Fußball gegen Homophobie: Workshops für Profifußball

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Beim Spiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig im Februar beziehen Fans mit einem Plakat "agaist Homophobia" Stellung. Foto: Axel Heimken

Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Fußball Liga treibt die Offensive gegen sexuelle Diskriminierung voran.

Gemeinsam mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld bietet die Bundesliga-Stiftung im Rahmen der Initiative "Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie" kostenlose Workshops für die 36 Erst- und Zweitligisten an. 16 Clubs haben sich bisher angemeldet, hieß es bei einer Pressekonferenz des Dachverbandes und von Eintracht Frankfurt im Museum des Bundesligisten.

"Mit Sonntagsreden werden wir nicht weiterkommen", mahnte Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann. Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung, betonte: "In diesen Workshops wird Wissen vermittelt. Es geht nicht darum, Spieler zum Outing zu bewegen."

Das Bildungsprogramm ist nicht nur für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Vereine gedacht - sondern auch für Profis. "Wir sorgen für ein diskriminierungsfreies Umfeld in der Bundesliga - das ist unser Motto", sagte Kiefer. Die Veranstaltungen führt Professor Martin Schweer, Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie von der Universität Vechta, durch.

Pressemitteilung

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