Nächstes Endspiel für Deutschland

Wie spielen wir gegen Südkorea? Diese vier Alternativen hat Jogi

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Joachim Löw. 

Gegen Südkorea geht es für Deutschland um das Achtelfinale. Auf wen setzt Bundestrainer Joachim Löw? Er hat vier Alternativen.

Vatutinki - Die Bundeskanzlerin macht dem Bundestrainer Druck! „Nachdem wir alle auf die Folter gespannt wurden im letzten Spiel, im wahrsten Sinne des Wortes, wünsche ich der Mannschaft von Herzen alles Gute“, teilte Angela Merkel, die nicht zum Spiel anreist, im Hinblick auf das Gruppen-Finale gegen Südkorea (16 Uhr, ZDF und Sky) mit. 

Heißt im Kanzler-Klartext: Jogi, bitte schone diesmal die Nerven der Bundesrepublik. Da wird Joachim Löw die 70 Minuten Flugzeit von Moskau nach Kasan besonders intensiv genutzt haben, um sich über die passende Aufstellung Gedanken zu machen. Wen überrascht Jogi diesmal?

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Mats Hummels ist nach seinen Problemen am Halswirbel wieder einsatzbereit. Allerdings muss Jerome Boateng nach seiner Gelb-Roten Karte ersetzt werden. Gegen Schweden stellte Löw Antonio Rüdiger an die Seite von Boateng, seine Begründung: Rüdiger spiele im Verein überwiegend auf der Position des linken Innenverteidigers. 

Kommt Süle für Boateng?

Trotzdem war der Chelsea-Spieler ein permanenter Unruheherd im DFB-Spiel. Wenn Löw konsequent ist, bringt er nun Niklas Süle als Innenverteidiger auf halbrechts und könnte Boateng so positionsgetreu ersetzen. Allerdings ist es fraglich, ob der Bundestrainer seine komplette Innenverteidigung im Vergleich zum Schweden-Spiel austauscht. Für Süle wäre es seine WM-Premiere.

Die hat Sebastian Rudy nun schon hinter sich. Der Einsatz des Strategen bewies sich gegen Schweden als kluger Taktik-Schachzug, bis er nach seinem Nasenbeinbruch ausgewechselt werden musste. Der Bayern-Kicker hat sich nach unseren Informationen bereits am Sonntag in einer Moskauer Spezialklinik eine Carbon-Maske anfertigen lassen. 

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Trotzdem plant das Trainer-Team für die heutige Partie nicht mit dem Maskenmann, das ließ Assistenz-Coach Marcus Sorg bereits durchblicken. Kein Wunder, immerhin wurde Rudy unter Vollnarkose operiert und muss sich erst einmal an seine neue Masken-Umgebung anpassen. 

Eine neue Chance für Özil? 

Gut möglich, dass Sami Khedira eine zweite Chance bekommt, nachdem auch Ilkay Gündogan bisher neben Toni Kroos enttäuschte. Vielleicht rückt auch Mesut Özil wieder ins erste Glied.

Die vielen Wechsel während eines Turnierverlaufs sind für Löw eher ungewöhnlich. Beunruhigt ist man beim Titelverteidiger deswegen aber nicht. „Problematisch wird es erst, wenn durch die Wechsel eine Verunsicherung stattfindet. Das ist bei uns aber nicht der Fall“, betonte Sorg. 

Auch Unruhe komme nicht auf: Es sei kein Weltuntergang, wenn einer mal ein Spiel nicht spiele, sagte Sorg. Der gesteigerte Konkurrenzkampf kann sogar leistungsfördernd sein. Die Reaktionen von Özil und Khedira nach dem Schweden-Spiel im Training seien laut Sorg „vorbildlich“ gewesen. „Entscheidend ist, wie sie mit der Entscheidung umgehen. Das war beispielhaft.“ Das macht die Entscheidungsfindung für Löw nicht einfacher.

Manuel Bonke

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