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Noch vier Teams im Rennen

WM 2018 im Live-Ticker: Matthäus kritisiert Kimmich - Grindel fordert Özil auf, endlich zu sprechen

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Reinhard Grindel. 

Nach den beiden Halbfinal-Tagen steht am heutigen Sonntag ein weiterer Ruhetag bei der WM 2018 an. Noch vier Teams machen sich Hoffnungen auf Nachfolge Deutschlands. Der Live-Ticker zur WM!

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11.30 Uhr: Wir vollziehen jetzt unseren fliegenden Wechsel. Weiter geht‘s im neuen Ticker zur WM

11.16 Uhr: Trainer Dirk Schuster vom SV Darmstadt 98 hätte Sandro Wagner für die die Fußball-Weltmeisterschaft nominiert, ebenso Manchester-City-Angreifer Leroy Sané. „Ja, die beiden hätte ich definitiv mitgenommen“, sagte der Coach des Zweitligisten, der Wagner in der Spielzeit 2015/2016 nach Darmstadt geholt hatte, der Deutschen Presse-Agentur.

Für das enttäuschende Abschneiden der Nationalmannschaft machte Schuster auch Probleme verantwortlich, die vor der WM begonnen hätten und die man nicht richtig bewältigt habe wie die Affäre um das Treffen von Ilkay Gündogan und Mesut Özil mit dem türkischen Präsidenten die Recep Tayyip Erdogan. „Da hätte man auch vielleicht anders reagieren können, als das der DFB gemacht hat“, meinte Schuster.

10.49 Uhr: Dieses verdammte Kopfballduell mit Mats Hummels. Seit dem 4. Juli 2014 hat Raphael Varane diese eine Szene verfolgt, diese Sekunden vor dem 0:1 im WM-Viertelfinale gegen Deutschland: Im Maracana läuft die 12. Spielminute. Toni Kroos schlägt eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld, Hummels schüttelt den damals erst 21-jährigen Varane ab wie eine lästige Fliege und köpft den Ball von der Unterseite der Latte ins Tor.

"2014 ist Vergangenheit", sagte dieser Varane nun, als er fast auf den Tag genau vier Jahre später die Dämonen der Vergangenheit mit einer Art Deja-vu endlich vertrieben hatte. Denn beim 2:0 (1:0) gegen Uruguay war es ausgerechnet er, der nach einem Freistoß mit einem lehrbuchreifen Kopfballtreffer den Grundstein zum Einzug der Franzosen ins WM-Halbfinale legte.

9.57 Uhr: Wieder und wieder hat Davor Suker bei der Fußball-Weltmeisterschaft darauf antworten müssen: Kann Kroatien den dritten Platz schaffen, wie einst seine goldene Generation 1998? Oder gar den Pokal holen?

„Hoffentlich“, sagt der einstige Stürmerstar und heutige Präsident des kroatische Fußball-Verbandes HNS, könne das Team noch mehr erreichen als seine Mannschaft vor 20 Jahren. „Aber wir haben jetzt erstmal ein kompliziertes Spiel gegen England. Unsere Spieler und unser Trainer machen mich zuversichtlich. Ich sehe, dass sie sehr fokussiert sind und sehr gut spielen“, sagt Suker. „Wenn wir das nicht wären, lägen wir längst an einem Strand an der Adria.“

7.47 Uhr: Im Interview von Reinhard Grindel mit dem Sportmagazin Kicker wurden auch andere Themen wie die Özil-Debatte besprochen. Es ging auch um die Zukunft von Oliver Bierhoff und Joachim Löw

7.26 Uhr: Weltfußballer? Wenn es nach Lothar Matthäus geht, dann ist es weder Cristiano Ronaldo noch Lionel Messi. Für ihn gibt es da einen Favoriten, der noch ziemlich jung ist

6.27 Uhr:  Torwart-Idol Jean-Marie Pfaff vergleicht im SID-Interview die belgischen WM-Teams von 1986 und heute: "Wir sind 1986 mit 30 Mann nach Mexiko geflogen. Da gab es keinen Torwarttrainer, nur einen Physiotherapeuten, und schlafen mussten wir auf besseren Holzpritschen. Heute reisen sie mit einer Entourage von 60 bis 70 Menschen, haben drei bis vier Physios dabei, Torwarttrainer, Mentaltrainer und übernachten in den besten Hotels. Mir hat man früher immer nur gesagt: 'Halt die Klappe und stell dich ins Tor - Bälle halten.'" 

Das waren die News vom 9. Juli 

22.04 Uhr: Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Lösungsvorschläge präsentiert, wie die DFB-Elf zurück in die Weltspitze kommen könnte. Auf seiner Kolumne auf bild.de schrieb er, dass ihn „Deutschland in Russland an eine Handballmannschaft, die rund um den Kreis passt ohne zum Abschluss zu kommen“ erinnerte. „Die Zeiten des Ballbesitz-Fußballs, wie ihn ursprünglich die Spanier predigten, sind vorbei.“ Noch ein Manko seien die Dribblings: „Es gibt kaum noch deutsche Spieler, die sich im direkten Duell durchsetzen können. Das muss definitiv wieder weit oben auf den Lehrplänen stehen: Dribbling, Finten, Offensiv-Zweikämpfe im höchsten Tempo. Die wenigen guten Momente, welche Deutschland bei der WM in Russland zum Beispiel im Spiel gegen Schweden hatte, entstanden, weil sich Reus, Werner oder Brandt in Eins-gegen-Eins-Duelle wagten.“

Matthäus vermisst außerdem einen echten Mittelstürmer: „Jahrzehntelang hatte das Ausland vor unseren Mittelstürmern größten Respekt: Müller, Rummenigge, Klose. Mittlerweile haben wir keine richtige Nummer neun mehr. Wir brauchen wieder Spieler, die sich im Strafraum durchsetzen können.“

Und: Auch die Außenverteidiger-Position bereitet Matthäus Sorgen. „Kimmich wurde umgeschult, machte bei Bayern seinen Job ordentlich. Doch auch er hatte Probleme in der Defensive. Bei aller Rücksicht auf die moderne, offensive Spielweise auf dieser Position geht es für einen Außenverteidiger in erster Linie einmal darum, hinten seine Aufgaben zu erledigen.“

Matthäus nannte noch einen Punkt, der Toni Kroos oder Sami Khedira nicht gefallen dürfte: „Deutschland braucht auch wieder einen klaren Sechser. Spieler wie Frankreichs Kanté, Brasiliens Casemiro oder Bayerns Javi Martínez sind vielleicht nicht ‚polyvalent‘ – aber sie können ihre Position perfekt ausüben. Wir brauchen wieder einen Spezialisten vor der Abwehr.“

Zum Schluss erlaubte sich Matthäus noch einen Hieb auf die mangelnde taktische Flexibilität von Joachim Löw: In der Hinsicht hätte ihn Belgien beeindruckt. „Da spielte Mittelstürmer Lukaku plötzlich auf rechts, de Bruyne als Zehner. Positionen wurden neu besetzt, der Gegner so verwirrt.“

21.34 Uhr: Schiedsrichter Andres Cunha aus Uruguay leitet das erste WM-Halbfinale in Russland zwischen Frankreich und Belgien. Der Fußball-Weltverband FIFA teilte den 41-Jährigen für die Partie am Dienstag (20.00 Uhr) in St. Petersburg ein. Die französische Nationalmannschaft hatte sich erst im Viertelfinale gegen Uruguay durchgesetzt. Auf derartige sportliche Zusammenhänge hatte die FIFA bei den Berufungen der Unparteiischen während dieses Turniers aber schon mehrfach keine Rücksicht genommen. Cunha hat bei dieser WM erst zwei Einsätze gehabt: In der Vorrunde pfiff er die Partien zwischen Frankreich und Australien (2:1), bei der zum ersten Mal in der WM-Geschichte der Videobeweis genutzt wurde, und Spanien gegen Iran (1:0).

20.33 Uhr: Christoph Daum hat sich imSport1 Doppelpass kritisch zum DFB-Team geäußert. Im Fokus seiner Kritik stand DFB-Teammanager Oliver Bierhoff: „Das Ganze ist eine offene Baustelle, in die auch Bierhoff hineingetreten ist. Wir müssen abwarten, wie das abgearbeitet wird. Bierhoff sollte selbstkritischer an die Sache rangehen. Wir sollten nicht das Fass zum 247. Mal mit Özil und Erdogan aufmachen.“

Der ehemalige Bundesligacoach Daum prangerte eine „Weiter-So-Menalität“ bei Trainer Löw und Bierhoff an: „Gerade nach der WM muss man sich fragen, was kann man besser machen, wo haben wir Veränderungen zu machen? Man hat sich selber auf die Schulter geklopft, statt sich kritische Fragen zu stellen.“

Daum weiter: „Ein Problem war der hohe Anteil an Bayern-Spielern. Da sagte zum Beispiel Kimmich nach der Pokalniederlage, ‚das war für uns eine verlorene Saison‘, und reist dann zur Nationalmannschaft.“

20.09 Uhr: Der brasilianische WM-Teilnehmer Paulinho kehrt nach einem Jahr beim FC Barcelona zu Guangzhou Evergrande nach China zurück. Das teilte der Klub aus der Super League auf seiner Website mit. Der Mittelfeldspieler hatte in der vergangenen Saison in 34 Ligaspielen in der spanischen Primera Division neun Tore für die Katalanen erzielt.

Bei der WM hatte der 29-Jährige in allen fünf Partien für die Selecao, die im Viertelfinale gegen Belgien ausgeschieden war, in der Startelf gestanden und beim 2:0-Sieg gegen Serbien ein Tor erzielt. Bereits zwischen 2015 und 2017 hatte Paulinho für Guangzhou gespielt. Die Mannschaft wird vom italienischen Weltmeister von 2006, Fabio Cannavaro, trainiert.

19.43 Uhr: Der kroatische Nationalspieler Domagoj Vida ist vom Weltverband FIFA verwarnt worden. Der nationale Verband hat Vida und Teambetreuer Ognjen Vukojevic angehalten, künftig jegliche Aussagen zu unterlassen, die politisch interpretiert werden könnten.

18.57 Uhr: Belgien setzt vor dem WM-Halbfinale gegen Frankreich auch auf die Erfahrung und die besonderen Kenntnisse seines Co-Trainers Thierry Henry. „Er ist sehr wichtig für uns, besonders bei diesem Turnier. Viele Spieler kommen zu ihm und holen sich Hinweise“, sagte Verteidiger Thomas Vermaelen am Sonntag in Dedowsk über den französischen Fußball-Weltmeister von 1998. „Ich denke, er weiß einiges über das Team Frankreichs. Er ist auf unserer Seite - er wird nicht zögern, uns diese Informationen zu geben.“

18.34 Uhr: Gerade ausgeschieden, schon macht sich Brasiliens Superstar Neymar scheinbar Gedanken über seine zukünftigen Sturmpartner. Einen seiner Traumkandidaten kennt er bestens - den Uruguayer Luis Suarez. Ihn wünscht er sich angeblich anstatt Edinson Cavani.

17.42 Uhr: Kuranyi hat eine Verehrerin - und ein ARD-Duo bekommt den Comedypreis. Wie sich gestern die Moderatoren bei der ARD geschlagen haben, lesen Sie bei tz.de* in unserer TV-Kritik zum Sonntag.

16.44 Uhr: Russlands Trainer Stanislaw Tschertschessow hofft bei der Fußball-WM 2022 auf mehr Erfolge seiner Sbornaja. „In vier Jahren in Katar werden wir es noch besser machen“, sagte der Coach am Sonntag vor Tausenden Fußballfans in der Moskauer Fanzone. Die Mannschaft hätte es ohne die Unterstützung der Fans nie in das Viertelfinale geschafft, sagte Tschertschessow, der die Menschenmenge wie ein Dirigent zu Jubelchören motivierte.

Die Begeisterung der Russen für Fußball sollte auch in den kommenden Jahren nicht abreißen, sagte der Trainer. „Ohne euch werden wir es in Katar schwerer haben.“

16.29 Uhr: Lothar Matthäus hat Kritik an seinem Auftritt bei Wladimir Putin im Kreml zurückgewiesen. „Politik und Sport lassen sich nicht trennen, aber für uns Sportler zählt nur der friedliche und faire Wettkampf“, erklärte der Rekordnationalspieler am Sonntag auf Twitter nach Anbiederungsvorwürfen. „Die Menschen in Russland haben eine fantastische WM organisiert und zeigen der Welt ihre Gastfreundschaft und Herzlichkeit, dafür gebührt ihnen Dank! Diesen Dank habe ich ausgesprochen.“

Deutschlands Rekordnationalspieler Matthäus war am Freitag als eine von mehreren FIFA-Legenden beim russischen Präsidenten Putin im Kreml eingeladen. „Dies ist einer der besten World Cups, die ich in den vergangenen 40 Jahren gesehen habe, vielen Dank für diesen World Cup, Mister President“, zitierte „Russia Today“ seine Worte bei einem Empfang. Er habe eine besondere Beziehung zu dem Land. „Ich bin halber Russe“ - seine Frau Anastasia Klimko stamme „aus dem Norden, aber sie ist in Moskau aufgewachsen“. Er fühle sich in Moskau „zu Hause, nicht nur wegen meiner Frau. Ich komme immer mit einem Lächeln hierher.“

16.27 Uhr: Der kenianische Schiedsrichter Marwa Range ist vom afrikanischen Fußball-Verband CAF wegen einer Bestechungs-Affäre lebenslang gesperrt worden. Range, der bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland im Einsatz sein sollte, hatte im Vorfeld ein Bestechungsgeld in Höhe von 6000 Dollar (etwa 5100 Euro) von einem als Offiziellen getarnten Journalisten aus Ghana angenommen.

Was Range im Gegenzug für das Geld hätte machen sollen, wurde in der CAF-Mitteilung nicht näher erläutert. Die Arbeit der Journalisten aus Ghana führte unter anderem auch zum Rücktritt des CAF-Vizepräsidenten Kwesi Nyantakyi wegen Korruption. Insgesamt wurden 22 afrikanische Schiedsrichter gesperrt.

15.52 Uhr: Die russische Fußball-Nationalmannschaft hat in Moskau mit Tausenden Fans nach dem WM-Aus gegen Kroatien eine rauschende Abschiedsparty gefeiert. Die enthusiastischen Anhänger bereiteten dem Team 18 Stunden nach dem Viertelfinal-Aus gegen Kroatien (3:4 im Elfmeterschießen) einen begeisternden Empfang. Trainer Stanislaw Tschertschessow und seine Spieler wurden wie Popstars gefeiert.

Während das Team den glückseligen Fans ein Banner mit der Aufschrift "Wir haben für Euch gespielt" entgegenstreckte, sangen alle ergriffen die Nationalhymne. Auch der eingebürgerte Brasilianer Mario Fernandez, der seinen Elfmeter verschossen hatte, erhielt Ovationen.

15.45 Uhr: „Kannst die die Nachbarn fragen, ob sie den Müll für uns rausbringen? Wir kommen nämlich noch nicht nach Hause.“ Mit diesem witzigen Twitter-Zitat verzückt Englands WM-Held Harry Maguire gerade die englischen Fans.

15.41 Uhr: Neues zum Fall Vida: Der Fußball-Weltverband FIFA bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass man den Vorfall prüfen werde.

14.54 Uhr: Der kroatische Abwehrspieler Domagoj Vida hat nach dem Viertelfinalsieg bei der Fußball-WM gegen Russland mit Äußerungen über die Ukraine für Wirbel gesorgt. In einem Video jubelte der 29-jährige Torschütze kurz nach dem Spiel in der Nacht auf Sonntag: „Ehre für die Ukraine!“ Sein Kollege Ognjen Vukojevic ergänzte: „Das ist ein Sieg für Dynamo und für die Ukraine.“ Russland war nach der 3:4-Niederlage im Elfmeterschießen gegen Kroatien in der Schwarzmeerstadt Sotschi aus dem Turnier ausgeschieden.

13.32 Uhr: Papst Franziskus nach dem Mittagsgebet auf dem Petersplatz beim Anblick einer Gruppe brasilianischer Pilger: „Ich sehe dort brasilianische Fahnen und grüße die Brasilianer. Nur Mut - beim nächsten Mal klappt es!“

13.20 Uhr: Spaniens Übergangs-Trainer Fernando Hierro ist zurückgetreten. Der Sportdirektor feuerte kurz vor Turnierstart Julen Lopetegui und übernahm dann den Posten an der Seitenlinie. Mit dem Rücktritt räumt er auch die Position des Sportdirektors. 

12.57 Uhr: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erhöht den Druck auf Weltmeister Mesut Özil und fordert ihn zu einer eindeutigen öffentlichen Äußerung auf. "Es stimmt, dass sich Mesut bisher nicht geäußert hat. Das hat viele Fans enttäuscht, weil sie Fragen haben und eine Antwort erwarten", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel in einem kicker-Interview (Montagausgabe), "diese Antwort erwarten sie zu Recht. Deshalb ist für mich völlig klar, dass sich Mesut, wenn er aus dem Urlaub zurückkehrt, auch in seinem eigenen Interesse öffentlich äußern sollte."

12.48 Uhr: England und Fußball - Eine Liebes-Beziehung mit Höhen und Tiefen. Aktuell sind die Fans von der Insel Feuer und Flamme für ihr Team. Sogar beim prestigeträchtigen Tennisturnier in Wimbledon, London, gibt es für manche nichts anderes als „Football“. Während eines Matches von Angelique Kerber schauten manche sogar auf dem Smartphone die Begegnung zwischen England und Schweden.

12.33 Uhr: Die Schweden sind bei der WM gescheitert. Ein Viertelfinale hatte den Skandinaviern nicht jeder zugetraut - vor allem ohne ihren Superstar Zlatan Ibrahimovic. Doch der Torjäger ist stolz auf die Mannschaft und fordert für jeden Spieler eine Auszeichnung

11.14 Uhr: Das WM-Viertelfinale zwischen Russland und Kroatien ging in die Verlängerung und wurde schließlich erst im Elfmeterschießen entschieden. Auffällig in der Schlussphase: Während die Kroaten stehend k.o. waren, liefen die Russen nach wie vor wie um ihr Leben. Waren die Gastgeber einfach fitter - oder steckt verbotene Aufbauhilfe dahinter? TV-Bilder zeigen, wie die einige russische Spieler in der Pause auf dem Weg durch die Katakomben zurück aufs Spielfeld verdächtig die Hand zu Mund und Nase führen und an irgendetwas schnüffeln. Einer von ihnen: Alexander Golowin. Bereits im Achtelfinale gegen Spanien, das die Russen nach Elfmeterschießen für sich entschieden, wurden solche Verhaltensweisen registriert. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung hatte ein Sprecher des Gastgeber-Verbandes erklärt, es handele sich um in Ammoniak getränkte Watte, die die Spieler unter die Nase hielten. Ammoniak ist eine chemische Verbindung von Wasserstoff und Stickstoff und kann kurzfristig stimulierend und fokussierend wirken. Der Atemanreiz werde verstärkt, damit könne die Sauerstoffversorgung verbessert werden, zitiert die Bild die Nationale Doping-Agentur. Alles im legalen Bereich also - und genutzt hat‘s den Russen am Ende bekanntlich auch nix.

WM 2018: Das passierte am Samstag

England hat erstmals seit der WM 1990 und zum dritten Mal überhaupt das Halbfinale bei einer WM erreicht. Im Duell mit Schweden gewannen die „Three Lions“ mit 2:0. Die Tore erzielten Harry Maguire (31.) mit seinem ersten Länderspieltor und Dele Alli (59.) jeweils per Kopf.

Gegner im Halbfinale am Mittwoch wird Kroatien sein, dass sich nach Elfmeterschießen mit 6:5 gegen Russland durchgesetzt hat. Die Russen gingen durch Denis Cheryshev (31.) in Führung, die der Hoffenheimer Andrej Kramaric (39.) ausglich. In der Verlängerung drehte Domagoj Vida (101.) den Spieß um, ehe Mario Fernandes den Gastgeber mit seinem späten Treffer (117.) ins Elfmeterschießen rettete. Dort scheiterten aus russischer Sicht Fedor Smolov und Fernandes, für Kroatien traf nur Mateo Kovacic nicht.

Fußball-WM 2018 in Russland: Spielplan, Stadien und Themenseite

Sie wollen eine Übersicht über alle Ergebnisse und Gruppenkonstellationen während der WM 2018 in Russland? In unserem Übersichtsartikel finden Sie alle Informationen zu Spielplan, Termine, Ergebnisse, Gruppen und Kurzporträts der Austragungsorte. Der Spielplan steht dort auch zum Download zur Verfügung. Außerdem haben wir für Sie alle wichtigen Infos über die Stadien der WM 2018 zusammengestellt. Und: Wir bieten Ihnen den Überblick über alle Sendetermine während der WM und sagen Ihnen, wo welche Partie übertragen wird. Welche Spieler in Russland für das DFB-Team im Einsatz waren, erfahren Sie hier. Alle aktuellen Nachrichten erfahren Sie außerdem auf unserer Themenseite zur Fußball-WM 2018 in Russland.

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