Wetter für den Samstag

Public Viewing: So kalt wird's beim Deutschland-Spiel

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So feierten die Deutschland-Fans den Wahnsinnssieg gegen Portugal im Olympiastadion. Auch am Samstag wird es trocken.

München - Die gute Nachricht: Der Regen hört auf. Die schlechte: In der Nacht von Samstag auf Sonntag kühlt es massiv ab. Wer seinen Abend gut plant, kann trotzdem entspannt draußen schauen.

Lassen Sie sich vom nasskalten Schmuddelwetter am Freitag nicht einschüchtern. Das Public Viewing am Samstag fällt nicht ins Wasser. Im Gegenteil: Bereits am Samstagmorgen kommt die Sonne über München raus. Die hat Mitte Juni Höchststand, ist also im Moment so stark wie nie, und wärmt die kalte Polarluft schnell wieder auf, weiß Diplom-Meteorologe Christian Ehmann vom Deutschen Wetterdienst.

"Es sieht wirklich gut aus für das Deutschland-Spiel", sagt der Wetterexperte. Trocken sein werde es in jedem Fall im Großraum München und auch sonnig mit wenigen Wolken. Höchsttemperaturen von knapp über 20 Grad Celsius erwartet Ehmann für den Samstagnachmittag. Auch dem Public Viewing am Abend beim zweiten Auftritt der Nationalmannschaft bei der WM 2014 (ab 21 Uhr) steht nichts im Wege. Sämtliche großen Public-Viewing-Plätze für die WM 2014 in München gibt es hier.

"Die Nacht verläuft weitgehend klar", sagt Ehmann über den Großraum München. Das heißt, es bleibt die ganze Nacht zum Sonntag durchgehend trocken. Nur kühlt die Luft dabei schnell ab. Das Deutschland-Spiel fängt zwar noch bei angenehmen 20 Grad um 21 Uhr an. Zum Abpfiff rechnet Wetterexperte Ehmann allerdings nur noch mit 15 bis 16 Grad - Tendenz fallend.

"Später in der Nacht können die Temperaturen einstellig werden." Wie das Spiel nun ausgeht, kann der Diplom-Meteorologe freilich nicht vorhersagen. Sollte es aber Grund zum Feiern geben, wird das draußen im Stadtbereich bei 9 bis 10 Grad stattfinden. Im Umland kann es noch stärker abkühlen. Also entweder drin reservieren oder ganz warme Sachen einpacken!

Die kalte Polarluft ist laut Ehmann Mitte Juni nicht besonders außergewöhnlich. Sie hat sogar einen altbekannten Namen: die Schafskälte. Sie entsteht, weil die Nordsee so früh im Sommer noch recht kalt ist und den polaren Luftstrom noch nicht so richtig aufwärmen kann. Einen Vorteil hat das kühle Regenwetter übrigens auch: Die sehr hohe Waldbrandgefahr in Bayern ist seit Freitag wieder aufgehoben. Und auch die Natur freut sich im Moment über jeden Tropfen.

Währenddessen müssen sich die deutschen Kicker mit 27 Grad im Schatten herumschlagen - zum Vorteil für Ghana, wie Bundestrainer Jogi Löw vermutet. Alle aktuellen Entwicklungen zur WM 2014 gibt es bei uns im Liveticker.

Klaus-Maria Mehr

 

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