Weitere Protestaktionen geplant

Fußball-Fans beenden Stimmungsboykott

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Zwölf Minuten und zwölf Sekunden lang schwiegen die Fans in den Stadion

Berlin - Die Fan-Kampagne "12:12" will ihren Stimmungsboykott nach der Winterpause nicht fortsetzen, kündigt aber weitere mögliche Proteste in der Sicherheitsdebatte im deutschen Fußball an.

Man werde „umgehend“ reagieren, sollten die kritisierten Maßnahmen aus dem im Dezember von den Proficlubs verabschiedeten Konzept umgesetzt werden, heißt es in einer Erklärung der vereinsübergreifenden Initiative am Mittwoch. „Wir werden uns immer gegen Vollkontrollen und die Beschneidung von Gästekontingenten stellen und gegebenenfalls mit Protest, Kreativität und Aufklärung gegen derlei Repressalien agieren.“

Anhänger von 50 Clubs hatten am vergangenen Samstag in Kassel über das weitere Vorgehen diskutiert. Zum Abschluss der Hinrunde hatten Zuschauer an mehreren Spieltagen in den Bundesligen jeweils für die ersten zwölf Minuten und zwölf Sekunden geschwiegen.

Bundesliga: Die Bilder der Fan-Proteste

In Augsburg protestierten vor dem Spiel gegen Bayern München Fans beider Mannschaften mit Plakaten wie "Zum Erhalt der Fankultur" oder "Was wir fordern ist nicht viel - Selbstbestimmung bleibt das Ziel". © dpa
In Augsburg protestierten vor dem Spiel gegen Bayern München Fans beider Mannschaften mit Plakaten wie "Zum Erhalt der Fankultur" oder "Was wir fordern ist nicht viel - Selbstbestimmung bleibt das Ziel". © dpa
In Augsburg protestierten vor dem Spiel gegen Bayern München Fans beider Mannschaften mit Plakaten wie "Zum Erhalt der Fankultur" oder "Was wir fordern ist nicht viel - Selbstbestimmung bleibt das Ziel". © dpa
In Augsburg protestierten vor dem Spiel gegen Bayern München Fans beider Mannschaften mit Plakaten wie "Zum Erhalt der Fankultur" oder "Was wir fordern ist nicht viel - Selbstbestimmung bleibt das Ziel". © dpa
In Augsburg protestierten vor dem Spiel gegen Bayern München Fans beider Mannschaften mit Plakaten wie "Zum Erhalt der Fankultur" oder "Was wir fordern ist nicht viel - Selbstbestimmung bleibt das Ziel". © dpa
In Augsburg protestierten vor dem Spiel gegen Bayern München Fans beider Mannschaften mit Plakaten wie "Zum Erhalt der Fankultur" oder "Was wir fordern ist nicht viel - Selbstbestimmung bleibt das Ziel". © dpa
In Dresden trugen vor der Partie gegen den VfL Bochum rund 850 Fans symbolisch die Fankultur zu Grabe. © dpa
In Dresden trugen vor der Partie gegen den VfL Bochum rund 850 Fans symbolisch die Fankultur zu Grabe. © dpa
In Dresden trugen vor der Partie gegen den VfL Bochum rund 850 Fans symbolisch die Fankultur zu Grabe. © dpa
In Dresden trugen vor der Partie gegen den VfL Bochum rund 850 Fans symbolisch die Fankultur zu Grabe. © dpa
In Dresden trugen vor der Partie gegen den VfL Bochum rund 850 Fans symbolisch die Fankultur zu Grabe. © dpa
In Dresden trugen vor der Partie gegen den VfL Bochum rund 850 Fans symbolisch die Fankultur zu Grabe. © dpa
"Fanrechte wahren" oder "Fußball lebt durch seine Fans" hieß es auf den Plakaten beim Protestmarsch in Dortmund. © dpa
"Fanrechte wahren" oder "Fußball lebt durch seine Fans" hieß es auf den Plakaten beim Protestmarsch in Dortmund. © dpa
"Fanrechte wahren" oder "Fußball lebt durch seine Fans" hieß es auf den Plakaten beim Protestmarsch in Dortmund. © dpa
"Fanrechte wahren" oder "Fußball lebt durch seine Fans" hieß es auf den Plakaten beim Protestmarsch in Dortmund. © dpa
"Fanrechte wahren" oder "Fußball lebt durch seine Fans" hieß es auf den Plakaten beim Protestmarsch in Dortmund. © dpa
"Fanrechte wahren" oder "Fußball lebt durch seine Fans" hieß es auf den Plakaten beim Protestmarsch in Dortmund. © dpa
Ein Transparent mit der Aufschrift "Ohne Stimme" am Zaun der Nordkurve in Nürnberg. © dpa
Am Freitagabend hatten in Berlin rund 750 Fans von Union Berlin und Kaiserslautern demonstriert. © dpa
Am Freitagabend hatten in Berlin rund 750 Fans von Union Berlin und Kaiserslautern demonstriert. © dpa

Der Zusammenschluss der organisierten Anhänger will mit Fanverbänden und Fanclubs nun ein eigenes Konzept „Fanfreundliches Stadionerlebnis“ erstellen. Man habe darüber hinaus von der Deutschen Fußball Liga „eine Einladung zu einem ersten Gespräch bekommen, so dass der von uns immer eingeforderte Dialog endlich ernsthaft beginnen kann“, schreibt „12:12“.

dpa

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