„Kuranyi oder Pooth sind besser“

WM 2018: Netz lästert über Kommentator Steffen Simon nach Fauxpas bei den Hymnen

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ARD-Kommentator Steffen Simon (rechts).

Beim WM-Halbfinale Frankreich gegen Belgien war Steffen Simon als Kommentator im Einsatz. Mit einem Versprecher vor dem Spiel sorgte der ARD-Reporter für einen Shitstorm.

St. Petersburg - Es ist die normale Prozedur im Sport: Wer im Halbfinale gewinnt, der darf im Endspiel teilnehmen. Für den Verlierer ist das jeweilige Turnier vorbei - zumindest was die Pokalchancen betrifft. Bei der Weltmeisterschaft im Fußball gibt es noch ein Spiel um Platz drei und das schon seit der WM 1934. Diesem Umstand war sich Kommentator Steffen Simon sicherlich bewusst, sorgte aber doch mit einem Satz für Verwirrung. 

Bei der ARD sagte Simon am Dienstagabend, dass für eine der beiden Teams zum letzten Mal die Hymne gespielt wird. Allerdings war schon vor dem Halbfinale bei der WM 2018 klar, dass sowohl Belgien als auch Frankreich noch einmal ihr jeweiliges Lied trällern dürfen. Ob im Finale oder im Spiel um Platz drei war natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht klar. Das Bashing gegen Steffen Simon war kurz nach seinem Fauxpas eröffnet. Die Gemeinde im Netz ließ kein gutes Haar an dem Journalist. 

Twitter-Gemeinde teilt gegen Kommentator Steffen Simon aus

Steffen Simon bemerkte seinen Fehler, doch korrigieren konnte er ihn mit einem Satz auch nicht. Der Kommentator meinte, dass beim Spiel um Platz drei nicht die selbe Elf wie beim Halbfinale auf dem Platz stehen würde. 

Manch ein Fan bat Simon, seine Karriere am Mikrofon zu beenden. 

Wäre dieser User mal auf Twitter gewesen, wäre ihm aufgefallen, dass er nicht der einzige ist. 

„Kevin Kuranyi oder Verona Pooth - alles besser als Steffen Simon“

Der Nutzer kommt auf ganz verrückte Ideen für die nächste Übertragung. 

Hierbei geht es um den belgischen Spieler Toby Alderweireld.

Auch diesem User war die Aussprache des durchaus komplizierten Namens ein Protokoll wert.

Ob am Kommentatoren-Pult Steffen Simon, Claudia Neumann oder Bela Rethy sitzt, ist dem Fußball-Anhänger meistens egal. Es wird nach der Nadel im Heuhaufen gesucht. Oft wird sie auch gefunden. Man darf gespannt sein, was die User bei den restlichen Spielen noch auszusetzen haben.

Das Finale der Weltmeisterschaft 2018 in Russland wird Steffen Simon nicht kommentieren, denn die Partie am Sonntag (15. Juli) wird im ZDF ausgestrahlt. Der Sender hat aber bereits entschieden, wer das Endspiel als Reporter begleiten wird.

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