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Brych bisher mit einem Einsatz in Russland

Kein WM-Achtelfinale - falsches Spiel mit Schiri Brych?

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Deutschlands Bester an der Pfeife: Felix Brych könnte bei der WM in Russland das Finale leiten.

Felix Brych ist quasi der letzte Deutsche bei dieser WM. Entsprechend könnte der Weltschiedsrichter Chancen auf einen Einsatz im Endspiel haben. Doch er muss sich gedulden.

Update 1. Juli 2018, 15.26 Uhr:

Für Schiedsrichter Felix Brych (München) ist bei der WM in Russland weiter Geduld gefragt. Der 42-Jährige wurde vom Weltverband FIFA nicht für die letzten beiden Achtelfinals am Dienstag berücksichtigt. Durch das vorzeitige Aus der deutschen Mannschaft sind Brych, der mit seinen Assistenten Stefan Lupp (Zossen) und Mark Borsch (Mönchengladbach) ein Gespann bildet, im Turnierverlauf keine Grenzen gesetzt.

Soweit der Stand vom 29. Juni 2018, 18.25 Uhr:

München -

Der Weltmeister ist wieder zu Hause

, die Mission Titelverteidigung krachend gescheitert. Dennoch muss das WM-Finale in Moskau am 15. Juli nicht ohne deutsche Beteiligung über die Bühne gehen. Als Weltschiedsrichter des Jahres 2017 macht sich Felix Brych berechtigte Hoffnungen, als zweiter deutscher Unparteiischer nach Rudi Glöckner ein WM-Endspiel leiten zu dürfen. Der 1999 verstorbene Referee war beim 4:1 Brasiliens über Italien bei der WM 1970 in Mexiko an der Pfeife.

Brych durfte bereits je ein Finale in der Champions League, in der Europa League sowie im DFB-Pokal pfeifen. Die WM in Russland ist sein fünftes großes Turnier nach der WM 2014, der EM 2016, dem Confed Cup 2013 sowie Olympia 2012. Ein Einsatz in gut zwei Wochen im Luschniki-Stadion wäre dennoch der Karrierehöhepunkt für den Münchner.

Anfeindungen nach Spiel zwischen Serbien und Schweiz

Angesichts der Erfahrung und der Konstellation mit dem frühen Aus der DFB-Auswahl scheint die Gelegenheit günstig. Doch die Bild traut dem Braten nicht und befürchtet, dass die Fifa als ausrichtender Verband ein falsches Spiel mit Brych spielen werde. Als Indiz nennt das Blatt die Nominierung des 42-Jährigen für das Gruppenspiel zwischen Serbien und der Schweiz, nach dem sich der Schiri Anfeindungen seitens der mit 1:2 unterlegenen Balkan-Kicker gegenübersah. Seither kam er nicht mehr zum Einsatz.

Die Bild zitiert einen Insider mit den Worten: „Ein absolutes Schweinespiel, das kein Schiri pfeifen will. Denn bei dieser Partie kann man als Schiedsrichter nur verlieren.“ Die anonyme Quelle betont: „So ein Spiel gibst du einem Schiri nur, wenn du ihm was Schlechtes und ihn scheitern sehen willst. Vor allem, ohne ihn vorher eine einfache Partie leiten zu lassen, um erst einmal ins Turnier reinzukommen.“ Auch angesichts dieser Aussagen fragt die Boulevardzeitung provokant, ob die Fifa Brych „mit dieser Ansetzung also bewusst aus dem Turnier kegeln“ wolle.

Viel Diskussionsbedarf: Felix Brych musste nicht nur Serbiens Stürmer Aleksandar Mitrovic während des Spiels gegen die Schweiz besänftigen.

Provokanter Torjubel und Vergleich mit Kriegsverbrechern

Zur Erinnerung: Das Duell der Serben gegen die teilweise auf Stars mit kosovarischen Wurzeln setzenden Eidgenossen war eines voller Provokationen. So jubelten die laut eigener Aussage von den Rängen verunglimpften Schweizer Torschützen Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri, indem sie mit ihren Händen den albanischen Doppeladler formten. Allerdings übersah Brych auch einen möglichen Foulelfmeter für Serbien, woraufhin sich deren Nationaltrainer Mladen Krstajic zu einem Vergleich mit Kriegsverbrechern hinreißen ließ.

Neben Brychs Berufung für dieses hochbrisante Duell - was sicher auch als Auszeichnung gewertet werden kann - nennt die Bild als weiteren Grund für ein mögliches falsches Spiel, dass hinter den Kulissen des Weltverbandes viele Deals mit politischer Färbung abgewickelt würden. So würden „Schiris bestimmter Nationen für das Verhalten ihrer Funktionäre der Nationalverbände gerne mal abgestraft“, wie das Blatt weiter ausführt. Allerdings ohne Beispiele zu nennen. Grundsätzlich gehe es demnach nicht nur um die Leistungen der Pfeifenmänner auf dem Platz.

Ob sich diese Befürchtungen als berechtigt herausstellen werden, sollten wir in zwei Wochen wissen. Dann gibt die Fifa bekannt, wer die beiden Final-Teams auf den Rasen des Moskauer Olympiastadions führen wird.

mg

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