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Zwei unserer Mitarbeiter witzeln über TV-Experte Kuranyi - prompt schaltet sich der echte ein

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Von: Florian weiß

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Sympathisch, locker, schwäbisch: Kevin Kuranyi.
Sympathisch, locker, schwäbisch: Kevin Kuranyi. © picture alliance / Marijan Murat / Marijan Murat

Gut gekontert, Kevin Kuranyi! Der Ex-Nationalspieler, der für die ARD als Experte bei der Fußball-WM 2018 im Einsatz ist, reagierte souverän auf augenzwinkernde Scherze zweier unserer Mitarbeiter.

Moskau - Für die ARD ist Kevin Kuranyi als Experte ein Glücksfall. Nicht nur, dass der mittlerweile 36-Jährige ein ehemaliger deutscher Nationalspieler (52 Einsätze) ist und damit großes Wissen über den Fußball mitbringt. Nein, er spielte insgesamt fünf Saisons im WM-Gastgeberland Russland. In 151 Einsätzen erzielte er für Dynamo Moskau 56 Tore und bereitete 24 weitere vor. Hinzu kommt, dass seine Wurzeln in Panama liegen, das erstmals bei einer Fußball-WM dabei ist.

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Geboren wurde er zwar in Rio de Janeiro, ab seinem 15. Lebensjahr aber wuchs er in Stuttgart auf. Genau darin liegt eine Eigenschaft, die Kuranyi, der im März 2017 seine Karriere als Profifußballer beendete, so sympathisch am TV-Mikrofon macht: sein Akzent. Es ist eine Mischung aus spanisch-portugiesischem und schwäbischem Flair, das mit seinen Ausführungen stets mitschwingt - und das manch ein Fan nicht immer sofort versteht. Dass der Ex-Stuttgarter damit aber richtig souverän umgeht, beweist seine Reaktion am Donnerstagabend nach dem Eröffnungsspiel Russland gegen Saudi-Arabien (5:0).

Unser Kollege (selbst ein Schwabe und Sympathisant des VfB Stuttgart) twitterte scherzhaft: „Und wer übersetzt Kevin Kuranyi ins Deutsche?“ Die Reaktion des ehemaligen VfB-Stürmers folgte in der Nacht, er empfahl: „Videotext-Untertitel!“

Souverän und humorvoll, großes Kino. Unser Kollege zollte Respekt: „Nicht nötig. Bitte weiterhin unseren schwäbischen Akzent in die Welt hinaustragen.“ Ein Like von Kuranyi gab es obendrein.

Doch das war nicht die einzige coole Reaktion von Kevin Kuranyi. Mit Jörg Heinrich, der unter anderem die TV-Kritiken für die tz verfasst, twitterte davon unabhängig ein weiterer Kollege: „Nach dem Länderspiel, und Kuranyi ist immer noch da. Verrückte Welt.“ Zur Erinnerung: Kuranyi hatte beim DFB-Spiel in der WM-Qualifikation am 11. Oktober 2008, bei dem er nur auf der Tribüne gesessen hatte, das Stadion vorzeitig verlassen und war danach von Bundestrainer Joachim Löw aus der Nationalmannschaft verbannt worden. Doch der 36-Jährige blieb auch bei diesem Scherz lässig und antwortete: „Immer unberechenbar bleiben.“

Lieber Kevin Kuranyi, bitte behalten Sie Ihren Humor und Ihre Lockerheit bei! So wird das eine tolle WM mit ihnen als Experte am TV-Mikrofon. Den kompletten WM-Spielplan 2018 gibt es bei tz.de* als PDF zum Download und Ausdrucken und in den Formaten Excel und iCal (Outlook).

fw

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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