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Erstes Spiel der DFB-Elf

Taktik-Analyse: Neuer kann der Schlüssel sein! Spieleröffnung extrem wichtig 

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Mit einem Pass kann Neuer die erste Angriffslinie überspielen. 

Ay, caramba! Endlich geht die WM für die deutsche Mannschaft los! Auftaktgegner sind die Mexikaner. Und wer glaubt, dass Jogis Jungs Mexiko selbst in Siesta-Stimmung vom Platz fegen, der irrt.

Kurzpassspiel, offensivstarke Einzelkönner und viel Temperament – „El tri“ bringt einiges mit, um für die DFB-Kicker zum Stolper-Gegner werden zu können. Was genau, erklärt die tz zusammen mit den Taktik-Experten vom Internationalen Fußball Institut (IFI).

Neuer als Passgeber: Es ist Manuel Neuers erstes Pflichtspiel nach der langen Verletzungspause. In den beiden Tests gegen Österreich und Saudi Arabien zeigte der Keeper mit Ball am Fuß noch vereinzelte Schwächen – doch gerade das kann gegen Mexiko der Schlüssel zum Erfolg sein! „Situativ schieben die beiden mexikanischen Achter extrem weit aus den Halbräumen auf die gegnerischen Innenverteidiger, um diese zuzustellen. Der Stürmer im 4-1-4-1-System schließt dann den Passweg auf den Sechser im Zentrum“, erklärt Markus Brunnschneider, Spielanalyst am Internationalen Fußball Institut, der tz*. „Selbst wenn ein kurzes Anspiel auf die Innenverteidiger nicht möglich ist, kann durch die hohe Passqualität von Neuer das Pressing durch einen gezielten Ball auf den zweiten Sechser (Kroos/Khedira) leicht überspielt werden.“ (siehe Grafik)

Mit einem Pass kann Neuer die erste Angriffslinie überspielen. 

Größenunterschied: Die DFB-Kicker müssen ihre physische Überlegenheit nutzen! Brunnschneider: „Da die Mexikaner nicht die größte Mannschaft stellen, bestehen gute Möglichkeiten, die eigenen Offensivspieler in der Box über hohe Flanken anzuspielen und die Lufthoheit auszunutzen. Von daher wird dem gewohnt starken deutschen Spiel über die Flügel mit hohen Außenverteidigern am Flügel mit hoher Flankenqualität eine besondere Bedeutung zukommen.“ Heißt im Klartext: Präzise Flanken sind gefordert, um die mexikanische Abwehr-Mauer zu überrumpeln. Vor allem Joker Mario Gomez mit einer Körpergröße von 1,89 Meter wird diese Spielweise entgegenkommen. Trotzdem ist RB-Angreifer Timo Werner (1,81 Meter) am Sonntag wohl gesetzt.

Vorsicht, Flügel-Attacken: Nicht nur in der Vorwärtsbewegung werden Kimmich und Hector Vollgas geben müssen, sondern auch in der Defensive. Das liegt vor allem an den dribbelstarken Flügelstürmern Hirving Lozano (PSV Eindhoven) und Jesus Corona (FC Porto). „Mexiko zielt auf Spielverlagerungen auf den hohen und breiten, äußeren Mittelfeldspieler am Flügel durch den Innenverteidiger ab. Das Ziel: Das Einbringen der Qualitäten des offensiven Eins-gegen-eins von Corona und Lozano. Hier werden die beiden deutschen Außenverteidiger Kimmich und Hector gefordert sein“, meint der Spielanalyst. Das Duo sucht aber nicht nur den Weg an der Seitenlinie für Flanken, sondern auch den Torabschluss im Zentrum: „Sie lassen sich in den Halbraum fallen, um dort anspielbar zu sein und gleichzeitig den Flügel für den hochschiebenden Außenverteidiger zu räumen.“

Lesen Sie auch: Bandenwerbung bei der WM 2018: Was ist Hisense?

Manuel Bonke

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