Entscheidung in der Gruppe D

WM im Live-Ticker: Islands Trainer lässt Zukunft offen - Peruanischer Spieler rassistisch beleidigt

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Verlässt Heimir Hallgrimsson die isländische Nationalmannschaft?

Nach der Niederlage gegen die deutsche Nationalmannschaft lästert Zlatan Ibrahimovic über die Schweden. Die WM 2018 im Live-Ticker.

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11.30 Uhr: An dieser Stelle ist dieser Ticker zu Ende. Ab sofort geht es im neuen Ticker vom Mittwoch weiter.

11.19 Uhr: Italien muss ja bekanntlich bei der WM zuschauen. Glückwünsche aus Italien gibt es aber trotzdem - für einen Franzosen.

Paul Pogba, Ex-Star von Juventus Turin und jetzt bei Manchester United unter Vertrag, hat nach der WM-Nullnummer zwischen Dänemark und Frankreich viele Glückwünsche italienischer Tifosi erhalten. "Diese Glückwünsche machen mir große Freude. Ich bin fast ein Italiener, bestimmt mehr als Mario Balotelli", antwortete Pogba in Anspielung auf den italienischen Stürmer, der von zu Hause aus die WM verfolgt.

Balotelli ist unter dem neuen Trainer Roberto Mancini als Stellvertreter von Kapitän Leonardo Bonucci im Gespräch und könnte in einem der nächsten Länderspiele die Kapitänsbinde tragen. Deshalb ist Balotelli ins Visier rassistischer Attacken geraten. Hinter dem Torjäger, als zweifacher Torschütze EM-Held der Azzurri im Halbfinale 2012 gegen Deutschland, liegen wechselvolle Jahre.

10.54 Uhr: Ein ehemaliger Spieler des FC Bayern München glaubt nicht an eine deutsche Titelverteidigung bei der WM 2018 in Russland. Der Grund, den er dafür genannt hat, ist aber außergewöhnlich - es soll an den Bayern-Stars liegen.

10.34 Uhr: Wie spielt die deutsche Mannschaft gegen Südkorea? Einige Alternativen hat Jogi Löw, der ohnehin gezwungenermaßen zweimal wechseln muss, weil Rudy (Nasenbeinbruch) und Boateng (gesperrt) fehlen. Der Abwehrspieler musste nach seinem Platzverweis gegen Schweden viel Kritik einstecken.

Wir haben außerdem eine mögliche Aufstellung skizziert, mit der die DFB-Elf gegen Südkorea antreten könnte.

10.19 Uhr: In der Halbzeit der Partie Deutschland gegen Schweden war in der DFB-Kabine wohl einiges los. Richtig Zunder gab es aber erst, als viele Spieler mit hängenden Köpfen zurück aufs Feld schleichen wollten.

Das ging einem deutschen Spieler wohl richtig gegen den Strich. Dem Bayern-Star platzte noch in der Kabine der Kragen. Scheinbar hat das geholfen: Nur drei Minuten nach Wiederbeginn glich Reus für Deutschland aus und leitete das späte Comeback der DFB-Elf ein.

10.07 Uhr: Immer wieder melden sich in der ARD Philipp Lahm und Jessy Wellmer live vom Tegernsee und plaudern munter über die WM. Auch Jörg Heinrich hat sich in seiner TV-Kritik bei tz.de* dem „Sommerpärchen“ gewidmet und einen Dialog skizziert, der so vielleicht nie stattgefunden hat.

9.53 Uhr: Ab der WM 2026 nehmen nicht mehr 32 sondern gleich 48 Mannschaften an der WM-Endrunde teil. Das muss man nicht unbedingt gutfinden, was der Österreicher Andreas herzog auch nicht tut.

„Wenn dann Usbekistan gegen Panama spielt, wird das bis auf die Usbeken und die Panamaer keinen sonderlich interessieren.“ Beide würden sich aber wohl ein Loch in den Bauch freuen, wenn Sie sich qualifizieren.

9.42 Uhr: Australische Fußballfans sollen den peruanischen Abwehrspieler Luis Advíncula während der WM-Partie zwischen beiden Mannschaften am Dienstag in Sotschi rassistisch beleidigt haben. Dies berichteten mehrere peruanische Medien am Mittwoch. Während des letzten Gruppenspiels der Gruppe C ahmten australische Anhänger bei jedem Ballkontakt des Ex-Hoffenheimers Affengeräusche nach, meldeten „La República“ und „Líbero“. Der dunkelhäutige Abwehrspieler war schon mehrmals bei Länderspielen Ziel von Rassismus gewesen.

Die Australier verloren das Duell mit den Peruanern 0:2 (0:1). Beide Teams verpassten das Achtelfinale der WM in Russland. Advíncula hatte von 2013 bis Anfang 2015 für 1899 Hoffenheim in der Bundesliga gespielt, war dabei aber nur in zwei Spielen zum Einsatz gekommen.

9.28 Uhr: Ein extrem wichtiger Spieler in der deutschen Nationalmannschaft ist der Kölner Jonas Hector. Warum er für Jogi Löw beinahe unverzichtbar ist, haben wir im Taktik-Check analysiert.

9.09 Uhr: Eigentlich wollen wir gar nicht daran denken, aber Deutschland könnte heute auch ausscheiden. Was passiert dann mit Jogi Löw? Der Bundestrainer hat seinen Vertrag ja vor der WM 2018 verlängert.

Reinhard Grindel hat im Gespräch mit der FAZ klargestellt, was im Falle eines deutschen Vorrundenaus‘ mit dem Bundestrainer passieren würde.

8.37 Uhr: Kulinarisch liegen Welten zwischen Deutschland und dem heutigen Gegner Südkorea. Ob man das allerdings so bildlich aufarbeiten muss? Urteilen Sie selbst.

8.17 Uhr: Beim argentinischen Sieg sorgte vor allem einer für Aufsehen, der gar nicht mehr auf dem Platz steht: Diego Maradona. Tribünen-Tänzchen, der zweifache Stinkefinger nach dem Treffer von Rojo und ein anschließender Schwächeanfall - alle Augen waren auf „El Diez“ (deutsch: Die Zehn) gerichtet.

Am Ende landete er gar im Krankenhaus und wurde durchgecheckt. Mittlerweile gibt es aber Entwarnung in der Causa Maradona, was der Weltmeister von 1986 höchstselbst auf Instagram veröffentlichte.

7.51 Uhr: Gerade so hat Argentinien das Achtelfinale erreicht. Der von brasilianischen Fans nach der Niederlage der Albiceleste gegen Kroatien angestimmte Song ist demnach noch nicht wahr geworden. Ohrwurm-Potenzial hat das Lied aber allemal.

7.31 Uhr: Um wirklich nochmal alle möglichen Szenarien für die deutsche Gruppe F abzudecken, hat sich der Kölner Stadtanzeiger etwas einfallen lassen. Aber seht selbst.

7.12 Uhr: Islands Nationaltrainer Heimir Hallgrimsson hat seine Zukunft nach dem Ausscheiden bei der Fußball-WM in Russland offengelassen. "Ich nehme mir eine Woche oder zwei Zeit und denke darüber nach. Ich spreche mit dem Verband, spreche mit meiner Familie und dann treffen wir eine Entscheidung", sagte der 51-Jährige nach dem unglücklichen 1:2 (0:0) gegen Kroatien in Rostow am Don.

Seine Spieler würden ihn gerne behalten, aber seinen Abgang auch verstehen. „"Wir alle wollen, dass er bleibt, Er hat fantastische Arbeit geleistet", sagte Gylfi Sigurdsson. Auch Alfred Finnbogason würde verstehen, wenn sein Trainer "etwas Größeres probieren würde, weil er es verdient hat. Es ist seine Entscheidung, wir würden uns freuen, wenn er da bleibt."

6.51 Uhr: Für einen Brüller hat gestern ein Torhüter gesorgt - allerdings keiner aus dem Fußball. Handball-Nationalkeeper Andreas Wolff war bei WM-Kwartira zu Gast und sinnierte über die Gegentorzahlen bei Fuß- und Handball.

„Ich bekomme 28 Gegentore in einem Spiel. Wenn das einem Fußballtorhüter passiert, erhängt er sich.“ Na hoffentlich nicht!

6.36 Uhr: Irans Nationaltrainer Carlos Queiroz hat nach dem WM-Aus seines Teams in harten Worten mit dem früheren Bundesligacoach Branko Ivankovic abgerechnet. Der Portugiese warf dem Trainer des iranischen Fußball-Meisters Persepolis unter anderem vor, Spieler nicht für frühzeitige Trainingslager abgestellt zu haben. „Du hast den Erfolg des iranischen Teams aufs Spiel gesetzt, du hast alle Konzepte und Pläne aufs Spiel gesetzt. Ich spreche direkt zu Mister Branko und allen Menschen, die ihn unterstützen“, sagte Queiroz in seiner Tirade im iranischen Fernsehen.

Der Kroate habe seine Mannschaft mit seinen Aktionen beleidigt, boykottiert und vergiftet, wetterte Queiroz auf englisch. „Ich sage einfach die Wahrheit. Vier Jahre lang musste ich die Klappe halten, aber jetzt ist die Zeit, es ihm direkt zu sagen.“

6.21 Uhr:

Nach dem 1:2 gegen Kroatien und dem WM-Aus in der Gruppenphase sind Kári Árnason und Ólafur Ingi Skúlason aus Islands Nationalmannschaft zurückgetreten. Das bestätigte ein Sprecher in der Nacht zum Mittwoch.

Árnason kommt auf 69 Länderspiele und war mit seinen 35 Jahren der zweitälteste Profi im WM-Kader der Isländer. In Russland spielte er die beiden ersten Spiele gegen Argentinien (1:1) und Nigeria (0:2) durch. Skúlason war der älteste Fußballer im Aufgebot und kam bei der WM nicht zum Einsatz. Er beendet seine Nationalmannschafts-Karriere nach 36 Länderspielen. Beide spielen in Zukunft auf Vereinsebene in Island.

News vom Dienstag, den 26. Juni

23.42 Uhr: Der Niederländer Danny Makkelie ist als Chef der Video-Assistenten beim dritten deutschen WM-Vorrundenspiel gegen Südkorea im Einsatz. An der Seite des 35-Jährigen sind bei der Partie am Mittwoch (16.00 Uhr) in Kasan zwei Kollegen aus Portugal und ein Amerikaner im Video-Team. Schiedsrichter ist Mark Geiger aus den USA.

23.02 Uhr: Dieser Diego Armando Maradona ist der heimliche, wenn auch zweifelhafte Star dieser Fußball-WM 2018. Beim Spiel Argentinien gegen Nigeria rastete aber er vollkommen aus und schlug über die Stränge.

22.38 Uhr: Nachdem Spanien vor Beginn der Weltmeisterschaft bereits für einen Paukenschlag mit einer Trainer-Entlassung gesorgt hatte, hat nun der erste Verband während der WM seinen Coach entlassen.

22.06 Uhr: Robert Lewandowski ist mit Polen bei der WM 2018 bereits ausgeschieden. Danach hat er seine Mitspieler kritisiert und versucht nun einiges klarzustellen.

21.58 Uhr: Jetzt atmen wir alle einmal tief durch! Was war das für ein Krimi an diesem Abend? Argentinien wendet die Blamage ab und ringt ein stark kämpfendes Nigeria nieder, das seinerseits einige Chancen hatte den taumelnden Riesen zu stürzen. Der erste Torschuss der Gauchos in der zweiten Hälfte war drin und entschied die Partie. Island seinerseits vergab Chancen en masse und verpasste somit größtenteils selbstverschuldet das Achtelfinale.

WM 2018 im Liveticker: Nigeria - Argentinien  1:2 (0:1), in St. Petersburg

Nigeria: 23 Uzoho - 2 Idowu, 4 Ndidi, 5 Ekong, 6 Balogun, 7 Musa, 8 Etebo, 10 Mikel, 11 Moses, 14 Iheanacho (ab 46. 9 Ighalo), 22 Omeruo

Argentinien: 12 Armani - 2 Mercado, 3 Tagliafico (ab 80. 19 Agüero), 7 Banega, 9 Higuain, 10 Messi, 11 Di Maria (ab 72. 8 Meza), 14 Mascherano, 15 Perez (ab 61. 22 Pavon), 16 Rojo, 17 Otamendi

Tore: 0:1 Messi (14.), 1:1 Moses (51., FE), 1:2 Rojo (86.)

WM 2018 im Liveticker: Island - Kroatien   1:2 (0:0), in Rostow am Don

Island: 1 Halldorsson - 2 Saevarsson, 5 Ingason, 6 Sigurdsson (ab 71. 9 Sigurdarson), 7 Gudmundsson, 8 Bjarnason (ab 90. Traustason), 10 Sigurdsson, 11 Finnbogason (ab 85. Gudmunsson), 17 Gunnarsson, 18 Magnusson, 20 Halfredsson

Kroatien: 12 Kalinic - 4 Perisic, 5 Corluka, 8 Kovacic (ab 82. 7Rakitic), 9 Kramaric, 10 Modric (ab 65. 14 Bradaric), 13 Jedvaj, 15 Caleta-Car, 19 Badelj, 20 Pjaca (ab 70. 6 Lovren), 22 Pivaric

Tore: 0:1 Badelj (53.), 1:1 Sigurdsson (76, HE), 1:2 Perisic (90.)

NGA-ARG, Schlusspfiff! Argentinien verhindert das WM-Aus und steht doch noch im Achtelfinale! Der Gegner dort heißt jetzt Frankreich - was für ein Duell!

ISL-CRO, Schlusspfiff! Damit ist Island raus aus der WM - was passiert jetzt noch in St. Petersburg?

ISL-CRO, 90. Minute: TOR FÜR KROATIEN! Damit dürfte die Entscheidung gegen Island in dieser Gruppe gefallen zu sein, denn Ivan Perisic erzielt das 1:2. Jetzt entscheidet es sich zwischen Nigeria und Argentinien.

NGA-ARG, 86. Minute: TOR FÜR ARGENTINIEN! Ist das das Tor zum Achtelfinale?! Verteidiger Marco Rojo donnert das Leder volley ins Eck zum 1:2!

NGA-ARG, 85. Minute: Die nächste strittige Szene! Foulelfmeter für Argentinien, ja oder nein - auch hier entscheidet der Referee sich gegen den Pfiff.

ISL-CRO, 85. Minute: Perisic beim Freistoß, er hebelt das Leder nur knapp über die Latte.

NGA-ARG, 84. Minute: Ighalo vergibt die Führung für Nigeria, Armani rettet Argentinien mit einem tollen Stellungsspiel.

NGA-ARG, 81. Minute: Higuain vergibt die Riesenchance für Argentinien aus rund elf Metern. Die Direktabnahme geht am Kreuzeck vorbei.

NGA-ARG, 76. Minute: Aufregung in St. Petersburg, denn es gibt KEINEN Handelfmeter für Nigeria - und das, obwohl Rojo das Leder nach seinem Kopfball klar mit der Hand klärt. Der Referee unterstellt ihm keine Absicht. 

ISL-CRO, 76. Minute: TOR FÜR ISLAND! Sigurdsson donnert den Ball ins Netz, damit ist Island wieder im Spiel. Derzeit sind sie aber noch immer zusammen mit Argentinien raus.

ISL-CRO, 75. Minute: Handelfmeter für Island!

ISL-CRO, 72. Minute: Bjarnason verpasst den Ausgleich um Haaresbreite - das gibt es ja nicht! Irgendwann musst du solche Dinger halten machen, wenn du weiterkommen willst ...

NGA-ARG, 71. Minute:Ndidi mit dem hammer aus der Distanz - nur knapp drüber! Das hätte es für Argentinien schon fast sein können mit der WM.

ISL-CRO, 70. Minute: Fällt den Isländern hier noch etwas ein gegen die Kroaten, die hier mit einer B-Elf spielen und trotzdem eiskalt agieren? Die WM-Neulinge mühen sich, hatten gute Chancen, aber derzeit fehlt die Durchlagskraft.

NGA-ARG, 64. Minute:Bei Argentinien merkt man langsam aber sicher wieder ein wenig die Nervosität wegen des drohenden Ausscheidens. Fakt ist, die Gauchos müssen gewinnen, um eine Chance auf das Achtelfinale zu haben.

ISL-CRO, 56. Minute: Latte! Fast der Ausgleich durch Ingason, dessen Kopfball nach einer Ecke den Querbalken streift.

ISL-CRO, 53. Minute: TOR FÜR KROATIEN! Milan Badelj donnert das Leder aus vollem Lauf ins Netz! Damit ist Nigeria weiter und Island und Argentinien sind raus.

Milan Badelj donnert das Leder zum 1:0 für Kroatien ins isländische Netz.

NGA-ARG, 51. Minute: TOR FÜR NIGERIA! Moses verlädt Armani und macht den Ausgleich. Aktuell ist Argentinien wieder raus und Island weiter.

Victor Moses (grünes Trikot) verlädt Argentiniens Keeper Franco Armani und gleicht zum 1:1 aus.

NGA-ARG, 49. Minute: Elfmeter für Nigeria und der Video-Assistent bestätigt die Entscheidung des Schiedsrichters. Mascherano zieht Balogun zu Boden, aber eindeutig ist etwas anderes.

NGA-ARG, 46. Minute: Und jetzt läuft auch die Partie in St. Petersburg wieder.

ISL-CRO, 46. Minute: In Rostow rollt wieder der Ball.

20.49 Uhr: Bei der Partie zwischen Serbien und der Schweiz stand der deutsche Schiedsrichter Felix Brych im Mittelpunkt. Nun gibt es schlechte Nachrichten für den Münchner.

WM 2018: Zur Pause folgt Argentinien den Kroaten ins Achtelfinale

Pause in beiden Stadien! Mit dem 1:0 gegen Nigeria und dem gleichzeitigen Remis von Island gegen Kroatien wäre Argentinien aktuell im Achtelfinale. Niemand anderes als Lionel Messi konnte die Gauchos in Führung bringen können, doch noch ist alles offen.

ISA-CRO, 45. Minute+2: Gunnarsson prüft Kalinic, der stark retten kann. Was  sind das jetzt für Chancen!

ISL-CRO, 45. Minute: Die Isländer sind jetzt am Drücker, doch nach einer Ecke können die Kroaten mit vereinten Kräften und genügend Beinen im Schussweg retten.

ISL-CRO, 40. Minute: Das muss doch das Tor für Island sein! Nach feinem Doppelpass mit Sigurdsson schlenzt Finnbogason das Leder aufs Tor, verfehlt es aber um Millimeter.

NGA-ARG, 34. Minute: Messi donnert einen Freistoß an den Pfosten - was für ein Schnitt!

NGA-ARG, 32. Minute: Gelbe Karte für den Nigerianer Balogun, der Di Maria als vorletzter Manns toppt - entsprechend gibt es keine Rote Karte, sondern nur die Gelbe. Gefällt den Gauchos natürlich gar nicht.

ISL-CRO, 28. Minute: Magnusson versucht es nach einem Eckball mit dem Kopf, das Leder verfehlt aber weit das Gehäuse der Kroaten.

NGA-ARG, 27. Minute: Die Mega-Chance für Higuain zum 0:2, doch Keeper Uzoho riskiert Kopf und Kragen und rettetet sein Team vor dem zweiten Gegentreffer.

ISL-CRO, 23. Minute: Kroatien ist hier klar besser, 71:29 Prozent Ballbesitz sprechen eine klare Sprache.

ISL-CRO, 15. Minute: Das bedeutet, dass bei der aktuellen Lage der Dinge Island raus wäre. Die WM-Neulinge müssen jetzt reagieren.

NGA-ARG, 14. Minute: TOR FÜR ARGENTINIEN! Da gehen die Gauchos in Führung - und es konnte nur Messi sein, der das Ding macht! Banega mit einem Mega-Pass auf den Barca-Star und Messi donnert das leder rein - 0:1. Diego Maradona jubelt und blickt sehnsüchtig in den Himmel.

Lionel Messi setzt sich gegen Kenneth Omeruo durch und trifft zum 0:1.

ISL-CRO, 13. Minute: Bjarnason hat den Ellbogen von Pjaca ins Gesicht bekommen - die Nase ist wohl durch. Der Kroate sieht die Gelbe Karte.

NGA-ARG, 9. Minute: Und da hat Argentinien etwas Glück, dass Musas Schuss aus der Distanz knapp über den Querbalken geht.

NGA-ARG, 8. Minute: Tagliafico feuert den ersten argentinischen Schuss in Richtung Tor ab, doch der rutscht ihm im Fallen über den Schlappen - weit vorbei.

NGA-ARG, 1. Minute: Und auch in St. Petersburg läuft das Spiel.

ISL-CRO, 1. Minute: Anpfiff in Rostow, die Kugel rollt. 

WM 2018: Argentinien mit dem Rücken zur Wand, Kroaten mit B-Elf

19.53 Uhr: Beide Teams sind in den Stadien von Rostow und Sankt Petersburg auf dem Rasen, es ist angerichtet für das Finale der Gruppe D!

19.44 Uhr: Wer kommt wie weiter in der Gruppe D? Klar ist nur, das Kroatien bereits im Achtelfinale steht. Argentinien muss gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass Island gegen Kroatien weniger hoch gewinnt als die Gauchos. Island muss gewinnen und auf einen Patzer Nigerias hoffen. Nigeria ist bei einem Sieg weiter oder einem Remis, wenn Island mit weniger als zwei Toren Differenz gewinnt.

19.16 Uhr: Kroatiens Trainer Zlatko Dalic schickt eine bessere B-Elf in das abschließende Gruppenspiel gegen Island. Aus der Startelf vom überzeugenden 3:0-Sieg gegen Argentinien sind nur noch zwei Spieler dabei: Luka Modric und Ivan Perisic. Neben Torwart Danijel Subasic und der kompletten Viererkette fehlen auch die Offensivkräfte Ivan Rakitic, Mario Mandzukic und Ante Rebic.

19.02 Uhr: Argentiniens Fußball-Nationaltrainer Jorge Sampaoli hat nach dem Patzer von Willy Caballero gegen Kroatien einen Torwart-Wechsel vorgenommen. Im entscheidenden WM-Gruppenspiel des Vize-Weltmeisters gegen Nigeria mit dem deutschen Trainer Gernot Rohr gibt nun der 31 Jahre alte Franco Armani sein Debüt im Tor der Albiceleste um Superstar Lionel Messi. Neben ihm stürmt am Abend erstmals bei dieser WM von Beginn an Gonzalo Higuain. Sergio Agüero, bisher einziger argentinischer Torschütze in Russland, sitzt auf der Bank.

18.15 Uhr: Nach den Tumulten beim deutschen WM-Vorrundenspiel gegen Schweden hat die FIFA nun die Strafe bekannt gegeben. Die Disziplinarkommission verurteilte zwei DFB-Mitarbeiter aus der Medienabteilung.

18.07 Uhr: Derweil wurde vor der entscheidenden Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Südkorea das Abschlusstraining im WM-Stadion abgesagt.

18.03 Uhr: Wer einen Spielbericht zur Partie Dänemark gegen Frankreich lesen möchte, findet diesen hier. Auch zum ersten Erfolg Perus bei einer Weltmeisterschaft seit 1978 finden Sie hier einen Spielbericht. 

WM 2018 im Liveticker zum Nachlesen: Dänemark - Frankreich 0:0 (0:0), in Moskau

Dänemark: Schmeichel - Dalsgaard, Kjaer, Christensen, Stryger - Delaney, Jörgensen, Eriksen - Sisto (Fischer), Cornelius (Dolberg), Braithwaite

Frankreich: Mandanda - Sidibe, Varane, Kimpembe, Hernandez (Mendy) - Kante, N‘Zonzi - Dembele (Mbappe), Griezmann (Fekir), Lemar - Giroud

Tore: - 

WM 2018 im Liveticker zum Nachlesen: Australien - Peru 0:2 (0:1), in Sotschi

Australien: Ryan - Risdon, Sainsbury, Milligan, Behich - Jedinak, Mooy, Leckie, Rogic (Irvine), Kruse (Arzani) - Juric (Cahill)

Peru: Gallase - Advincula, Ramos, Santamaria, Trauco - Tapia (Hurtado), Yotun (Aquino) - Carrillo (Cartagena), Cueva, Flores - Guerrero

Tore: 0:1 Carrillo (18.), 0:2 Guerrero (50.)

AUS - PER: 90. Minute + 4: Auch in Sotschi ist das Spiel gelaufen. Das 2:0 ist verdient. Spielerisch sind die Peruaner sicher limitiert, physisch aber deutlich stärker. Schade, dass  Peru nicht in den ersten beiden Spielen schon etwas einfahren konnte. Ihnen hätte man das Weiterkommen deutlich mehr gegönnt als den schwachen Franzosen und Dänen im Parallel-Spiel heute. 

DEN - FRA: 90. Minute + 4: Das war‘s. Aus ist‘s. Die Zuschauer quittieren das schwache Spiel mit einem Pfeifkonzert. Und das, obwohl beide das Achtelfinale erreicht haben. 

DEN - FRA: 90. Minute + 2: Noch ein Wechsel bei den Dänen. Delany humpelt vom Feld, Lerager kommt. 

AUS - PER : 90. Minute: In Sotschi werden vier Minuten nachgespielt. 

DEN - FRA: 90. Minute + 1: Drei Minuten gibt es hier oben drauf. 

DEN - FRA: 89. Minute: Es haben fast nur noch die Franzosen den Ball. Bewegung bringen sie aber trotzdem kaum in ihre Aktionen. Immer wieder flankt Sidibe, aber nicht eine seiner zahlreichen Versuche fand einen Mitspieler. 

AUS - PER: 84. Minute: Matthew Leckie tankt sich durch bis in den Sechzehner, ist dann aber zu verspielt und verliert im letzten Moment den Ball. Das hätte gefährlich werden können. 

DEN - FRA: 84. Minute: Power-Play der Franzosen rund um den dänischen Strafraum. Die Franzosen spielen den Ball gerade schön in den eigenen Reihen hin und her. Zu gefährlichen Abschlüssen kommen sie aber kaum. 

DEN - FRA: 82. Minute: Nabil Fekir probiert es aus 20 Metern mit einem Aufsetzer, Schmeichel pariert. 

DEN - FRA: 81. Minute: Dem Spielfluss haben die Wechsel nicht gut getan. Es tut fast schon weh, da zuzuschauen. Kaum ein Spieler ist hier bereit, etwas für das Spiel zu tun. 

AUS - PER: 79. Minute: Wechsel bei Peru: Für Torschütze Carrillo kommt Cartagena. 

DEN - FRA: 78. Minute: Nächster Wechsel, diesmal bei Frankreich. Für den schwachen Dembele kommt Kylian Mbappe. 

DEN - FRA: 75. Minute: Dänemark wechselt: Für Cornelius kommt Ajax-Stürmer Dolberg. 

DEN - FRA: 74. Minute: Giroud köpft eine Flanke klar am Tor vorbei. Das war sein erst 16. Ballkontakt. Das Spiel heute läuft fast komplett an ihm vorbei. 

AUS - PER: 72. Minute: Dritter Wechsel der Australier: Für Rogic kommt Irvine. 

AUS - PER: 71. Minute: Australien mal mit einer schönen Kombination. Die scharfe Hereingabe wird aber mehr schlecht als recht geklärt. 

AUS - PER: 67. Minute: Das Bemühen kann man den Australiern nicht abschreiben. Arzani probiert es aus der zweiten Reihe, schießt aber klar über das Tor. 

DEN - FRA: 67. Minute: Die Fans in Moskau beginnen zu pfeifen. Das ist hier wirklich stellenweise Standfußball. 

DEN - FRA: 66. Minute: Die Dänen sind momentan die aktivere Mannschaft. Da gehört aber auch nicht viel dazu, Frankreich macht absolut nichts für das Spiel. 

DEN - FRA: 62. Minute: Hier gehen beide Mannschaften weiterhin kaum ein Risiko ein. Delany holt mal eine Ecke für Dänemark heraus. Eriksen bringt diese hoch hinein, Mandanda boxt den Ball aus der Gefahrenzone. 

AUS - PER: 59. Minute: Großchance für Australien. Nach einer Ecke fliegt der Ball unkontrolliert durch den Strafraum der Peruaner, doch der Schuss fliegt am Kasten vorbei. 

AUS - PER: 57. Minute: In Sotschi hört man nur noch die peruanischen Fans. Verständlich. Peru hat das letztem Mal vor 36 Jahren an einer WM teilnehmen dürfen. Und jetzt steht das südamerikanische Land sogar vor einem Sieg. 

DEN - FRA: 57. Minute: Cornelius hat es erwischt. Der dänische Offensivspieler liegt nun schon seit mehreren Minuten auf dem Feld. Es scheint aber doch weiterzugehen. 

DEN - FRA: 53. Minute: Das Tor ist eine gute Nachricht für Dänemark. Die Europäer können sich nun sicher fühlen und werden wohl in die K.o.-Runde einziehen. Im Spiel gegen Frankreich geht es für Eriksen und Co. nun noch um den Gruppensieg. 

AUS - PER: 50. Minute: TOOOOOOOR FÜR PERU. Da ist das 2:0 für die Peruaner. Guerrero kommt im Strafraum an den Ball und trifft per Drehschuss in die Maschen. 

DEN - FRA: 50. Minute: Frankreich wechselt. Hernandez verlässt das Feld, Mendy kommt, der eigentliche Stamm-Linksverteidiger. 

DEN - FRA: 49. Minute: Es geht weiter wie in der ersten Halbzeit, das Spiel plätschert vor sich hin. 

DEN - FRA: 46. Minute: Auch in Moskau rollt der Ball wieder. 

AUS - PER: 46. Minute: Es geht weiter in Sotschi. Peru hat gewechselt. Für Yoshimar Yotun kommt Pedro Aquino. 

Viel Kampf im Spiel zwischen Frankreich und Dänemark. 

DEN - FRA: Halbzeit: Auch in Moskau hat der Schiedsrichter zur Halbzeit gepfiffen. Schwaches Spiel, obwohl es hier noch um den Gruppensieg geht. Hoffentlich passiert hier mehr in der zweiten Hälfte. 

AUS - PER: Halbzeit in Sotschi. Es geht hin und her zwischen Australien und Peru. Die Südamerikaner spielen leidenschaftlich, machen aber in der Defensive immer wieder Fehler. So kamen auch die Australier zu ihren Chancen, die sie aber nicht verwerteten. 

DEN - FRA: 45. Minute + 2: Das Spiel Dänemark gegen Frankreich stellt bei dieser WM einen Rekord auf, leider aber einen negativen. In der ersten Halbzeit gab es so wenige Torabschlüsse wie in keiner anderen Halbzeit bei diesem Turnier. 

DEN - FRA: 45. Minute: Dembele probiert es aus der zweiten Reihe. Mindestens fünf Meter fliegt der Ball über das Tor. 

AUS - PER: 42. Minute: Advincula wird auf Höhe des Strafraums gefoult. Freistoß für Peru. Die australische Defensive kann klären. Die Peruaner werden wieder deutlich aktiver. 

DEN - FRA: 39. Minute: Griezmann probiert es mal aus 18 Metern. Sein Schuss ist zu zentral angesetzt und stellt Schmeichel vor keine Probleme. 

DEN - FRA: 37. Minute: Das ist bisher zu leicht zu verteidigen, was die Franzosen hier anbieten. Technisch sind sie den Dänen hingegen klar überlegen. 

AUS - PER: 34. Minute: Riesen-Chance für Australien! Robbie Kruse wird steil geschickt, zieht dann in den Strafraum und spielt flach und scharf in die Mitte. Mit letztem Einsatz klärt die peruanische Defensive zur Ecke, die ebenfalls zu einer Chance führt. Der Kopfball geht allerdings am Kasten von Gallase vorbei. 

DEN - FRA: 29. Minute: Konter der Dänen. Jörgensen findet fast Eriksen in der Mitte, der den Ball nicht richtig erreichen kann. Mandada klärt beherzt. 

AUS - PER: 28. Minute: Australien wird besser. Einen strammen Flachschuss aus 10 Metern kann der Keeper gerade noch so entschärfen. Die anschließende Ecke fängt Gallase sicher ab. 

DEN - FRA: 27. Minute: Frankreich probiert es mal mit einem Standard. Lemar bringt den Ball scharf hinein, Kjaer klärt zur Ecke, die nichts einbringt. 

AUS - PER: 25. Minute: Freistoß aus dem Halbfeld für Peru. Der Ball kommt direkt auf den Schädel von Guerrero, sein Kopfballversuch bleibt zu harmlos, Ryan kann die Kugel sicher fangen. 

DEN - FRA: 21. Minute: Den Franzosen gelingt weiterhin nicht viel. Sämtliche Angriffsversuche prallen an der dänischen Abwehr ab, die ihrerseits aber auch nicht wirklich gefährlich werden. Allerdings hat hier die Nachricht vom Tor in Sotschi bereits die Runde gemacht, was die Dänen freuen dürfte. Bleibt es so, können Sie sogar verlieren und wären in der K.o.-Runde. 

AUS - PER: 18. Minute: TOOOOOOR FÜR PERU. Langer Ball aus der Abwehr, Guerrero mit der Vorarbeit für Carrillo, der den Ball direkt in die Maschen hämmert. 

DEN - FRA: 16. Minute: Die bringt Lemar hoch auf Varane, der deutlich am Tor vorbei köpft. 

DEN - FRA: 15. Minute: Ein Schuss von Giroud trudelt hoch auf das Tor von Schmeichel, der zum Eingreifen gezwungen wird. Ecke. 

DEN - FRA: 12. Minute: Man merkt, dass die Franzosen so bisher noch nicht zusammengespielt haben. Viele Fehlpässe derzeit im Aufbauspiel. 

AUS - PER: 10. Minute: Übles Foul von Jedinak im Mittelfeld an Cueva. Das gibt Gelb für den Australier. Damit ist er noch gut bedient. 

DEN - FRA: 7. Minute: Ecke für Dänemark. Kjaer kommt in der Mitte nicht an den Ball, es gibt Abstoß für Frankreich. 

AUS - PER: 5. Minute: Auch Australien mit dem ersten Abschluss. Ein Schuss aus rund 20 Metern geht einige Meter über den Kasten von Torwart Gallase. 

DEN - FRA: 4. Minute: Erste gefährliche Situation im Strafraum der Franzosen, Braithwaite haut aber über den Ball und fällt danach. Ein Foul war das nicht. 

AUS - PER: 1. Minute: Auch in Sotschi rollt der Ball. 

DEN - FRA: 1. Minute: Anpfiff in Moskau, die Kugel rollt. 

15.52 Uhr: Frankreich spielt derweil mit einer B-Elf. Im Tor spielt für Lloris Steve Mandada, auch in der Defensive und dem Mittelfeld hat Trainer Didier Deschamps rochiert. 

15.45 Uhr: In einer Viertelstunde beginnen die entscheidenden Partien in Gruppe C. Dänemark trifft auf Frankreich, Australien auf Peru. Frankreich ist schon sicher im Achtelfinale, für den Gruppensieg reicht ein Unentschieden gegen Dänemark. Sollte Australien gegen Peru gewinnen und parallel Dänemark gegen Frankreich verlieren, wäre Australien in der K.o.-Runde. Spannende Ausgangslage also. 

14.50 Uhr: Manchester United - überall und immer. So könnte man das Profil von Katrina Maria auf Instagram deuten. Der heißeste Fan der Red Devils ist aber nicht für England.

14.45 Uhr: Die Debatten um die Kommentatorin Claudia Neumann reißen nicht ab. Während sie von einigen Fans mit Hass-Kommentaren übersät wird, verteidigen sie andere gegen die Schmähungen. Jetzt hat die ARD erklärt, dass auch sie auf der Suche nach einer geeigneten Kommentatorin ist.

14.15 Uhr: Fußball-Deutschland rätselt über die deutsche Aufstellung für das Spiel gegen Südkorea. Weltmeister und ZDF-Experte Christoph Kramer hätte da eine Idee, wie es klappen könnte.

13.59 Uhr: Ab dem Achtelfinale kommt bei der Fußball-Weltmeisterschaft ein neuer Ball zum Einsatz. Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas stellte am Dienstag seinen Ball Telstar Mechta vor, mit dem ab dem Samstag die K.o.-Spiele bestritten werden. Er ähnelt optisch dem bis zum Ende der Vorrunde eingesetzten Telstar-Ball, hat nun aber rote Farbtupfer. Das Design soll die Farbe des Gastgeberlandes Russland sowie nach Angaben des Weltverbandes FIFA zudem repräsentieren, dass mit der Runde der letzten 16 die heiße Phase der WM beginnt. Das russische Wort Mechta im Markennamen bedeutet übersetzt Traum.

Der neue Ball wird ab dem Achtelfinale zum Einsatz kommen.

13.12 Uhr: Vor dem entscheidenden Spiel gegen Südkorea sollte die bisherige Bilanz gegen die Asiaten dem deutschen Nationalteam Mut machen. Erst dreimal spielte Deutschland gegen Südkorea. Es gab zwei Siege und eine Niederlage bei insgesamt 5:5 Toren. Gleich zwei dieser Partien waren WM-Spiele. 1994 bejubelte die DFB-Auswahl in den USA ein 3:2 im Gruppenspiel. In guter Erinnerung ist besonders der Halbfinalerfolg bei der WM 2002. Damals erzielte Michael Ballack in Seoul den einzigen Treffer, kurz zuvor hatte er die Gelbe Karte gesehen. Beim verlorenen Finale war Ballack deshalb gesperrt.

13.08 Uhr: Nicht immer wissen die ausländischen Besucher bei der Fußball-WM in Russland ganz genau, wo sie sind: Das Land ist groß, die Sprache schwierig, es gibt Städte fast gleichen Namens. So suchten nach Presseberichten erst eine Gruppe Schweizer, dann vier Spanier in Rostow am Don in Südrussland vergeblich ihre Hotels. Sie hatten sich nämlich in der Kleinstadt Rostow Weliki eingebucht. Die ist ruhig und hat wunderschöne altrussische Kirchen. Nur ist sie kein WM-Spielort und liegt 1300 Kilometer entfernt in der Nähe von Moskau.

Mit Hilfe findiger Taxifahrer und der örtlichen Notrufzentrale kamen die obdachlosen Fans aber doch noch in Rostow am Don unter, wo ihre Teams Gruppenspiele absolvierten. Hotels in Rostow Weliki wiederum hätten ihre Buchungen überprüft, um Fußballgäste vor einem Irrtum zu warnen, meldete die Agentur Interfax.

Dabei müssen die Städte gar nicht gleich heißen, ein ähnlicher Klang reicht aus. Am Bahnhof von Wolgograd irrten drei chinesische WM-Touristen umher. Sie wollten abreisen, hatten aber Tickets für Züge gekauft, die aus der Stadt Wologda (1500 Kilometer entfernt) abfuhren.

Zu Fernsehruhm in Russland gelangte der Englisch-Dozent Anton Lebedew aus Saransk. Er und seine Familie helfen bei den Spielen in der Hauptstadt der Teilrepublik Mordwinien als Dolmetscher. Er traf auf ein Ehepaar aus Kolumbien, das sein Hotel im vermeintlichen Saransker Vorort Pensa gebucht hatte. Pech: Pensa ist die benachbarte Gebietshauptstadt und liegt 150 Kilometer entfernt.

Familie Lebedew nahm die Kolumbianer bei sich zuhause auf. Es stellte sich heraus, dass Gast Héctor Mantilla Rueda in seiner Heimat Bürgermeister der Stadt Floridablanca ist, die ähnlich wie Saransk 300 000 Einwohner zählt.

12.38 Uhr: Der Kosovo beteiligt sich an der Zahlung der Geldstrafen der Schweizer Fußball-Profis Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet, sind in einer Crowdfunding-Kampagne bis Dienstagmorgen rund 12.000 Euro zusammengekommen, um die Bußen des Trios in Folge der umstrittenen Doppeladler-Gesten aus dem WM-Spiel gegen Serbien (2:1) zu bezahlen. Außerdem werde Handelsminister Bajram Hasani ein Monatsgehalt in Höhe von 1500 Euro spenden.

"Sie haben das nur getan, weil sie ihre Wurzeln nicht vergessen haben", sagte Hasani: "Das Geld ist nur ein schwacher Lohn für die Freude, die uns Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri dadurch bereitet haben, dass sie ihre Tore mit dem Adler gefeiert haben."

Xhaka und Shaqiri bejubeln ihre Tore mit dem doppelköpfigen Adler.

Xhaka und Shaqiri hatten am Dienstag je eine Strafe über 8680 Euro erhalten, Lichtsteiner muss 4340 Euro bezahlen. Das Formen des albanischen Wappentiers mit den Händen ist ein von der FIFA verbotenes politisches Statement. Beide haben albanische oder kosovo-albanische Wurzeln, Lichtsteiner tat es aus Solidarität. Serbien hatte die Geste als Provokation aufgenommen.

12.27 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird für das WM-Spiel der deutschen Nationalelf gegen Südkorea keinen Abstecher nach Russland machen. Sie werde angesichts der Parlamentswoche am Mittwoch nicht in Kasan dabei sein, kündigte sie am Dienstag bei einem Treffen mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez im Kanzleramt an. „Aber ich wünsche der Mannschaft natürlich von Herzen alles Gute. Und nachdem wir alle auf die Folter gespannt wurden im wahrsten Sinne des Wortes beim letzten Spiel, hoffe ich natürlich auf einen guten Ausgang.“

Nach dem in letzter Sekunde geglückten Sieg gegen Schweden steht am Mittwoch für das Team von Joachim Löw das dritte und entscheidende WM-Gruppenspiel gegen Südkorea an.

12.25 Uhr: Vor dem entscheidenden Spiel gegen Südkorea grübelt Bundestrainer Joachim Löw über die richtige Aufstellung. Zwei Kandidaten für die Startelf sind auch wieder Sami Khedira und Mesut Özil.

12.05 Uhr: Der provozierende Jubel in Richtung schwedische Bank hat für die beiden deutschen Funktionäre Uli Voigt und Georg Behlau Konsequenzen. Der DFB gibt eine Stellungnahme zum Thema ab.

12.02 Uhr: Eine Anti-Fußball-Koalition aus FDP, AfD und Linken hat verhindert, dass die Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft am Mittwoch (13.30 Uhr) während des WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft in Kasan gegen Südkorea unterbrochen wird. Gegen einen entsprechenden Vorschlag der Regierungskoalition aus SPD und Grünen, unterstützt von der CDU, legten die drei Oppositionsparteien im Ältestenrat des Landesparlamentes ihr Veto ein.

"Wegen eines Gruppenspiels die Bürgerschaftssitzung zu unterbrechen, kam für uns nie infrage", sagte dazu Daniel Oertzel, sportpolitischer Sprecher der FDP. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Kienscherf hingegen bedauerte die Widerstände: "Die Arbeit wäre ja nicht liegen geblieben. Wir hätten ja hinterher einfach weiter getagt, notfalls auch länger."

Weitere Terminüberschneidungen wird es nicht geben. Die Bürgerschaft trifft sich erst im August nach den Parlamentsferien wieder zu ihrer nächsten Sitzung.

11.51 Uhr: Mit ein paar Tagen Abstand hat der schwedische Fußball-Nationaltrainer Janne Andersson Zuversicht aus der bitteren Niederlage gegen Deutschland gezogen. „Wir waren in der Lage, gegen den amtierenden Champion bis auf die letzten zehn Sekunden mitzuhalten. Das hat uns stärker und zuversichtlicher gemacht. Unsere Mentalität ist sehr gut. Wir haben ein gutes Gefühl“, sagte Andersson am Dienstag bei der Pressekonferenz in Jekaterinburg vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Mexiko. Mit einem Sieg könnten die Skandinavier den Achtelfinal-Einzug schaffen.

11.45 Uhr: Vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Mexiko hat der für die WM nicht berücksichtigte Fußball-Star Zlatan Ibrahimovic gegen die schwedische Nationalmannschaft gestichelt. Die Spiele zu sehen, sei „anders“ gewesen, „weil ich das Gefühl hatte, dass ich es viel besser kann als sie. Und das fühle ich immer noch“, sagte der Stürmer in seiner Funktion als ESPN-Experte.

„Aber es kommt eine Zeit, wo du sagst: „Lass sie machen und lass sie es genießen.“ Denn wo ich herkam, war ich nicht willkommen. Ich bin durch all diese Dinge gegangen und wurde Kapitän dieses Teams. Größer als das geht es nicht“, ergänzte der 36-Jährige, der inzwischen in den USA für Los Angeles Galaxy spielt.

Ibrahimovic war 2016 nach der EM zurückgetreten, hatte aber vor der WM sein Interesse signalisiert, wieder für Schweden zu spielen. Nationaltrainer Janne Andersson hatte dem aber eine Absage erteilt. Ibrahimovic sieht sich immer noch in Top-Verfassung: „Ich bin wie ein Wein. Je älter, desto besser. Das Alter ist nur eine Zahl.“

11.40 Uhr: Abwehrspieler Hyun-Soo Jang vom letzten deutschen WM-Vorrundengegner Südkorea muss sich in der Heimat heftigen Mobbings der Fans erwehren. Auf der Seite des Präsidialamtes sind mehr als 300 Petitionen gegen den Außenverteidiger eingegangen. Sie tragen Namen wie „Vertreibt Jang und seine Familie aus Korea“. Die Zeitung „JoongAng Ilbo“ sieht in der Aktion eine regelrechte „Hexenjagd“.

Jang hatte beim 1:2 im zweiten Gruppenspiel gegen Mexiko mit einem Handspiel den Elfmeter zum 0:1 verursacht. Nach Informationen von „JoongAng Ilbo“ haben nach zahlreichen Zwischenfällen in den sozialen Medien seit WM-Beginn bereits mehrere Spieler und deren Familienmitglieder ihre Accounts gelöscht.

Hyun-Soo Jang (knieend) wird in seiner Heimat stark angefeindet.

Ein Sprecher des Verbandes KFA nannte die Reaktionen auf Jangs Leistung „zu hart“ und stellte klar, dass der Verband ihm den Rücken stärke: „Wir haben nicht vor, Jang aus dem Team zu nehmen. Jang ist der beste Verteidiger, den Korea hat.“ Ob der 26-Jährige vom FC Tokio am Mittwoch (16.00 Uhr/ARD) gegen Deutschland spiele, wisse er aber nicht. Das sei Entscheidung des Trainers.

Ein Sprecher des Präsidialamtes sagte der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist nur ein Ausdruck des Ärgers. Jeder kann sich frei auf der Website des Präsidialamts äußern. Das hat seine guten und seine schlechten Seiten.“

WM 2018 im Live-Ticker: Was war am Montag los?

Der gestrige Montag war der erste Tag während des Turniers in Russland, an dem jeweils zwei Spiele gleichzeitig stattfanden. Der dritte Spieltag wurde durch die Paarungen in Gruppe A zwischen Gastgeber Russland und Uruguay sowie Saudi-Arabien und Ägypten eingeleitet. Russland bekam im ersten Spiel gegen einen besseren Gegner die Grenzen aufgezeigt, allerdings schonte die Sbornaja auch mehrere Stammspieler und spielte einen Großteil des Spiels in Unterzahl. Suarez, Cavani und ein Eigentor des Russen Cheryshev besorgten für den für Russland ernüchternden Entstand.

Im anderen Spiel der Gruppe A besiegte Saudi-Arabien Ägypten. Der Führungstreffer von Mohamed Salah reichte Ägypten nicht, um sich mit einem Punkt aus dem Turnier zu verabschieden. 

In der Gruppe B war am Abend noch einmal Hochspannung angesagt, weil sich die beiden Favoriten von der iberischen Halbinsel Portugal und Spanien gegen mutig aufspielende Außenseiter schwer taten. Marokko trotzte den Spaniern ein 2:2 unentschieden ab und sorgte so für einen versöhnlichen Abschied aus dem Turnier. Lange Zeit sah es sogar nach einem Sieg der Marokkaner aus, doch Aspas besorgte mit einem tollen Hackentreffer noch den Ausgleich. Als Gruppenerster spielt Spanien im Achtelfinale gegen Gastgeber Russland.

Portugal trennte sich mit einem 1:1 vom Iran und landete somit nur auf dem zweiten Rang der Gruppe B und bekommt es daher im Achtelfinale mit Uruguay zu tun. Cristiano Ronaldo verschoss einen Elfmeter und machte es für Portugal so noch einmal richtig spannend, schließlich hätte dem Iran ein weiteres Tor zum Weiterkommen gereicht. 

Fußball-WM 2018 in Russland: Spielplan, Stadien und Themenseite 

Sie wollen eine Übersicht über alle Ergebnisse und Gruppenkonstellationen während der WM 2018 in Russland? In unserem Übersichtsartikel finden Sie alle Informationen zu Spielplan, Termine, Ergebnisse, Gruppen und Kurzporträts der Austragungsorte. Der Spielplan steht dort auch zum Download zur Verfügung. Außerdem haben wir für Sie alle wichtigen Infos über die Stadien der WM 2018 zusammengestellt. Und: Wir bieten Ihnen den Überblick über alle Sendetermine während der WM und sagen Ihnen, wo welche Partie übertragen wird. Welche Spieler in Russland für das DFB-Team im Einsatz sind, erfahren Sie hier. Alle aktuellen Nachrichten erfahren Sie außerdem auf unserer Themenseite zur Fußball-WM 2018 in Russland.

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