaliger Typ, ist Master-Student, intelligent, höflich, hervorragend erzogen und ein Frauenschwarm“, sprach Frédéric in der „AZ“ in den höchsten Tönen von Kevin.

„Er wird gut auf mich aufpassen“: Frédéric Prinz von Anhalt erwartet keine Fehltritte von Kevin Feucht

Mit seinem Adoptiv-Bruder, dem TV-Rüpel Marcus Prinz von Anhalt scheint Kevin wenig gemeinsam zu haben. Frédéric warnt: „Sollte er auch querschießen, ist er raus“, ist sich aber sicher: „Kevin ist vernünftig. Er wird gut auf mich aufpassen.“

Kevin hat BWL und Management studiert. Beste Voraussetzungen, um das Gabor-Vermögen zu verwalten. Er steht aber auch auf eigenen Beinen. Kevin ist Gründer der „Skillers Academy“. Die Fußballschule soll funktionieren wie die „Juventus Academy“ von Alessandro Del Piero, deren Aufbau Kevin in den USA begleiten konnte. „Ein ähnliches Projekt will ich jetzt in ganz Deutschland etablieren und irgendwann auch in die USA bringen“, sagt der 27-Jährige.

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