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Fürth und Aue wahren Chancen auf Platz drei

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Die Aue-Spieler bejubeln das 1:1 durch Kern (nicht im Bild). © dpa

München - Die SpVgg Greuther Fürth und Erzgebirge Aue haben ihre Aufstiegschance in der 2. Bundesliga gewahrt.

Die SpVgg Greuther Fürth hat im Kampf um einen Aufstiegsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga einen wichtigen Sieg eingefahren. Die Franken gewannen ihr Heimspiel gegen den abstiegsgefährdeten SC Paderborn verdient mit 2:0. Fürths Abstand zu Platz drei, den derzeit der VfL Bochum belegt, beträgt damit nur noch einen Punkt, während Paderborn noch fünf Zähler von Relegationsplatz 16 trennen.

Die schrägsten Fußballer-Frisuren

Noch nicht völlig aus dem Aufstiegsrennen ist nach dem 30. Spieltag Erzgebirge Aue, die Sachsen setzten sich bei Alemannia Aachen nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 5: 1 durch. Im Kampf um den Klassenerhalt gelang im Duell der ehemaligen Erstligisten Rot-Weiß Oberhausen ein wichtiges 3:3 beim Schlusslicht Arminia Bielefeld. Die Ostwestfalen sind nach diesem Unentschieden so gut wie abgestiegen.

Vor 12.131 Zuschauern in Bielefeld erzielte Mike Terranova für die Gäste in der zwölften Minute den Führungstreffer. Für die weiteren RWO-Tore zeichneten Ronny König (55.) sowie Markus Kaya per Foulelfmeter (58.) verantwortlich. Für Bielefeld trafen Sebastian Heidinger (50.), Benjamin Reichert per Eigentor (56.) sowie Josip Tadic (90.+3).

Aufsteiger Aue musste auf dem Aachener Tivoli vor 16.632 Zuschauern durch den Ungarn Zoltan Stieber (11.) einen frühen Rückstand hinnehmen. Nur sechs Minuten später allerdings konnte das Team von Coach Rico Schmitt durch Enrico Kern ausgleichen. In einer turbulenten Schlussphase war fast jeder Auer Schuss ein Treffer. Binnen sechs Minuten sorgten Marc Hense (71.), Alban Ramaj (73.), Jan Hochscheidt (75.) und erneut Kern (77.) für den Kantersieg zugunsten der Erzgebirgler.

8230 Besucher sahen in Fürth eine einseitige Partie. Die Platzherren dominierten das Spielgeschehen, konnten jedoch mehr als ein halbes Dutzend herausragender Einschussmöglichkeiten lange nicht in einen Torerfolg ummünzen. Mehrfach zeichnete sich auch Paderborns Torhüter Daniel Masuch aus, ehe Burak Kaplan in der 57. Minute einen direkten Freistoß verwandelte. Für den Endstand sorgte Leonhard Haas (86.).

sid

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