Hier wird Fußball gespielt

Fotoreise durch die Nation: Die Stadien der Deutschen Profi-Fußballvereine

Stadion an der Grünwalder Straße in München
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Das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße teilen sich vor allem die Erzkonkurrenten des FC Bayern II und des TSV 1860 München.

Von Allianz Arena bis Westfalenstadion - der Deutsche Profifußball ist voll von altehrwürdigen Traditionsstätten und top-modernen Fußball-Arenen.

Die Stadien der Drittligisten

In der dritthöchsten Spielklasse des deutschen Fußballs spielen insgesamt 20 Klubs. Einige Vereine können Stadien mit langer Tradition und großem Fassungsvermögen vorweisen.

Dynamo Dresden - Rudolf-Harbig-Stadion

Am 15. September 2009 wurde das Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden neu eröffnet. Aktuell finden 32.249 Zuschauer Platz in der modernen Arena. Bereits 1923 wurde das erste Stadion am heutigen Standort eingeweiht. Am 23. September 1951 erhielt die ehemalige Illgenkampfbahn den heutigen Namen. Der gebürtige Dresdner Rudolf Harbig war ein Leichtathlet, der vor allem als Mittelstreckenläufer erfolgreich war. Unter anderem gewann er mit der deutschen 4x 400-Meter-Staffel Bronze bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin

MSV Duisburg - Schauinsland-Reisen-Arena

Die Schauinsland-Reisen-Arena dürfte den meisten als „Wedaustadion“ ein Begriff sein. Schon 1921 wurde die Spielstätte des MSV Duisburg gebaut, damals mit einem Fassungsvermögen von 40.000 Zuschauern. Nach dem Berliner Grunewaldstadion war das Duisburger Stadion die zweite Großsportstätte in Deutschland. In den Jahren 2003 und 2004 wurde das Stadion zu einer reinen Fußballarena umgebaut. Heute sind 31.500 Zuschauer in Duisburg-Wedau willkommen.

Hallescher FC - Erdgas-Sportpark

15.057 Zuschauer fasst der Erdgas-Sportpark in Halle an der Saale. Die Heimstätte des Hallescher FC wurde Mitte September 2011 feierlich eröffnet. Früher stand an selber Stelle das altehrwürdige Kurt-Wabbel-Stadion, welches im Sommer 2010 abgerissen wurde. Die Besonderheit dabei: Die unter Denkmalschutz stehende Außenmauer, Torbögen von 1936 und Arbeiterstandbilder von 1951 blieben beim Umbau erhalten. Zum Eröffnungsspiel des neuen Erdgas-Sportparks kam kein geringerer als der große HSV vorbei - und gewann auch mit 4:1 gegen den Hallescher FC.

FC Ingolstadt 04 - Audi Sportpark

Der Bau des Audi Sportparks wurde nötig, als der FC Ingolstadt 2008 unter Thorsten Fink den Sprung in die 2. Liga schaffte. Das alte Stadion der Schanzer erfüllte nicht die nötigen Auflagen und bekam dementsprechend nur eine zweijährige Ausnahmespielgenehmigung. Am 24. Juli 2010 war es dann soweit. Der Audi Sportpark, der knapp 20 Millionen Euro kostete, wurde feierlich eröffnet. 15.800 Zuschauer passen heute in die Spielstätte des FC Ingolstadt.

1. FC Kaiserslautern - Fritz-Walter-Stadion

Auf dem „Betze“ wurden schon zahlreiche Schlachten geschlagen. Vielen Fußballfans dürfte vor allem der 20. Oktober 1973 in den Sinn kommen. Damals waren die Bayern zu Gast, die bereits mit 3:0 und 4:1 führten. Am Ende gewannen die Roten Teufel jedoch dank einer furiosen Aufholjagd mit 7:4. Der Mythos Betzenberg lässt sich bis ins Jahr 1920 zurückverfolgen. Vom Sand- zum Rasenplatz, vom Betzenbergstadion zum Fritz-Walter-Stadion - insgesamt 12 Mal wurde die Heimstätte des 1. FC Kaiserslautern umgebaut bzw. modernisiert. Fast 50.000 Zuschauer fasst der „Betze“, der Glanz von früheren Zeiten ist mittlerweile aber längst Geschichte. Benannt wurde das Stadion übrigens nach dem Weltmeister-Kapitän von 1954, Fritz Walter.

FC Viktoria Köln - Stadion im Sportpark Höhenberg

Köln und seine Stadien: RheinEnergie Stadion, Südstadion und natürlich auch die Sportanlage Höhenberg. Die Heimspielstätte von Viktoria Köln hat seit 2019 ein Fassungsvermögen von 10.001 Zuschauer. Dazu kommt eine neue Flutlichtanlage oder auch modernisierte Stehplätze. Viktoria teilt sich das Stadion übrigens mit dem American-Football-Team Cologne Crocodiles.

VfB Lübeck - Dietmar-Scholze-Stadion an der Lohmühle

Eigentlich heißt die Heimspielstätte des VfB Lübeck einfach nur „Lohmühle“. Für die Saison 2020/21 hat sich der Verein aber etwas ganz besonderes einfallen lassen. Denn ab dieser Spielzeit heißt die legendäre Spielstätte „Dietmar-Scholze-Stadion an der Lohmühle“ und ehrt damit den ehemaligen Präsident Dietmar Scholze, der am 9. März 2019 verstorben ist. Das Stadion wurde im Mai 1929 eröffnet, aktuell finden 10.800 Zuschauer Platz.

1. FC Magdeburg - MDCC-Arena

In der MDCC-Arena trägt der 1. FC Magdeburg seine Heimspiele aus. Unter Fans spricht man meist vom „Heinz-Krügel-Stadion“. Der Namensgeber war einer der erfolgreichsten Fußballtrainer der ehemaligen DDR. Mit Magdeburg gewann er 1974 den Europapokal der Pokalsieger. Die Arena bietet 28.000 Zuschauern Platz und wurde im Dezember 2006 eröffnet. Sie wurde an der Stelle der früheren FCM-Spielstätte, dem Ernst-Grube-Stadion, erbaut.

Waldhof Mannheim - Carl-Benz-Stadion

Traditionsklub Waldhof Mannheim spielte einst in der Bundesliga. Zu den bekanntesten Ex-Spielern des Klubs zählt Jürgen Kohler, der 1990 mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister wurde. Inzwischen ist der Verein in der 3. Liga beheimatet. Seine Heimspiele finden im Carl-Benz-Stadion statt, das ein Fassungsvermögen von 24.302 Zuschauern hat. Das Stadion der Mannheimer wurde am 25. Februar 1994 eröffnet - mit dem Zweitligaspiel gegen Hertha BSC.

SV Meppen - Hänsch-Arena

Unter dem Namen Hänsch-Arena kennt man das Stadion des SV Meppen. Es wurde bereits 1924 unter dem Namen „Meppener Sportplatz“ errichtet und seitdem mehrfach umgebaut beziehungsweise erweitert. Auch der Stadionname änderte sich einige Male. Inzwischen können insgesamt 13.241 Zuschauer die Heimspiele des SVM besuchen.

FC Bayern München II - Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße

Das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße ist die Heimstätte der Zweitvertretung des FC Bayern München. In dem altehrwürdigen Stadion, das bereits am 21. Mai 1911 eröffnet wurde, tritt der FC Bayern II zu seinen Heimspielen an. Hier finden bis zu 15.000 Zuschauer Platz. Seit 1926 teilen sich die Bayern das Stadion mit dem Lokalrivalen TSV 1860 München.

TSV 1860 München - Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße

Wie der FC Bayern II nutzt auch 1860 München das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße für seine Heimspiele. Schon am 21. Mai 1911 spielten die Löwen erstmals hier, später teilte man sich die Arena mit den dem FCB. Der zog 1972 mit seiner ersten Mannschaft in das deutliche größere Olympiastadion um. Auch 1860 spielte zeitweise dort beziehungsweise in der später erbauten Allianz Arena, kehrte aber nach einigen Abstiegen ins 15.000 Zuschauer fassende Grünwalder Stadion zurück.

Türkgücü München - Olympiastadion München

Der dritte Drittligist aus der bayerischen Landeshauptstadt heißt Türkgücü München. Der Klub trägt seine Heimspiele in unterschiedlichen Spielstätten aus. Teils nutzt man wie 1860 und der FC Bayern II das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße. Zusätzlich spielt Türkgücü seit der Saison 2020/21 im Münchner Olympiastadion, das bis zu 69.250 Zuschauer aufnehmen kann.

Hansa Rostock - Ostseestadion

Im Ostseestadion empfängt der FC Hansa Rostock seine Gegner. Die Arena wurde von 2000 bis 2001 zu einem reinen Fußballstadion umgebaut und kann 29.000 Zuschauer beherbergen. Ursprünglich umfasste das am 27. Juni 1954 eröffnete alte Ostseestadion eine Laufbahn und war dementsprechend rund. Schrittweise wurde es dann in seine heutige, eckige Form umgebaut.

1. FC Saarbrücken - Ludwigsparkstadion

Seit dem 2. August 1953 ist das Ludwigsparkstadion der Heimspielort des 1. FC Saarbrücken. Auf dem Grund des alten Stadions wurde der Neubau im August 2018 begonnen. Seit 2020 kann Saarbrücken wieder im Ludwigsparkstadion spielen, das aktuell 16.003 Zuschauern Platz bietet.

KFC Uerdingen 05 - Grotenburg-Stadion

In Krefeld ist der KFC Uerdingen 05 beheimatet. Der Klub vom Niederrhein hat sportlich schon bessere Zeiten erlebt, damals noch als Werkself wurde Bayer 05 Uerdingen 1985 DFB-Pokalsieger. Seine Heimspiele bestritt Uerdingen immer im Grotenburg-Stadion (34.500 Zuschauer). Allerdings ist dieses in die Jahre gekommen und wird derzeit saniert. So musste der KFC in den vergangenen Jahren erst in das Stadion des MSV Duisburg und zuletzt in die 54.600 Zuschauer fassende Düsseldorfer Merkur-Spiel-Arena ausweichen.

SpVgg Unterhaching - Sportpark Unterhaching

Am 11. April 1992 wurde im neu errichteten Sportpark Unterhaching erstmals ein Heimspiel der SpVgg Unterhaching ausgetragen. Dank einiger Umbauten passen inzwischen 15.053 Zuschauer in das Stadion des ehemaligen Bundesligisten.

SC Verl - SPORTCLUB Arena

Zu den überschaubar großen Stadien im deutschen Profifußball zählt die SPORTCLUB Arena des SC Verl. Mehr als 5.153 Zuschauer passen in das kleine Stadion des Klubs aus Ostwestfalen nicht rein. Die Spielstätte wurde 1994 gebaut und seitdem mehrfach erweitert.

SV Wehen Wiesbaden - BRITA-Arena

In der hessischen Landeshauptstadt befindet sich die BRITA-Arena des SV Wehen Wiesbaden. In dem voll überdachten Stadion finden 9.200 Zuschauer Platz. Innerhalb von nur vier Monaten wurde die Arena 2007 gebaut und 11. Oktober des gleichen Jahres eröffnet.

FSV Zwickau - GGZ-Arena

Der FSV Zwickau trägt seine Heimspiele in der GGZ-Arena aus. Das Stadion mit Plätzen für 10.134 Zuschauern wurde erst 2019 fertiggestellt. Allerdings spielte der FSV schon seit 2016 in der Arena.

Die Stadien der Zweitligisten

In der 2. Bundesliga tummeln sich insgesamt 18 Vereine. Einige spielten zuvor in der Bundesliga. Deshalb hat so mancher Zweitligist ein alterwührdiges Stadion als Spielstätte.

FC Erzgebirge Aue - Erzgebirgsstadion

Im Erzgebirgsstadion des FC Erzgebirge Aue hat Platz für 16.485 Menschen. Es befindet sich in Aue-Bad Schlema. Das erste Spiel in dem Stadion fand am 20. August 1950 statt.

VfL Bochum - Vonovia-Ruhrstadion

Im Oktober 1911 eröffnet folgte bald das erste Spiel im Ruhrstadion: zwischen dem SuS 1908 Bochum und dem VfB Hamm. Gesponsort ist das Stadion seit 2016 vom Wohnungsunternehmen Vonovia. Von 2006 bis 2016 war der Name des Stadions durch Sponsoring mit einem anderen Unternehmen noch „rewirpowerSTADION“. 

Eintracht Braunschweig - Eintracht-Stadion

Neben einem Fußballfeld gibt es im Eintracht-Stadion in Braunschweig auch eine Leichtathletikanlage. Da es 24.406 Plätze hat, ist es das größte Leichtathletikstadion in ganz Norddeutschland. Bei Fußballspielen sind lediglich 23.325 Plätzche verfügbar. Neben der Fußballmannschaft Eintracht Braunschweig ist das Stadion auch die Heimspielstätte der American-Football-Mannschaft der New Yorker Lions.

 SV Darmstadt 98 - Merck-Stadion am Böllenfalltor

Umgangssprachlich wird das Merck-Stadion am Böllenfalltor auch Böllenfalltor oder einfach nur „Bölle“ genannt. Im Herbst 2016 wurde das Stadion umgebaut und hat seitdem Platz für noch mehr Zuschauer: insgesamt 17.468. Erstmals eröffnet worden war das Stadion im Jahr 1921. Das erste Spiel fand im Juli desselben Jahres zwischen SV Darmstadt 98 und Freiburger FC statt.

 Fortuna Düsseldorf - Merkur Spiel-Arena

Die Merkur Spiel-Arena hat eine Besonderheit: ein schließbares Dach. Neben den Heimspielen von Fortuna Düsseldorf finden in dem Stadion auch Konzerte, Shows und andere Sportveranstaltungen statt. Die Merkur Spiel-Arena ist recht neu. Eröffnet wurde sie am 18. Januar 2005. Die Baukosten lagen bei 218 Millionen Euro.

 SpVgg Greuther Fürth - Sportpark Ronhof I Thomas Sommer

Namensgeber für den Sportpark Ronhof, in dem die Spielvereinigung Greuther Fürth ihre Spiele austrägt, ist der Stadtteil Ronhof im mittelfränkischen Fürth. Bei Thomas Sommer handelt es sich um einen in Fürth geborenen Immobilienhändler.

Hamburger SV - Volksparkstadion

Das Volksparkstadion in Hamburg wurde 1953 eröffnet, ist allerdings erst seit 2000 ein reines Fußballstadion. Dennoch finden noch immer auch Konzerte und andere Veranstaltungen hier statt. Das Volksparkstadion ist nicht nur Heimspielstätte des Hamburger SV, sondern war auch Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 1974, der Fußball-Europameisterschaft 1988 und der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Auch zur EM 2024 soll hier wieder gespielt werden.

 Hannover 96 - HDI Arena

Die HDI Arena wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft Niedersachsenstadion genannt. Sie fasst aktuell 49.200 überdachte Zuschauerplätze. Vor diversen Umbauten bot das Stadion allerdings 86.656 Zuschauerplätze und war damit nach dem Olympiastadion in Berlin das zweitgrößte Stadion der Bundesrepublik. Namensgeber ist der Haftpflichtverband der Deutschen Industrie VVaG.

 1. FC Heidenheim - Voith-Arena

Die Voith-Arena, benannt nach dem ortsansässigen Maschinenbauunternehmen Voith, liegt auf dem Heidenheimer Schlossberg und ist somit das am höchsten gelegene Stadion im deutschen Profifußball. Eröffnet wurde es 1972, erweitert in den Jahren 2009, 2012, 2013 und 2014 - heute bietet es den Zuschauern des 1. FC Heidenheim 15.000 Plätze.

 Karlsruher SC - Wildparkstadion

Als Mittelpunkt einer Anlage aus mehreren Sport- und Übungsplätzen im Karlsruher Hardtwald bietet das Wildparkstadion 15.330 Menschen Platz. Nach dem Umbau, der im Jahr 2019 begann, erhöht sich das Platzangebot auf 34.000. Die erstmalige Eröffnung des Stadions war am 17. Juli 1955, worauf am 7. August 1955 ein erstes Spiel zwischen dem Karlsruher SC und Rot-Weiß Essen stattfand.

 Holstein Kiel - Holstein-Stadion

Bereits seit mehr als 100 Jahren finden Fußballspiele von Holstein Kiel im Holstein-Stadion statt. Es ist damit das älteste in Schleswig-Holstein. Neben dem Fußballplatz befinden sich auch eine Turnhalle und ein Gastronomiebetrieb. Das Stadion fasst 15.034 Plätze und wurde seit der Eröffnung im Jahr 1922 bereits 15 Mal renoviert.

 1. FC Nürnberg - Max-Morlock-Stadion

Benannt nach dem Fußballspieler Max Morlock ist das Max-Morlock-Stadion nicht nur die Heimspielstätte des 1. FC Nürnberg, sondern bietet auch eine Leichtathletikanlage. Zudem finden dort auch Konzerte statt. Gebaut wurde es von 1925 bis 1928 und fasst heute 50.000 Plätze.

 VfL Osnabrück - Bremer Brücke

Als Heimspielstätte des VfL Osnabrück beträgt die Zuschauerkapazität der Bremer Brücke, kurz auch Brücke genannt, 16.100 Plätze. Eröffnet wurde es nach etwa eineinhalb Jahren Bauzeit am 22. Mai 1933. Der ungewöhnliche Name des Stadions geht auf die benachbarte Eisenbahnbrücke zurück. Zwischenzeitlich wurde das Stadion jedoch durch Sponsoringverträge umbenannt, etwa in „Piepenbrock-Stadion“ oder „Osnatel-Arena“.

 SC Paderborn 07 - Benteler-Arena

Neben seiner Funktion als Heimspielstätte des SC Paderborn 07 seit dem Jahr 2008 ist die Benteler-Arena auch das Ausweichstadion des SC Verl. Baubeginn war am 12. Juli 2005, die Eröffnung am 20. Juli 2008. Vorausgegangen war bereits ein erstes Spiel zwischen SC Padernborn und Galatasaray Istanbul. Das offizielle Eröffnungsspiel trug der SC Paderborn 07 gegen Borussia Dortmund aus. Namensgeber des Stadions ist die Benteler International AG, die in den Bereichen Automobiltechnik, Stahl- und Rohrproduktion sowie im Maschinenbau tätig ist.

 Jahn Regensburg - Jahnstadion Regensburg

Das Jahnstadion Regensburg ersetzt das alte Jahnstadion, das ab 1926 die Heimspielstätte von Jahn Regensburg darstellte. Die Eröffnung fand am 18. Juli 2015 statt. 15.210 Zuschauer finden in dem Stadion Platz. Der Name des Jahnstadions geht auf Friedrich Ludwig Jahn zurück.

 SV Sandhausen - BWT-Stadion am Hardtwald

Die Heimspielstätte des SV Sandhausen erhielt ihren Namen aufgrund eines Sponsoringvertrags mit BWT, einem Hersteller von Spezialchemie und Systemen zur Wasseraufbereitung. Eigentümer des Stadions, das Plätze für 15.414 Menschen fasst, ist der SV Sandhausen selbst. Eröffnet im Jahr 1951 folgten vier Renovierungen und drei Erweiterungen des Stadions.

 FC St. Pauli - Millerntor-Stadion

Als Heimat des FC St. Pauli fasst das Millerntor-Stadion 29.546 Plätze. Auf die Eröffnung im Jahr 1963 folgten Renovierungen in den Jahren 1988 sowie 2006 bis 2015. Der Name der Spielstätte geht auf ein ehemaliges Hamburger Stadttor in nächster Nachbarschaft zurück - das Millerntor. Dieser Name wiederum beruht auf einer in der Nähe gelegene Mühle (englisch: mill).

 Würzburger Kickers - Flyeralarm-Arena

Namensgeber der Flyeralarm Arena ist seit 2013 das ortsansässige Druckereiunternehmen Flyeralarm. Das Stadion wurde im August 1967 mit einem Spiel zwischen den Würzburger Kickers und dem 1. FC Kaiserslautern eröffnet. Insgesamt passen 13.090 Menschen in das Stadion, zu dem neben einem Naturrasenplatz auch ein Nebenplatz sowie ein Kunstrasenplatz gehören.

Die Stadien der Erstligisten

Unter den 18 Klubs der Bundesliga spielen einige Vereine in den größten Stadien Deutschlands. So mancher der Fußball-Tempel hat auch schon Welt- und Europameisterschaften erlebt.

FC Augsburg - WWK-Arena

Erst im Juli 2009 eröffnet trägt das Stadion des Fußballvereins FC Augsburg den Namen der Versicherungsgruppe WWK. Aktuell finden 30.660 Menschen Platz in dem Stadion, allerdings ist ein Ausbau angedacht, der die Anzahl der Plätze auf 49.000 erhöht. Nach 45 Millionen Euro ursprünglichen Baukosten lägen diese mit dem Ausbau bei etwa 65 Millionen Euro.

Union Berlin - Stadion An der Alten Försterei

Das Stadion An der Alten Försterei liegt südöstlich von Berlin in Köpenick und ist 22.012 Plätze groß. Somit ist es das größte „reine“ Fußballstadion der Hauptstadt. Eingeweiht wurde es im Jahr 1920 mit einem Spiel zwischen SC Union Oberschöneweide und BTuFC Victoria 1889. Ursprung des Namens ist ein ehemals neben dem Stadion gelegenes Forsthaus.

Arminia Bielefeld - Schüco-Arena

Das erste Spiel in der Schüco-Arena, die allerdings erst seit 2005 so heißt, fand am 1. Mai 1926, dem Jahr der Stadioneröffnung, zwischen Arminia Bielefeld und SC Victoria Hamburg statt. Namenssponsor ist der Bauzulieferer Schüco International KG. Besonderheit ist die zentrale Lage der Schüco-Arena - innerhalb von 15 Minuten erreicht man sie vom Bielefelder Hauptbahnhof aus.

Werder Bremen - Wohninvest Weserstadion

Lange Zeit waren die Fans von Werder Bremen stolz darauf, dass ihr Stadion eines der wenigen in Deutschland war, das seine Namensrechte nicht an einen Sponsor verkauft hatte. 2019 folgten prompt heftige Proteste darauf, dass die 42.358 Plätze umfassende Arena in Wohninvest Weserstadion umbenannt wurde.

Borussia Dortmund - Signal-Iduna-Park

Bis zu 81.365 Menschen finden Platz im Signal-Iduna-Park, was ihn zum größten Fußballstadion in Deutschland macht. Seit 1974 ist der Signal-Iduna-Park, der nach dem Versicherungs- und Finanzdienstleistungskonzern Signal Iduna benannt ist, die Heimspielstätte von Borussia Dortmund. In dem Stadion liegt Hybridrasen, also ein mit Kunststofffasern verstärkter Naturrasen.

Eintracht Frankfurt - Deutsche Bank Park

1925 eröffnet fasst die Heimspielstätte von Eintracht Frankfurt, der Deutsche Bank Park, 51.500 Plätze. Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde das Stadion umgebaut und ist seitdem ein reines Fußballstadion ohne Leichtathletikanlage. Eingeweiht wurde die umgebaute Arena am 15. Juni 2005 mit den Eröffnungsspiel des FIFA-Konföderationen-Pokals zwischen Deutschland und Australien.

SC Freiburg - Schwarzwald-Stadion

Umgangssprachlich wird das Schwarzwald-Stadion auch nach seinem allerersten Namen „Dreisamstadion“ benannt. Die Dreisam ist ein Fluss in Baden-Württemberg, der in unmittelbarer Nähe zum Stadion liegt. Eröffnet wurde das Stadion am 1. September 1954 und fasst bis zu 24.000 Plätze. Eigentümer ist die Stadt Freiburg. 2018 begann der Bau des SC-Stadions, das nach der Saison 2020/21 neue Heimspielstätte des SC Freiburg werden soll.

Hertha BSC - Berliner Olympiastadion

Als drittgrößtes Stadion in Deutschland bietet das Berliner Olympiastadion bis zu 74.475 Zuschauern einen Platz. Zwischen 1934 und 1936 fanden dort die Olympischen Spiele statt. Von 2002 bis 2004 wurde das Olympiastadion, dessen Hauptnutzer Hertha BSC ist, für 242 Millionen Euro umgebaut.

TSG 1899 Hoffenheim - PreZero-Arena

Erst 2009 wurde die PreZero-Arena im baden-württembergischen Sinsheim fertiggestellt. Obgleich sie die Heimspielstätte der TSG 1899 Hoffenheim ist, liegt sie nicht im Stadtteil Hoffenheim, sondern in der Gemarkung der Kernstadt von Sinsheim. Die erste Bundesliga-Partie im Stadion trug die TSG 1899 Hoffenheim im Januar 2009 gegen Energie Cottbus aus.

1. FC Köln - Rhein-Energie-Stadion

Aufgrund eines Sponsoringvertrags trägt die Heimspielstätte des 1. FC Köln im Stadtteil Müngersdorf seit 2004 den Namen des Kölner Energieversorgers Rheinenergie. Das Stadion wurde im Januar 2004 unter dem heutigen Namen eröffnet und fasst bis zu 50.000 Zuschauer, bei internationalen Spielen 49.195.

RB Leipzig - Red Bull Arena

Inoffiziell wird die Red Bull Arena noch immer Zentralstadion genannt - so hieß sie bis zum Jahr 2010. Hinter dem Berliner Olympiastadion ist die Red Bull Arena das zweitgrößte Stadion in Ostdeutschland. 2006 wurde die Heimspielstätte des RB Leipzig für die Fußball-Weltmeisterschaft neu gebaut.

Bayer Leverkusen - BayArena

Die BayArena steht im nordrhein-westfälischen Leverkusen. Die Eröffnung des Stadions fand im August 1958 nach etwa zweieinhalb Jahren Bauzeit statt. Das erste Spiel in der BayArena, die damals noch „Ulrich-Haberland-Stadion“ hieß, wurde zwischen Bayer 04 Leverkusen und Fortuna Düsseldorf ausgetragen.

FSV Mainz 05 - Opel Arena

Benannt nach dem Autobauer Opel bietet die Opel Arena des FSV Mainz 05 bis zu 22.305 Zuschauern einen Platz. Der Bau des Stadions begann im Mai 2009 und kostete etwa 60 Millionen Euro. 2011 wurde das Stadion ursprünglich als „Coface Arena“ eröffnet. Namensgeber war das in Mainz ansässige Unternehmen für Kreditversicherung Coface.

Borussia Mönchengladbach - Borussia-Park

Der Borussia-Park liegt im Nordpark von Mönchengladbach und wurde im November 2002 eröffnet. Das erste Spiel fand im Juli 2004 zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern München statt. Je nach dem, um welche Art von Spiel es sich handelt, passen 46.279 bis 54.022 Zuschauer in den Borussia-Park.

FC Bayern München - Allianz Arena

Die Allianz Arena*, benannt nach dem Versicherungsunternehmen Allianz SE, fasst 75.021 Plätze. Bis zum Saisonende 2016/17 war das Stadion nicht nur die Heimspielstätte des FC Bayern München*, sondern auch des TSV 1860 München. 2006 fand in der Arena im Münchner Stadtviertel Fröttmaning die Fußball-Weltmeisterschaft statt.

FC Schalke 04 - Veltins-Arena

Die Veltins-Arena befindet sich in der nordrhein-westfälischen Großstadt Gelsenkirchen. Sie wurde im August 2001 eröffnet und bietet 62.271 Zuschauern einen Platz. Bei internationalen Spielen gibt es ein Stehplatzverbot, sodass dann lediglich 54.740 Zuschauer möglich sind. Namensgeber der Arena ist seit 2005 die Brauerei Veltins.

VfB Stuttgart - Mercedes-Benz-Arena

Umgangssprachlich wird die Mercedes-Benz-Arena, die diesen Namen seit 2008 trägt, oft Neckarstadion genannt, da sie sich im Neckarpark im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt befindet. Nach mehreren Umbauten und Erweiterungen wurde sie 1933 fertiggestellt. Eigentümer des Stadions ist die NeckarPark GmbH Co. KG, an der wiederum der VfB Stuttgart mit 40 und die Stadt Stuttgart mit 60 Prozent beteiligt sind.

VfL Wolfsburg - Volkswagen-Arena

30.000 Zuschauer finden Platz in der Volkswagen-Arena in Wolfsburg. Eröffnet wurde das Stadion 2002 und ist nach dem Automobilkonzern Volkswagen AG genannt. Das erste Spiel in der Arena wurde mit dem Ergebnis 1:2 zwischen dem VfL Wolfsburg* und dem VfB Stuttgart ausgetragen. *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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