WM-Auftakt gegen Mexiko

WM-Ticker vom Samstag: Stolperstart für Messi & Frankreich - Kroatien souverän

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Zum WM-Auftakt treffen Lionel Messi und Argentinien auf Island.

WM 2018 im Live-Ticker. Der dritte Turnier-Tag steht an, vier Partien sind angesetzt. Nach dem Sieg Frankreichs biss sich Argentinien an Island die Zähne aus. Außerdem finden Sie hier die PK mit Jogi Löw zum Nachlesen.

Update vom 19. Juni: Alle aktuellen News zum heutigen WM-Tag lesen Sie im News-Ticker vom Dienstag. Zum Beispiel äußert sich Manuel Neuer auf der DFB-Pressekonferenz zur Pleite gegen Mexiko.

>>> Die aktuellen News lesen Sie im Ticker vom Sonntag.<<<

11.25 Uhr: Während sich das DFB-Team in Moskau auf das erste Spiel vorbereitet, drücken auch alle Zu-Hause-Gebliebenen der Mannschaft von Jogi Löw die Daumen. Lars Stindl und Mario Götze etwa schickten ihren ehemaligen DFB-Kollegen einen kleinen Gruß. 

11.21 Uhr: Zahlreiche freie Sitzplätze im Stadion hatten in der Partie zwischen Uruguay und Ägypten für Staunen gesorgt. Auch bei der FIFA, die Ermittlungen einleitete. Nun gab sie bekannt, dass es keine besonderen Unregelmäßigkeiten gegeben habe. Es seien schlicht viele Ticketbesitzer nicht gekommen, hieß es weiter.

11.14 Uhr:

Die Freude von Paul Pogba über seinen ersten Treffer für Frankreich bei der Fußball-WM in Russland währte nicht lange. Der Fußball-Weltverband wertete das 2:1 nachträglich als Eigentor von Australiens Aziz Behich, wie die FIFA auf Anfrage bestätigte. Auch im offiziellen Spielbericht war zunächst Pogba als Schütze genannt worden. Der Schuss des Offensivstars von Manchester United in der 81. Minute zum 2:1-Siegtreffer war am Samstag durch den Verteidiger der Socceroos abgefälscht worden und tropfte von der Latte knapp hinter die Torlinie.

11.09 Uhr:

 Ein Vorrunden-Aus bei der WM in Russland würde dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) neben einem gewaltigen Imageschaden auch einen beträchtlichen finanziellen Verlust bescheren. Sollte der Weltmeister das Achtelfinale verpassen, würde der DFB das Turnier mit einem

Verlust von 1,7 Millionen Euro beenden

.

10.56 Uhr: Herber Rückschlag für die Gastgeber. Aufgrund einer Oberschenkelverletzung fällt Russlands Mittelfeldspieler Alan Dsagojew für das Spiel an diesem Dienstag gegen Ägypten aus. „Er fliegt nicht mit der Mannschaft nach St. Petersburg, sondern setzt in Moskau die ärztliche Behandlung fort“, teilte der Fußballverband des WM-Gastgeberlands am Sonntag, dem 28. Geburtstag von Dsagojew, mit. Wie lange der Spieler von ZSKA Moskau pausieren werde, sei unklar. Wegen der Muskelverletzung musste Dsagojew im WM-Eröffnungsspiel gegen Saudi-Arabien (5:0) in der 23. Minute ausgewechselt werden. Der erfahrene Akteur gilt als wichtige internationale Stütze im Team von Trainer Stanislaw Tschertschessow.

Claudia Roth ruft deutsche Fans zu Zurückhaltung auf

10.23 Uhr:

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) hat die Deutschen während der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland zur Zurückhaltung ermahnt. "Natürlich darf man sich freuen, wenn die deutsche Mannschaft gut spielt und gewinnt. Und ich will auch niemandem verbieten, ein Fähnchen aufzuhängen", sagte Roth dem Berliner "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe). "Ich finde aber, dass es uns Deutschen gut zu Gesicht steht, wenn wir Zurückhaltung walten lassen mit der nationalen Selbstbeweihräucherung."

Roth verwies in diesem Zusammenhang auf das Erstarken des Rechtspopulismus. Mit der AfD gebe es nun eine Partei, die die deutsche Fahne instrumentalisiere, um Ausgrenzung gegenüber anderen Menschen zu signalisieren. "Das lässt sich nicht einfach so ausblenden, das sollten wir im Blick haben. Deshalb: Feiern ja, Nationalismus nein." Die deutsche Nationalmannschaft startet am Sonntag mit einer Partie gegen Mexiko in das Turnier.

10.14 Uhr:

RB-Leipzig-Spieler Yussuf Poulsen sorgte gegen Peru nicht nur für den Siegtreffer für Dänemark, sondern bescherte einigen deutschen Zuschauern auch ein wenig Kopfzerbrechen: Statt, wie in der Bundesliga stand nicht Poulsen, sondern Yurary auf seinem Trikot. Nach dem Spiel

erklärte er den Grund dafür

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09.54 Uhr: Islands Torwart Thór Halldórsson wird in seiner Heimat als Held gefeiert. Der Schlussmann parierte in der Partie gegen Argentinien auch einen, zugegebenermaßen schlecht geschossenen, Elfmeter von Weltstar Lionel Messi: „Ich habe meine Hausaufgaben gemacht. Ich wusste, dass die Situation kommen könnte. Ich habe mir viele Messi-Elfmeter angeschaut, zudem habe ich mir viele von meinen Elfmetern angeschaut“, sagte Halldórsson nach dem Spiel. Jetzt träumen die Isländer vom Weiterkommen und das auch durchaus zu Recht.

09.31 Uhr: Nach dem Taxivorfall am WM-Eröffnungswochenende in Moskau mit acht Verletzten deuten erste Ermittlungen weiter auf einen Unfall hin. Der 28-jährige Fahrer gab in einem Verhör an, völlig übermüdet gewesen zu sein. Er habe zum Zeitpunkt des Vorfalls bereits 20 Stunden hinter dem Steuer gesessen und sei kurz eingenickt, sagte der Mann aus Kirgistan einem Video zufolge, das die Behörden in der Nacht auf Sonntag veröffentlichten. Er sei daraufhin versehentlich mit dem Fuß auf das Gaspedal gekommen. Er bedauere dies sehr.

Shitstorm gegen ZDF-Reporterin

09.27 Uhr:

Im Netz entwickelte sich ein regelrechter Shitstorm gegen ZDF-Reporterin Claudia Neumann, die am Samstag die Partie zwischen Argentinien und Island kommentierte. Dabei wurde Neumann schon

vor Anpfiff via Twitter sexistisch angegriffen

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09.21 Uhr: Spitzname der mexikanischen Nationalmannschaft ist übrigens „El Tri“, was die Kurzform für „El Tricolor“, „die Dreifarbige“ ist und sich auf die mexikanische Nationalflagge (Grün, weiß, rot) bezieht.

09.09 Uhr: Matchday für die deutsche Nationalmannschaft. Ein kleiner Tages-Überblick zum WM-Sonntag:

Seismograph schlägt aus - Elfmeterpfiff bei WM erschüttert Erde in Lima

08.43 Uhr: Nach dem Elfmeterpfiff im Spiel zwischen Peru und Dänemark wurde in dem Südamerikanischen Land ein leichtes Erdbeben gemessen. Zumindest schlugen die Seismographen aus und zwar exakt, als Schiedsrichter Bakary Gassama mit Hilfe des Video-Beweises auf den Punkt zeigte. Dafür verantwortlich sein, sollen nach Angaben von „Sismologia Chile“ springende Fans, die sich alle gleichzeitig über den Pfiff freuten und so die Erdoberfläche zum Beben brachten.

Es ist bekannt, dass eine große Anzahl von Menschen, die koordiniert zur gleichen Zeit hochspringen, oberflächliche Erdbewegungen auslösen können, die dann von den Messgeräten erfasst und als Erdbeben interpretiert werden. Ein ähnliches Phänomen wurde schon im vergangenen November verzeichnet, als Peru sich im entscheidenden Play-off-Spiel gegen Neuseeland erstmals seit 36 Jahren wieder für ein WM-Turnier qualifiziert hatte.

WM-Auftakt gegen Mexiko wohl mit Özil

08.15 Uhr: Bundestrainer Joachim Löw setzt beim WM-Auftakt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Moskau gegen Mexiko am Sonntag (17.00 Uhr/ZDF und Sky) von Beginn an anscheinend auf Weltmeister Mesut Özil. Das berichtet die Bild am Sonntag.

Der Regisseur des deutschen Spiels hatte nach körperlichen Problemen (Rücken, Knie) und wegen des großen Wirbels der Erdogan-Affäre auf der Kippe gestanden. Unter Löw verpasste der 29-Jährige allerdings keines der 25 WM- oder EM-Spiele seit 2010.

Laut Bild stand Özil beim Abschlusstraining des DFB-Teams am Samstagabend in Watutinki in der Startformation der A-Elf in gelben Leibchen. Er erhält damit den Vorzug gegenüber dem formstarken Marco Reus. Eine Überraschung wird es in Löws Aufstellung demnach nicht geben.

07.52 Uhr:

Massimiliano Irrati aus Italien ist der verantwortliche Video-Schiedsrichter beim WM-Auftakt der deutschen Mannschaft gegen Mexiko. Der 38-Jährige wurde vom Fußball-Weltverband FIFA am frühen Sonntagmorgen für die Partie im Moskauer Luschniki-Stadion (17.00 Uhr MESZ/ZDF und Sky) nominiert. Im Videoraum erhält er Unterstützung von Wilton Sampaio aus Brasilien, dem Chilenen Carlos Astroza und Mark Geiger aus den USA.

Irrati besitzt Erfahrungen aus der Serie A im Umgang mit dem Videobeweis und war bei der WM in Russland bereits beim Eröffnungsspiel zwischen Russland und Saudi-Arabien (5:0) sowie bei Portugal gegen Spanien (3:3) im Einsatz. Als Schiedsrichter steht der Iraner Alireza Faghani beim Duell des Teams von Bundestrainer Joachim Löw mit Mexiko auf dem Platz.

Neuer verrät „Führungs-Achse“ und Stimmung im Team

07.50 Uhr:

Vor dem Auftakt bei der WM in Russland stapelt Manuel Neuer erst einmal tief: Andere Teams hätten einen besonderen Ansporn den Weltmeister zu schlagen, sagte er der Bild am Sonntag. Wichtig sei es deshalb sich „Ball für Ball, Zweikampf für Zweikampf“ ins Turnier zu arbeiten. 

Vor der Partie gegen Mexiko wird es zudem keine spezielle Ansprache des deutschen Kapitäns Manuel Neuer an die Mannschaft geben, erzählte er weiter. Viel mehr werde im Manschaftsrat gesprochen. Neuer verwies auf eine Führungs-Achse aus starken Charakteren, die Verantwortung übernehmen. Dazu zählt der Bayern-Profi etwa seine Teamkollegen Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller, aber auch Toni Kroos und Sami Khedira. Die Stimmung im DFB-Team sei gut, so der deutsche Kapitän weiter. 

Auch die Affaire um Mesut Özil und Ilkay Gündogan wäre mittlerweile nicht mehr in den Köpfen. Zwar habe das Fotoshooting der DFB-Spieler mit dem türkischen Präsidenten Erdogan am Anfang für Anspannung in der Mannschaft gesorgt. Mittlerweile habe man sich aber ausgesprochen: „Vielleicht ziehen wir jetzt noch mehr an einem Strang und die Probleme der Vorbereitung werden am Ende in positive Energie umgewandelt“, gab sich Manuel Neuer gegenüber der Bild am Sonntag positiv. 

06.56 Uhr:

Ähnlich wie das Deutsche Team hat sich auch Mexiko in der Vorbereitung auf die WM nicht mit Ruhm bekleckert. Gegen Dänemark verlor man mit 0:2, gegen Wales hieß es am Ende 0:0 und auch der 1:0-Sieg gegen Schottland war weniger überzeugend. Dennoch mangelt es den Mexikanern nicht an Selbstbewusstsein. „Natürlich können wir Deutschland schlagen“,

sagte etwa der frühere Leverkusener Chicharito.

06.44 Uhr: Es ist soweit: Um 17 Uhr startet am Sonntag auch das DFB-Team in die Fußball-Weltmeisterschaft. Bundestrainer Jogi Löw hat sich viel vorgenommen und will im Auftaktmatch gegen Mexiko „ein Zeichen setzen“. Gespielt wird im Luschniki-Stadion in Moskau, wo am 15. Juli auch das WM-Finale stattfinden wird. 

Zum ersten Mal wird am Sonntag aber schon um 14 Uhr der Ball rollen: Dann spielen in Gruppe E Costa Rica gegen Serbien. Die beiden anderen Teams aus dieser Gruppe, Brasilien und die Schweiz, treffen am Sonntag um 20 Uhr aufeinander. Die deutschen Gruppengegner Schweden und Südkorea spielen erst am Montag um 14 Uhr gegeneinander.

23.24 Uhr: Damit können wir unseren Blick auf die DFB-Elf richten. Dort hat Bundestrainer Löw Julian Draxler einen Startelfeinsatz zugesichert. Das bedeutet aber auch, dass entweder Marco Reus oder Mesut Özil auf der Bank Platz nehmen werden - oder muss Timo Werner zunächst zuschauen? 

23.18 Uhr:

So, das war‘s jetzt mit den vier Live-Spielen vom Samstag. Fassen wir zusammen: Messi und Co. erleben gegen Island eine Stolperstart. Auch die Franzosen tun sich gegen Australien extrem schwer. In dieser Partie kommt erstmals der Videoschiedsrichter zum Einsatz. Am Abend schlug Dänemark dann Peru und Kroatien siegte verdient gegen Nigeria. 

WM 2018: Kroatien - Nigeria 2:0 (1:0)

Kroatien: Subasic - Vrsaljko, Lovren, Vida, Strinic - Rakitic, Modric - Rebic (ab 78. Kovacic), Kramaric (ab 60. Brozovic), Perisic - Mandzukic (ab 86. Pjaca) 

Nigeria: Uzoho - Shehu, Balogun, Troost-Ekong, Idowu - Ndidi, Mikel (ab 88. Simy) - Moses, Iwobi (ab 62. Musa), Etebo - Ighalo (ab 73. Iheanacho)

Tor: 1:0 Mandzukic (33.) , 2:0 Modric (71./Foulelfmeter)

90.+4 Minute: Aus! Ende. Vorbei. Kroatien schlägt Nigeria vollkommen verdient mit 2:0 und übernimmt Platz eins in der Gruppe D. 

90.+2 Minute: Beinahe das 3:0! Kovacic wird rechts im Strafraum wunderbar freigespielt, taucht glockenfrei vor Uzoho auf, aber scheitert am Youngster. In der Mitte war Perisic völlig frei, den muss er einfach querlegen... 

90. Minute: Vier Minuten Nachspielzeit werden angezeigt. Wir legen uns fest: Nigeria macht hier heute nichts mehr. 

88. Minute: Nigeria hat sich hier zwar nicht aufgegeben, doch agiert die Rohr-Truppe heute einfach mit zu wenig Durchschlagskraft, als das den Super Eagles hier noch ein Treffer gelingen sollte.

79. Minute: Die Kroaten sind drauf und dran das 3:0 zu erzielen, von Nigeria kommt gar nichts. Perisic will mit einer scharfen Hereingabe den eingewechselten Kovacic bedienen, doch Uzoho geht dazwischen und fängt die Kugel ab. 

72. Minute:  Modric schnappt sich die Kugel und behält die Nerven. Der Mitteldspieler von Real Madrid verlädt Youngster Uzoho und verwandelt sicher flach ins linke Eck zum 2:0!

70. Minute: Elfmeter für Kroatien! Troost-Ekong ringt Mandzukic nach einer Ecke nieder. Kann man so geben.

62. Minute: Nun reagiert Gernot Rohr und wechselt erstmals. Für den unauffälligen Iwobi kommt der schnelle Musa. Nun dürften mehr Tempo über die Flügel kommen. Vielleicht bringt‘s ja den gewünschten Erfolg? 

54. Minute: Da wär‘s fast gewesen, das 2:0! Rebic kann eine Flanke von linsk aber nicht im Kasten Nigerias unterbringen. 

50. Minute: Erster Abschluss der Kroaten in Hälfte zwei. Rakitic versucht‘s aus der Distanz, aber weit ober drüber. 

47. Minute: Direkt die erste gute Möglichkeit für Nigeria. Nach einer Ecke kommt Balogun am ersten Pfosten mit dem Kopf an den Ball, Mandzukic fälscht noch ab und die Kugel streift haarscharf am kroatischen Kasten vorbei.

46. Minute: Der zweite Durchgang ist gestartet. Beide Teams kommen unverändert aus ihren Kabinen.  

Halbzeit: Pause! Kroatien liegt verdient in Führung, weil sie mehr vom Spiel haben. Nigeria fällt wenig ein und muss vor allem im Spiel nach vorne deutlich zulegen, will man hier nach 90 Minuten etwas Zählbares mitnehmen. 

42. Minute: Die Kroaten bleiben dran und drücken weiter auf Tempo. Vrsaljko wird auf rechts am Strafraum freigespielt, doch anstatt das Tempo mitzunehmen oder zu flanken, sucht der Atleti-Außenverteidiger den Abschluss. Der geht allerdings gut vier Meter am Tor vorbei.  

39. Minute: Scharfe Flanke von Rakitic von links. Der auffällige Kramaric bewegt sich gut und setzt den Kopfball etwas zu hoch und so fliegt die Kugel knapp über die Latte.  

33. Minute: TOOOOR! Da ist die Erlösung. Ein Eckbal verlängert Rebic am ersten Pfosten in die Mitte, wo Mandzukic die Kugel aufs Tor köpft. Kramaric und Nigerias Etebo lenken den Ball dann irgendwie über die Linie. Verdiente Führung für Kroatien.

26. Minute: Das Netz feiert derweil die Trainingsjacke der Nigerianer. Erinnert irgendwie an ein Erlkönig-Auto...

23. Minute: Die Partie ist aktuell unterbrochen, weil Leon Balogun, der nach der WM vom 1. FSV Mainz in die Premier League zu Brighton Hove & Albion wechselt, einen Ellenbogen abbekommen hat und aus der Nase blutet.

20. Minute: Im nigerianischen Tor steht mit Uzoho ein 19-Jähriger von Deportivo La Coruna, wo er allerdings in der ersten Mannschaft lediglich zwei Mal zum Einsatz kam. Über Spielpraxis verfügt der Youngster also nicht.  

14. Minute: Da ist der erste Abschluss! Natürlich von den Kroaten. Mandzukic legt am Strafraum schön auf Perisic ab, der die Kugel aber knapp über den Kasten jagt. Aber immerhin die erste Chance im Spiel.  

10. Minute: Ein derart vorsichtiges Abtasten war von beiden Teams aber nicht zwingend zu erwarten. Nigeria zieht sich weit zurück, überlässt Kroatien das Spiel und hofft auf einen Konter. Abschlüsse sind so auf beiden Seiten noch Magelware.

4. Minute: Verhaltener Beginn auf beiden Seiten. Die Kroaten mit mehr Ballbesitz und versuchen, die schnellen Rebic und Perisic in Szene zu setzen. Bislang noch glücklos. 

1. Minute: Anpfiff! Schiedsrichter Sandro Ricci aus Brasilien startet die Partie. VAR ist Daniele Orsato aus Italien.  

20.41 Uhr: So, gleich geht‘s los mit Kroatien gegen Nigeria. Die Aufstellung der Europäer hätten wir schon mal hier: 

20.37 Uhr:

Die Stimmen der Trainer zur Partie Peru gegen Dänemark gibt‘s jetzt. 

Ricardo Gareca (Trainer Peru): "Es war genauso das Spiel, das wir erwartet haben. Dänemark war ein starker Widersacher. Wir haben alles versucht, um zu gewinnen und Tore zu erzielen. Ich kann den Spielern keinen Vorwurf machen, leider waren wir nicht effektiv genug."

Age Hareide (Trainer Dänemark): "Peru ist ein starkes Team, es hat gut gespielt. Es ist insgesamt gut gelaufen für uns. In der Schlussphase hatten wir einige Konterchancen, es war aber gut, dass wir uns auf unseren Torwart Kasper Schmeichel verlassen konnten."

20.32 Uhr:

Tunesien glaubt fest an eine Siegchance beim schweren WM-Auftakt gegen England. „Es wird natürlich schwer, aber in einem Spiel ist alles möglich“, sagte Verteidiger Yohan Benalouane vom englischen Erstligisten Leicester City vor dem Training am Samstag in Wolgograd. „England hat eine tolle Mannschaft, wir müssen aber zur richtigen Zeit attackieren. Ich hoffe, wir können ein schönes Spiel liefern“, sagte der 31-Jährige. Tunesien startet am Montag (20.00 Uhr/ARD) gegen die Briten in die Endrunde.

20.15 Uhr:

Der ägyptische Superstar Mo Salah ist nach seiner Schulterverletzung im zweiten Gruppenspiel bei der WM gegen Gastgeber Russland am Dienstag wieder einsatzbereit. Das teilte der ägyptische Fußballverband EFA mit. Der 25-Jährige war zum Auftakt bei der 0:1-Niederlage gegen Uruguay am Freitag von Trainer Hector Cuper nicht eingesetzt worden.

"Er war schon gegen Uruguay fit, aber der Trainer wollte das Risiko nicht eingehen", schrieb die EFA in einem Statement. Auch Mittelfeldspieler Tarek Hamed, der wegen einer Rückenverletzung gegen Uruguay ausgewechselt werden musste, steht Ägypten wieder zur Verfügung.

20.10 Uhr: Falls ihr euch fragt, was heute in Reykjavik los war: Mit Sektduschen im strömenden Regen haben die Isländer das überraschende 1:1-Unentschieden ihrer Nationalmannschaft gegen Argentinien wie einen Sieg gefeiert. In der Hauptstadt strömten sie am Samstagnachmittag auf die Straßen und ließen die Korken knallen. Zuvor hatten Tausende das Spiel trotz heftigen Regens draußen auf Großleinwänden geschaut.

20.06 Uhr:

Brasiliens Nationaltrainer Tite sieht seinen Superstar Neymar vor dem WM-Auftakt der Selecao noch nicht bei voller Leistungsfähigkeit, aber schon auf einem außergewöhnlichen Niveau. "Neymar ist noch nicht bei 100 Prozent, aber in sehr guter Verfassung", sagte Tite vor dem Duell mit der Schweiz am Sonntag in Rostow am Don (20.00 Uhr MESZ/ZDF): "Er ist so gut, dass er ein großes Spiel machen wird."

Vor dem ersten WM-Spiel des fünfmaligen Weltmeisters in der Gruppe E stellt sich der 57 Jahre alte Coach auch der Favoritenrolle. "Wir sind mental stark, konkurrenzfähig und haben große technische Qualität. Wir sind einer der Titelanwärter", sagte Tite, der gegen die Eidgenossen auf Mittelfeldspieler Fred (Probleme am Sprunggelenk) verzichten muss.

WM 2018: Peru - Dänemark 0:1 (0:0) 

Peru: Gallese - Advincula, Ramos, Rodriguez, Trauco - Tapia, Yotun - Carrillo, Cueva, Flores (ab 62. Guerrero) - Farfan (ab 85. Ruidaz)

Dänemark: Schmeichel - Dalsgaard, Kjaer, A. Christensen (ab 81. M. Jörgensen), Stryger Larsen - Deleney, Kvist (ab 36. Schöne) - Eriksen - Y. Poulsen, N. Jörgensen, Sisto (ab 67. Braithwaite)

Tor: 0:1 Poulsen (59.)

Besondere Vorkommnisse: Cueva (Peru) schießt Foulelfmeter über das Tor (45.+1)

Fazit: Ein glücklicher, aber umso wichtiger Sieg für Dänemark, das eine seiner wenigen Chancen zum Erfolg nutzte. Peru hatte deutlich mehr vom Spiel und vergab vor der Pause sogar einen Strafstoß. Am Ende versuchten Guerrero, Farfan und Co. alles, doch ein starker Schmeichel hielt am Ende den Sieg für die Dänen fest. 

90.+5 Minute: Aus! Ende! Dänemark gewinnt mit 1:0.

90.+3 Minute: Nochmal Ecke für Peru. Schmeichel klärt mit einer Faust. Gefahr beseitigt.

90. Minute: Fünf Minuten Nachspielzeit wird es geben. Gelingt den Peruanern noch der Ausgleich?

86. Minute: Und auf der anderen Seite hat der Superstar die Chance auf das 2:0! Erikson taucht frei vor Gallese auf, doch der Keeper bleibt lange stehen und wehrt den Ball mit der Schulter ab. Starke Parade!

85. Minute: Das muss doch der Ausgleich sein! Farfan kommt auf Höhe des Strafraum völlig frei zum Abschluss, doch Schmeichel hält den Ball mit dem Fuß. Den muss der Ex-Schalker aber besser platzieren.

82. Minute: Hui, das war knapp! Nicolai Jörgen kommt aus zwölf Metern im Strafraum völlig frei zum Abschluss, doch der Ex-Bayer-Stürmer trifft nicht.

81. Minute: Und die Dänen wechseln ein letztes Mal. Für den angeschlagenen Christensen kommt Mathias Jörgensen.

79. Minute: Peru jetzt mit irrem Druck, die Dänen kommen kaum noch aus der eigene Hälfte! Guerrero versucht‘s mit der Hacke, verpasst den Ausgleich aber um wenige Zentimeter. 

69. Minute: Rießenchance zum Ausgleich! Alberto Rodriguez gewinnt nach einem Freistoß aus dem Halbfeld am langen Pfosten das Kopfballduell. Schmeichel streckt sich vergebens, Farfan und Carrillo verpassen hauchdünn, doch die Kugel geht knapp Tor vorbei.

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67. Minute: Auch die Dänen wechseln jetzt nochmal. Für Sisto kommt Martin Braithwaite. 

65. Minute: Und Guerrero hat direkt die Möglichkeit zum Ausgleich! Der Ex-Bundesligaprofi kommt nach einer Flanke recht frei zum Kopfball, doch der geht genau in die Arme von Schmeichel.   

62. Minute: Flores, der eben die Möglichkeit hatte, geht vom Platz. Für ihn kommt Hoffnungsträger Paolo Guerrero. 

60. Minute: Umgehend die Chance zum Ausgleich für Peru. Doch Flores schafft es nicht, Schmeichel aus kürzester Distanz zu überwinden. Der Keeper reagiert aber auch bockstark. Jetzt ist hier richtig Feuer drin. 

Mit dieser Parade hielt Kasper Schmeichel sein Team in Führung.

 

RB-Stürmer Poulsen erzielt die Führung für Dänemark. 

59. Minute: TOOOR! Die Dänen kontern sich zur Führung! RB-Profi Poulsen ist frei vor Gallese und bleibt cool. Führung für die Skandinavier.  

57. Minute: Was ist denn das? Cueva wird im Strafraum schön in Szene gesetzt, zieht in die Mitte und verpasst den Abschluss und legt ab auf Carillo, aber auch der bekommt den Ball nicht unter Kontrolle und es gibt einen Slapstick-Abschluss und die Chance ist vergeben. 

51. Minute: Die Dänen kommen verbessert aus der Kabine und übernehmen gleich von Beginn an das Kommando. Allerdings sprang bis auf die eine oder andere Halbchance sprang noch nicht wirklich was heraus. 

46. Minute: Weiter geht‘s mit der zweiten Hälfte. Hoffen wir auf etwas mehr Tore als im ersten Durchgang. 

Halbzeit: So, Pause. Zum Ende der ersten Hälfte wurde es noch einmal hektisch. Peru war anfangs besser und brannte ein kleines Feuerwerk ab. Gegen Mitte der ersten Hälfte fanden die Dänen dann besser ins Spiel, ehe die Südamerikaner durch den Videobeweis einen Elfmeter zugesprochen bekamen. Doch Cuevas Nerven hielten nicht und der Offensivmann jagte den Ball über den Kasten. So bleibt es vorerst beim torlosen Remis.   

45.+1 Minute: WOW! Und Cueva jagt das Ding über den Kasten. Da haben die Nerven wohl nicht Stand gehalten. Er verlädt zwar Schmeichel, aber schießt dann links oben vorbei. Bitter für Peru, aber der Gefoulte sollte eben nicht selbst schießen.

44. Minute: Elfmeter für Peru! Poulsen legt Cueva, Gassama lässt allerdings erst weiterlaufen. Felix Zwayer als VAR entscheidet im Nachhinein aber doch auf Strafstoß - zurecht! 

41. Minute: Die Chance der Dänen häufen sich! Delaney versucht‘s wieder aus der Distanz, seinen Schuss von halblinks verpasst Poulsen allerdings in der Mitte. Dänemark hat das Spiel jetzt aber besser unter Kontrolle. 

39. Minute: Sisto wird kurz vor der Strafraumgrenze gefällt, Eriksen legt sich die Kugel zurecht - aber haut den Freistoß aus aussichtsreicher Position voll in die Mauer! Beim Nachschuss von Schöne hat Gallese allerdings Probleme und hält den Ball erst im Nachfassen. Immerhin: Erste gefährliche Aktion der Dänen. 

Dänemarks William Kvist muss noch ind er ersten Hälfte ausgewchslet werden.

34. Minute: Für William Kvist geht‘s nicht mehr weiter. Der Ex-Stuttgarter muss nach einem Zweikampf mit der Trage in die Katakomben gebracht werden. Für ihn kommt Lasse Schöne. 

29. Minute: Carrillo legt den Ball schön in die Schnittstelle der dänischen Viererkette, Farfan ist frei vor Schmeichel, doch Kjaer blockt im allerletzten Moment zu Ecke. Nördlich von Flensburg ist ein kollektives Durchatmen zu vernehmen. 

27. Minute: Da ist der erste Abschluss von Dänemark. Neu-Dortmunder Delaney versucht‘s mit links aus der Distanz - drüber!

19. Minute: Inzwischen haben die Däne die Partie etwas beruhigt, allerdings tun sich sich gegen die zwei Viererketten der Peruaner im Spielaufbau sehr schwer, auch weil Superstar Eriksen komplett aus dem Spiel genommen wird. 

13. Minute: Was brennen die Peruaner hier für ein Feuerwerk ab? Carrillo marschiert von rechts in die Mitte, zieht mit links ab und zwingt Schmeichel zu einer Parade! Peru aktuell klar besser. Was auch die Torschussstatistik belegt - 6:0!

11. Minute: Nächster gefährlicher Abschluss der Peruaner! Auch Flores versucht es aus der Distanz, aber die Kugel geht gut zwei Meter über den Kasten von Schmeichel. Keine Gefahr für Dänemark.  

8. Minute: Erst gefährliche Aktion in der Partie. Peru kommt zum Abschluss, aber Dänen-Keeper Kasper Schmeichel ist auf der Hut und hält den nicht einfachen Schuss von Yotun sicher. 

3. Minute: Das WM-Stadion in Saransk ist fest in peruanischer Hand. Die Südamerikaner machen ordentlich Stimmung. Und die Jungs von Ricardo Gareca lassen sich davon anstecken und starten offensiv ins Spiel.

1. Minute: Schiedsrichter Bakary Papa Gassama aus Gambia pfeift die Partie an! Videoschiedsrichter ist im übrigen Felix Zwayer aus Deutschland. 

17.48 Uhr: So, jetzt noch eine Aussage zu #ARGISL und dann konzentrieren wir uns auf Peru gegen Dänemark, versprochen! 

Islands Trainer Heimir Hallgrimsson antwortet nämlich auf die Frage eines Journalisten, wie Island die anfällige Defensive des zweimaligen Weltmeisters attackieren wollte. Island hatte weniger als 30 Prozent Ballbesitz: „Wir wollten die Räume nutzen, aber das ist schwer, wenn du den Ball einfach nicht hast.“

17.45 Uhr: Beim Spiel der Gauchos gegen Island stellte Javier Mascherano übrigens einen WM-Passrekord auf. 133 angekommenen Pässe gab‘s noch nie. Geholfen hat‘s trotzdem nichts...

17.39 Uhr: Bei aller Aufregung heute um Messi, die Schiris oder Frankreich und Co. sollten wir auch nicht vergessen, dass unsere Jungs morgen im Einsatz sind. Im Abschlusstraining heute sind alle Mann an Bord. Jogi hat also die Qual der Wahl.

17.31 Uhr: Im Netz gibt es übrigens einiges an Spott für Lionel Messi, der von seinen letzten sieben Elfmetern vier verschossen hat. Ein Beispiel haben gibt es unter diesem Absatz.

17.22 Uhr: Wer übrigens schon heute wissen möchte, ob Deutschland morgen gegen Mexiko gewinnt, dem sei Elli empfohlen.

Sie kennen Elli nicht? Na dann wird‘s Zeit! Elli ist unser KaTZorakel und tippt alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft und das WM-Finale. Wollen wir hoffen, dass bei ihrem letzten Spiel beides zusammentrifft.

17.14 Uhr: Was die Fußball-WM weltweit auslöst, konnte man am Freitag in Uruguay sehen. In Montevideo wurde in einer Schule extra der Unterricht unterbrochen, damit die Schüler das erste Spiel der „Celeste“ gegen Ägypten sehen können. 

Als Gimenez das Siegtor für die Urus erzielte, rasteten die Schüler völlig aus, im positiven Sinne. Aber sehen sie selbst

17.03 Uhr: Den Spielbericht zur Partie Argentinien gegen Island finden Sie übrigens hier.

16.58 Uhr:

Wahnsinn! Island trotzt dem haushohen Favoriten Argentinien einen Punkt ab. Lionel Messi vergibt dabei sogar einen Elfmeter und startet mit einer Enttäuschung ins Turnier. Island jubelt hingegen und hatte auch ein bisschen Glück, als Saevarsson Pavon traf und Marciniak keinen zweiten Strafstoß gab. Die Wikinger feiern im ersten WM-Spiel ihrer Geschichte gleich den ersten Punkt.

WM 2018: Argentinien - Island 1:1 (1:1)

Argentinien: Caballero - Salvio, Otamendi, Rojo, Tagliafico - Mascherano, Biglia (54. Banega) - Meza (84. Higuain), Messi, di Maria (75. Pavon) - Agüero

Island: Halldorsson - Saevarsson, Arnason, Ragnar Sigurdsson, Magnusson - Gudmundsson (63. Gislason), Gunnarsson (76. Skulason), Hallfredsson, Bjarnason, Gylfi Sigurdsson - Finnbogason (88. Sigurdarson)

Tore: 1:0 Agüero (19.), 1:1 Finnbogason (23.)

90+6. Minute: Messi haut das Ding in die Mauer und danach ist Schluss! Island schafft die Überraschung und holt einen Punkt gegen den Vize-Weltmeister.

90+5. Minute: Nochmal Freistoß für Argentinien 25 Meter vor dem Tor. Macht‘s Messi jetzt wie Ronaldo gestern?

90+2. Minute: Fünf Minuten gibt es obendrauf, drei sind noch übrig. Messi versucht es mit rechts und haut den Ball nur knapp über das Tor. Island wankt, aber es fällt nicht.

90+1. Minute: Mascherano und Hallfredsson rasseln zusammen und bleiben liegen. Der Argentinier war aber klar zu spät dran und es gibt Freistoß für Island.

89. Minute: Letzter Wechsel bei Island. Torschütze Finnbogason geht und macht Platz für Sigurdarson.

87. Minute: Beinahe der Treffer nach einer Hereingabe! Von links geht der Ball von Pavon durch alle durch, aber Halldorsson hat aufgepasst. Er hält das Remis fest.

85. Minute: Schafft Island die Riesen-Überraschung? Nur noch fünf Minuten plus Nachspielzeit trennen die Wikinger vom ersten WM-Punkt. Für Argentinien wäre es eine mittelgroße Blamage.

84. Minute: Argentinien wirkt ein bisschen verzweifelt, weil sie nicht durchkommen. Nun ziehen sie die letzte Option und bringen Higuain für Meza ins Spiel. Kann der Juve-Stürmer noch etwas bewirken?

81. Minute: Messi!Endlich hat er mal Platz und zieht aus 22 Metern ab. Hauchzart links vorbei, fraglich ob Halldorsson da rangekommen wäre.

79. Minute: Klasse Ballannahme von Messi im Strafraum, der dann volley abschließen will. Im letzten Moment kommt Saevarsson und spitzelt den Ball zur Ecke ins Toraus.

78. Minute: Elfmeter für Argentinien - denken alle. Schiedsrichter Marciniak zeigt aber sofort an, dass er keinen Strafstoß geben wird. Es gibt Abstoß und das Spiel wird fortgesetzt. In der Wiederholung sieht man: Pavon wurde klar getroffen - warum kommt hier der Videobeweis nicht zum Einsatz?

76. Minute: Jorge Sampaoli zeiht den zweiten Joker. Pavon kommt für den schwachen di Maria. Bei Island kommt Skulason für den lange verletzten Gudmundsson in die Partie, bei dem die Kräfte noch nicht für 90 Minuten zu reichen scheinen.

73. Minute: Island hält weiterhin mit allem dagegen, was es hat. Wenn es sein muss, haben sie auch keine Hemmungen, die Argentinier zu foulen - manchmal normal, mannchmal rustikaler.

71. Minute: Messi wirkt sichtlich beeindruckt von seinem verschossenen Strafstoß. Auch wenn er gerade wieder anläuft und versucht mal ein Solo durchzubringen: Das kann der Superstar besser.

68. Minute: Zwischendurch ist noch der Nürnberger Gislason für den verletzten Gudmundsson in die Partie gekommen.

65. Minute: Messi tritt an - und verschießt! Halldorsson hat die Ecke und kann den halbhoch nach rechts geschossenen Elfmeter parieren. Was ist denn hier bitte los?

64. Minute: Und plötzlich gibt es Elfmeter! Magnusson rennt Meza um und der Argentinier sinkt zu Boden - Marciniak legt sich sofort fest.

62. Minute: Das Spiel war kurz unterbrochen, weil Gudmundsson behandelt wurde. Für den Isländer geht es offenbar nicht weiter. Noch ist aber kein Wechsel in Sicht, Island in Unterzahl.

59. Minute: Banega hat vor dem Strafraum so viel Platz wie selten und zieht aus 20 Metern einfach mal ab. Ragnar Sigurdsson wirft sich aber mit Anlauf per Fluggrätsche in den Schuss und kann ihn blocken. Das nenne ich voller Körpereinsatz!

56. Minute: Agüero kommt im Strafraum an den Ball, sieht sich aber gleich drei Isländern gegenüber. Am Ende kann er immerhin eine Ecke herausholen, die aber nichts einbringt.

54. Minute: Erster Wechsel bei Argentinien. Banega kommt für Biglia und übernimmt dessen Position 1 zu 1.

50. Minute: Island bleibt weiter frech und kommt mit Gylfi Sigurdsson auf links durch. Otamendi wirft sich aber in den Versuch einer Hereingabe und blockt zur Ecke.

48. Minute: An den Spielideen hat sich nichts geändert. Argentinien spielt, Island steht tief und wartet auf Konter. Immerhin holt di Maria nach zwei Minuten eine Ecke raus, die Otamendi auf die Tribüne köpft

46. Minute: Weiter geht‘s! Beide Mannschaften verzichten auf Wechsel und spielen mit dem Personal der ersten 45 Minuten weiter.

Halbzeit! Island hat aktuell ein 1:1-Unentschieden und das geht völlig in Ordnung. Kurz vor der Pause hatte Gylfi Sigurdsson sogar zweimal die Führung für den Außenseiter auf dem Fuß. Argentinien muss sich für drei Punkte noch steigern.

45. Minute: Fast das 2:1 für Island! Finnbogason mit einer Weltklasse-Ballannahme un dem Blick für Gylfi Sigurdsson. Der lässt noch Meza aussteigen und versucht den Ball in die lange Ecke zu schieben. Caballero ist aber zur Stelle und die Abwehr erledigt den Rest. Nur 20 Sekunden später streicht ein Volleyschuss ebenfalls von Gylfi Sigurdsson nur einen halben Meter vorbei.

42. Minute: Die Argentinier lamentieren nach vielen Aktionen, haben damit aber wenig Erfolg. Schiedsrichter Marciniak lässt sich aber nicht beirren und zieht seine Linie konsequent durch. Auch einen Handelfmeter, den die Argentinier fordern gibt der Referee nicht - ich finde zurecht nicht.

39. Minute: Messi nimmt mal Tempo auf und kommt per Doppelpass in den Strafraum. Sein Schuss aus halblinker Position wird aber zur Ecke geblockt.

34. Minute: Argentinien probiert einiges, kommt aber noch nicht wirklich durch. Island setzt hingegen auf Balleroberungen im argentinischen Aufbau und schnelle Konter.

32. Minute: Gunnarsson liegt am Boden, aber da war kein Foul zu sehen. Die Wiederholung zeigt, dass der Referee den Wikinger zu Fall gebracht hat. Nach kurzer Pause geht‘s aber weiter.

28. Minute: Puh, erstmal durchatmen. Das waren ganz wilde fünf Minuten eben. Wer gedacht hatte, dass Island nach dem 0:1 auseinanderbrechen würde, lag daneben. Die Isländer schlugen prompt zurück und sind wieder drin in der Partie.

23. Minute: Was für eine Reaktion der Isländer: Der Außenseiter gleicht fast postwendend aus! Erst flippert die Kugel nach einer Flanke durch den Strafraum, geht einmal mitten hindurch und wird dann von rechts wieder hineingebracht. Argentinien ist ungeordnet und Finnbogason reagiert am schnellsten von allen. Aus sechs Metern erzielt er das erste WM-Tor in Islands Geschichte.

22. Minute: Jetzt darf auch Messi mal. Der Superstar zieht von links wuchtig ab, aber Halldorsson ist auf dem Posten und hat den Ball sicher.

19. Minute: Argentinien führt! Und der Mann, der getroffen hat, heißt Kun Agüero. Nach einem verunglückten Schuss von Rojo, stoppte Agüero den Ball, dribbelte an Ragnar Sigurdsson vorbei und schloss aus acht Metern hoch ins linke obere Toreck ab. Halldorsson hatte keine Chance.

17. Minute: Der Mann, an dem Messi jetzt schon mehrfach mit seinen Dribblings gescheitert ist, heißt Emil Hallfredsson. Der Mann von Udinese Calcio macht bisher einen starken Job. Wie eigentlich alle Isländer.

13. Minute: Otamendi versucht es mal aus der zweiten Reihe. Sein Schuss geht in den zweiten Stock.

10. Minute: Was machen die Argentinier denn da? Ein Rückpass bringt Caballero in Bedrängis und den Isländern den Ball. Am Ende landet die Kugel bei Bjarnason, der aus acht Metern vorbeischießt. Das muss fast das 1:0 für den Außenseiter sein!

8. Minute: Erste große Chance für Argentinien! Messis Freistoß wirkt zu kurz, findet aber Tagliafico. Dessen Rückwärtskopfball im Fallen streicht Zentimeter am linken Pfosten vorbei.

7. Minute: Die Isländer zeigen hier in den ersten Minuten, dass sie nicht gewillt sind auch nur einen Zentimeter zurückzuweichen. Das bekommt der eine oder andere Argentinier auch schon zu spüren.

5. Minute: Nachdem der Ball ausgewechselt wurde, bringt Messi den Freistoß nach innen. Ein Kopfball von Otamendi bringt zum ersten Mal so etwas wie Gefahr.

4. Minute: Arnason foult Tagliafico und das bringt den ersten Freistoß für Argentinien auf der linken Seite. Die Ausführung dauert aber, weil Messi mit dem Luftdruck des Balles nicht glücklich ist.

1. Minute: Der Ball rollt! Island in den weißen Trikots hatte Anstoß und spielt zunächst von rechts nach links. Argentinien muss im ungewohnten dunkelblau antreten.

14.59 Uhr: Leiten wird die Begegnung übrigens ein polnischer Schiedsrichter. Szymon Marciniak feiert heute seine WM-Premiere. Wir wünschen gut Pfiff!

14.53 Uhr: Bei den Isländern spielt der Augsburger Alfred Finnbogason im Sturm. Dahinter wirbelt der Star der Nordeuropäer: Der Ex-Hoffenheimer Gylfi Sigurdsson. Er verdient sein Geld mittlerweile beim FC Everton.

14.49 Uhr: Argentinien, das in der Offensive eine Menge Stars hat, verzichtet im ersten Spiel auf zwei davon. Während rechts Maximiliano Meza spielt, müssen Paulo Dybala und Gonzalo Higuain auf der Bank Platz nehmen. 

Der italienische Torschützenkönig Mautro Icardi hat es nicht einmal dorthin geschafft: Er ist in Russland gar nicht dabei.

14.39 Uhr: Die Argentinier sind offenbar extrem heiß. Anders ist fast nicht zu erklären, dass die Mannschaft um Lionel Messi erst 34 Minuten vor dem Anpfiff die Katakomben verließ und zum Aufwärmen auf den Platz kam.

Dadurch verpasste die „Albiceleste“ sogar die Vorstellung, bei der die Namen der argentinischen Spieler vorgelesen wurden. Nur die drei Torhüter waren da schon im Innenraum des Stadions.

14.33 Uhr: Für ein Kuriosum sorgte am Freitag der Schweizer TV-Kommentator Sascha Ruefer. Er verwechselte zu Beginn des Spiels die Mannschaften aus Portugal und Spanien - und bemerkte seinen Fauxpas zunächst nicht.

Erst als Cristiano Ronaldo in rot einen Elfmeter herausholte, fiel bei Ruefer der Groschen. „Ich habe Ihnen in der Hitze des Gefechts gesagt, dass die Portugiesen in Weiß spielen werden, tun sie natürlich nicht. Blödsinn.“

14.23 Uhr: Julian Draxler war übrigens ein bisschen überrascht von der vorzeitigen Startelf-Nominierung. „Ich freue mich, dass ich morgen von Anfang an spiele“, so der PSG-Kicker. „Und ich hoffe, dass das was wird.“ Hoffen wir auch!

14.14 Uhr: Der teuerste Fußballer der Welt ist auch bei Panini der teuerste Spieler. "Neymar ist am schwierigsten zu finden", sagt die Sammlerin Raquel Senna aus Rio de Janeiro.

Durchschnittlich fünf Real (umgerechnet 1,15 Euro) kostet das Bild des Superstars. Zum Vergleich: Im Laden kostet ein Päckchen mit fünf Bildern zwei Real.

Den immer wieder erhobenen Verdacht, die Bilder von Superstars wie Neymar seien in den Päckchen seltener zu finden, weist Panini vehement zurück. Um zu beweisen, dass die Neymar-Bilder nicht künstlich verknappt werden, schickte das italienische Unternehmen kürzlich mehrere Gratispäckchen an Neymars Freundin, die brasilianische Fernsehschauspielerin Bruna Marquezine. Alle enthielten nur Bilder ihres Liebsten.

"Ich hätte nie gedacht, dass ich das sagen würde, aber ich bin bereit, meinen Freund zu tauschen", schrieb Marquezine im Online-Netzwerk Instagram. "Ich tausche ihn gegen wen auch immer, ich bitte euch", fügte sie hinzu.

14.01 Uhr: Die Zusammenfassung zur Partie zwischen Frankreich und Australien finden Sie übrigens hier.

13.55 Uhr: Wir müssen jetzt erst einmal durchatmen. Was für eine Partie! Parallel zur Partie hat Joachim Löw noch ein Detail zur morgigen Startaufstellung preisgegeben

WM 2018: Frankreich - Australien 2:1 (0:0)

Frankreich: Lloris - Pavard, Varane, Umtiti, Lucas - Kanté - Tolisso (78. Matuidi), Pogba - Mbappé, Dembelé (70. Fekir)- Griezmann (70. Giroud)

Australien: Ryan - Risdon, Milligan, Sainsbury, Behich - Jedinak, Mooy - Leckie, Rogic (71. Irwine), R. Kruse (84. Arzani)- Nabbout (64. Juric)

Tore: 1:0 Griezmann (58. Minute), 1:1 Jedinak (62. Minute), 2:1 Pogba (80. Minute)

Fazit: Frankreich tut sich gegen starke Australier lange schwer und kommt erst in der zweiten Halbzeit etwas besser ins Rollen. Ein Foul, dass durch den Video-Schiedsrichter erkannt wird führt zum Elfmeter und zum 1:0 an Griezmann. Doch Australien kommt nur vier Minuten später durch einen Hand-Elfmeter zurück ins Spiel. Das 2:1 ist dann toll herausgespielt, Pogba vollendet mit einem schönen Heber. Doch auch hier bedarf es der technischen Hilfsmittel: erst die Torlinientechnik räumt die Zweifel aus. Frankreich gewinnt letztlich knapp aber verdient, bekleckert sich aber keinesfalls mit Ruhm.

90 + 5. Minute: Schlusspfiff!

90 + 3. Minute: Australien versucht jetzt noch einmal alles! Die Aussies werfen alles nach vorne und kommen auch noch mal zum Abschluss, doch der Shuss wird geblockt. Frankreich sollte es jetzt eigentlich geschafft haben.

90. Minute: Auf der einen Seite ist Ryan aus seinem Tor, doch Frankreich verpasst den Moment für den Abschluss. Pogba vertändelt den Ball. Australien fährt seinerseits den Konter, doch Lloris passt auf. Australien ist jetzt noch einmal im Angriff. Und es gibt fünf Minuten Nachspielzeit!

88. Minute: Es sieht nun nicht wirklich danach aus, als ob Australien hier noch das Wunder schaffen könnte. Frankreich hält den Ball in den eigenen Reihen und spielt weiter nach vorne. 

84. Minute: Australien wechselt noch einmal. Es kommt der jüngste Spieler des Turniers Arzani für Kruse.

83. Minute: Was für ein verrücktes Spiel. Torlinien-Technik, zwei Elfmeter und der Videobeweis. 

80. Minute: TOOOOOOOOOR FÜR FRANKREICH! Die Torlinientechnologie kommt zum Einsatz. Was für ein Treffer. Frankreich kombiniert sich toll durch die Verteidigung der Australier, Pogba kommt letztlich zum Abschluss und hebt den Ball über Ryan. Der Ball geht an die Unterlatte, springt aber wieder aus dem Tor heraus. Durch die Technik kann aber eindeutig geklärt werden, dass das Leder klar hinter der Linie war.

78. Minute: Frankreich wechselt noch ein letztes Mal. Matuidi kommt für Tolisso. 

75. Minute: Frankreich will, doch die Aktionen sind zu ungenau. Fekir treibt den Ball nach vorne, doch sein Pass gerät viel zu weit. Auf der anderen Seite versucht Australien immer wieder Konter zu setzen. Doch die Franzosen scheinen auch körperlich etwas fitter zu sein und laufen die „Aussies“ immer wieder ab. Nur einmal entwischt Juric, Tolisso muss in dieser Situation das Foul ziehen und holt sich die gelbe Karte ab. Sonst wären drei Australier auf zwei Franzosen zugelaufen.

73. Minute: Fekir mit seiner ersten Aktion, der Mann von Lyon tritt einen Eckball. Der bringt allerdings nicht ein. Pavard kommt zwar zum Abschluss, doch sein Volley fliegt weit über das Tor.

71. Minute: Auch Australien wechselt noch einmal. Rogic geht, für ihn kommt Irwine. 

70. Minute: Frankreich wirkt angeschlagen und muss reagieren. Griezmann geht und Giroud kommt, außerdem kommt Fekir für Dembelé. 

66. Minute: Wird das hier die erste richtig große Überraschung bei der WM? Australien arbeitet zumindest darin, denn die Aussies wittern hier Morgenluft und spielen weiter nach vorne. Aber aufgepasst: dadurch ergeben sich natürlich auch Räume für die pfeilschnellen Außenspieler der Franzosen.

64. Minute: Wir müssen uns jetzt erst einmal erholen! Was waren das für verrückte vier Minuten! Derweil wechselt Australien, Juric ersetzt Nabbout positionsgetreu.

62. Minute: TOOOOOOOOOOOOOR FÜR AUSTRALIEN! Jedinak macht ihn! Er verlädt Lloris und schiebt ganz locker rechts ein.

60. Minute: Elfmeter für Australien! Umtiti war mit der Hand am Ball und der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt! Und der war eindeutig. Umtiti streckt den Arm aus und berührt den Ball.

58. Minute: TOOOOOOOOOR FÜR FRANKREICH! Griezmann bleibt eiskalt und schießt ganz trocken rechts ein. Wirklich abgezeichnet hatte sich dieses Tor nicht.

56. Minute: Und es gibt Elfmeter nach Videobeweis! Griezmann tritt selbst an.

54. Minute: Das war haarscharf! Ein langer Ball findet Griezmann, doch der kommt nicht an den Ball. Eine Grätsche eines Australiers verhindert das. Doch war das sauber? Der Videobeweis kommt zum Einsatz.

52. Minute: Man merkt hier wirklich nicht, dass Australien der Underdog ist. Frankreich wird seiner Rolle als absoluter Top-Favorit zumindest spielerisch nicht gerecht. Es geht weiter munter hin und her. 

48. Minute: Frankreich spielt weiterhin nach vorne, die großen Torszenen fehlen aber noch. Derweil macht sich Olivier Giroud warm.

46. Minute: Der Ball rollt wieder!

Halbzeit! Ein gutes Ergebnis für Australien, die es dem großen Favoriten hier sehr schwer machen. Wir freuen uns auf die zweite Halbzeit!

45. Minute: Und jetzt noch einmal Australien. Behich kommt vom linken Strafraumeck zum Abschluss und setzt den Ball nur knapp neben das Tor. Das war knapp.

43. Minute: Das wäre fast der notwendige Geistesblitz gewesen. Pogba mit einem schönen Heber auf Griezmann, doch wieder ist ein Fuß dazwischen. Der Superstar vom Klub aus der spanischen Hauptstadt wäre ganz alleine vor dem Tor gewesen.

42. Minute: Frankreich fällt weiterhin viel zu wenig ein. Bei der Ansammlung von Kreativität in den Reihen dieser Mannschaft eigentlich unglaublich. Doch Australien verteidigt weiter diszipliniert, steht eng am Mann und lässt wenig zu. Nach vorne geht bei den Aussies aber auch nicht mehr wirklich viel. 

39. Minute: Frankreich ist derzeit zu passiv. Australien kann sich aus den meist halbgaren Pressing-Situationen gut befreien und zeigt eine starke Team-Leistung. Auf französischer Seite fehlt derweil der letzte Biss in den Aktionen.

35. Minute: Australien läuft deutlich mehr als Frankreich und kann damit bislang das spielerische Defizit, das im Vergleich zu den Franzosen zumindest auf individueller Ebene besteht, gut ausgleichen.

33. Minute: Nächste Gelegenheit für Frankreich. Pogba lässt den Ball durch, Lucas kommt auf der linken Seite des Strafraums völlig frei zum Abschluss, sein Schuss kann aber noch geblockt werden. Es gibt Eckball. Dieser bringt aber nichts ein, Ryan pflückt den Ball vom Himmel.

31. Minute: Wunderbarer Pass auf Griezmann, der den Ball im Strafraum mit dem gestreckten Bein herunterpflückt, aber nicht entscheidend kontrollieren kann. Australiens Abwehr passt auf und kann den Ball klären,

30. Minute: Sainsbury mit einem tollen Tackling gegen Griezmann am eigenen Strafraum. Dabei geht der Ball allerdings kaputt und muss ausgetauscht werden. 

28. Minute: Wieder gibt es Freistoß für Australien, dieses Mal von der rechten Seite aus dem Halbfeld. Vorher wurde das richtig gefährlich, doch dieses Mal hat Keeper Lloris etwas dagegen. Der stürmt aus seinem Tor und fängt die Hereingabe sicher ab.

25. Minute: Es geht weiter munter hin und her, ohne dass die ganz großen Chancen dabei herausspringen. Mbappé glänzt derweil mit einem schönen Trick, lässt zwei Australier aussteigen und verliert dennoch den Ball.

21. Minute: Frankreich hat nun offenbar gemerkt, dass man sich defensiv nicht ausruhen darf. Denn die Australier können kicken. Es entwickelt sich mittlerweile ein munteres Spiel, Australien versteckt sich keinesfalls in der eigenen Hälfte, sondern rückt mutig nach. Dadurch ergeben sich natürlich Räume für die Franzosen.

17. Minute: Australien wacht nun etwas auf. Wieder gibt es einen Freistoß aus dem linken Halbfeld. WAS FÜR EINE CHANCE! Der Ball kommt scharf vor das Tor, Mooy kommt an den Ball, kurz darauf auch noch Sainsbury. Doch entscheidend wird das Leder von Tolisso abgefälscht, der Lloris zu einer Glanzparade zwingt. Die erste 100-Prozent-Chance gehört also Australien.

14. Minute: Frankreich macht hier weiter munter weiter. Nach einem Freistoß von Griezmann folgt der Eckball durch Pogba. Doch auch dieser bringt nichts ein.

12. Minute: Die Ausführung des Freistoß‘ hat sich etwas verzögert, und doch ergibt sich der erste Abschluss für Australien nach einem Kopfball.

10. Minute: Jetzt gibt es hier das erste richtige Lebenszeichen von Australien. Freistoß für die „Aussies“ von der linken Außenbahn.

8. Minute: Griezmann mit dem nächsten Abschluss per Freistoß. Die Franzosen setzen Australien hier brutal unter Druck. Derweil lobt Löw die Mexikaner und spricht von einem „wahnsinnig schweren Gegner.“ Und weiter: „Unsere Mannschaft hat die Gabe sich auf den Punkt zu konzentrieren, und ich bin überzeugt, dass wir morgen einen guten Auftakt zeigen.“ Das war es von der Pressekonferenz mit Löw. 

6. Minute: Und die nächste Chance für Frankreich! Griezmann zieht aus 20 Metern trocken ab, doch Ryan pariert. Parallel dazu lobt Löw gerade die Entwicklung von Frankreich. „Deutschland ist sicher nicht die einzige Nation die sich entwickelt. Alle entwickeln sich. Und wir müssen uns fragen, wo wir uns noch besser entwickeln können.“

5. Minute: Freistoß für Frankreich aus 25 Metern. Pogba prüft Ryan, doch der hat den Ball im Nachfassen. Frankreich macht hier gleich klar, wer der Herr im Haus ist.

3. Minute: Was für ein Start von Frankreich! Die anschließende Ecke bringt nichts ein. Parallel dazu muss Jogi Löw erklären, warum so wenige Spieler in der Nationalmannschaft aus dem Osten Deutschlands kommt. Er verweist dabei auf Toni Kroos, der Leistungsträger ist. „Wir sind ein Land, mir ist das egal wer aus welchem Bundesland kommt. Es geht um die Qualität der Spieler.“

2. Minute: Und die erste Chance für Frankreich! Mbappé setzt sich auf der Außenbahn gegen zwei Australier durch, doch Torwart Ryan kann den Schuss auf das kurze Eck parieren. 

1. Minute: Der Ball rollt! Parallel dazu lobt Jogi Löw Julian Draxler. Ob er aber in der Startelf stehen wird, mag der Bundestrainer noch nicht verraten. Er sei aber ein Fan von Draxlers Fähigkeiten.

Die Pressekonferenz mit Joachim Löw und Julian Draxler zum Nachlesen

11.59 Uhr: „Man spürt in der Generation von 2014 dass das etwas ganz besonderes war. Und man spürt auch jetzt die Anspannung. Man muss natürlich von Spiel zu Spiel gehen. Man darf nicht zu weit voraus denken. Wir wollen einen guten Start und ein Zeichen setzen. Und dann wird man sehen. Der Ehrgeiz in unserer Mannschaft ist auf jeden Fall ausgeprägt.“

11.58 Uhr: Oben finden sie nun schon die Aufstellungen von Frankreich und Australien. Gleichzeitig sitzt der Bundestrainer noch auf dem Podium. Hier in unserem Ticker finden Sie alles zu Jogi Löw und der Partie.

11.57 Uhr: Jetzt geht es um Manuel Neuer: „Er ist sehr fokussiert und konzentriert und hat jede Einheit gemacht. Er macht einen sehr ruhigen und stabilen Eindruck. Er hat intensiv an seinem Körper gearbeitet und ich denke es ist bei ihm alles da, was auch vor der Verletzung da war. Die beiden Spiele haben ihm nun sicher geholfen.

11.55 Uhr: Löw hofft die beiden Außenspieler von Mexiko gut unter Kontrolle zu bekommen. Das sei eine wichtige Aufgabe für die Außenverteidiger. 

11.53 Uhr: „Standardsituationen waren natürlich ein Thema im Training. Das wird auch im Laufe des Turniers weiter Thema sein.“

11.52 Uhr: Es ist Timo Werners erste WM: „Er kam ja mit dem Confed-Cup richtig in die Mannschaft. Seine wichtigste Fähigkeit ist die Schnelligkeit und der direkte Zug zum Tor. Er ist torgefährlich und macht sehr gute Wege.“

11.51 Uhr: Jogi Löw: „Die Aufstellung werde ich heute Abend mit der Mannschaft besprechen. Es gibt so ein bis zwei Positionen, wo ich noch schaue.“

11.47 Uhr: Die letzte Party der Mexikaner mit einigen Eskort-Damen ist jetzt Thema: „Das war für uns natürlich lustig zu lesen. Aber das wird morgen keine Rolle spielen.“ Damit verlässt Julian Draxler das Podium. Wir warten nun auf Jogi Löw.

11.46 Uhr: Weiter geht es mit Julian Draxler: „Wir wissen dass Mexiko stark ist, wir hoffen aber natürlich dass die Historie bestehen bleibt und es auch morgen nach dem Spiel heißt, dass Mexiko noch nie gegen Deutschland gewonnen hat.

11.45 Uhr: Kurzer Einschub, denn gleich spielt Frankreich gegen Australien: Nationaltrainer Didier Deschamps schickt gegen Australien Frankreichs jüngste Startelf in einem WM-Auftaktspiel seit 1930 aufs Feld. Die Mannschaft, die am Samstag (12.00 Uhr/ZDF) in Kasan gegen die Socceroos beginnt, ist im Durchschnitt 24 Jahre und sechs Monate alt, wie der Datendienstleister Opta twitterte. Jünger war Frankreichs Startelf zum Auftakt einer Fußball-Weltmeisterschaft zuletzt vor 88 Jahren. Damals war das Team im Durchschnitt 23 Jahre und elf Monate alt. Deschamps bot unter anderem den 19 Jahre alten Jungstar Kylian Mbappé, den 23 Jahre alten Corentin Tolisso vom FC Bayern und den 22 Jahre alten Stuttgarter Benjamin Pavard auf.

11.43 Uhr: Wie sieht die Aufstellung aus? „Ich habe keine Ahnung, ob Mesut, Marco oder ich spielen. Oder wir alle zusammen. Das müssen sie gleich den Trainer fragen.“

11.40 Uhr: Welche Stärken hat Mexiko und welches sind die besten Spieler? „Sie lieben es Pressing zu spielen und sind sehr stark im Kollektiv. Ich will keine einzelnen Spieler hervorheben. Aber wenn wir unsere Qualitäten ins Spiel bringen werden wir gewinnen.“

11.39 Uhr: Warum ist Özil so wertvoll? „Mesut ist ein außergewöhnlicher Spieler, das ist keine Frage. Er ist unser kreativster Spieler und immer für eine Überraschung gut. Ich bin mir sicher, dass er auf den Punkt da sein wird und ein gutes Turnier spielen wird.“

11.38 Uhr: Gibt es eine Parallele zum Confed-Cup-Spiel gegen Mexiko? „Nein, eher nicht. Natürlich zieht man da seine Parallelen, aber das wird ein anderes Spiel. Wir sind fokussiert, die Stimmung ist gut. Aus den Nebengeräuschen wurde mehr gemacht, als da eigentlich war.“

11.36 Uhr: Julian Draxler sitzt nun auf dem Podium und stellt sich den Fragen der Journalisten.

11.33 Uhr: Gleich gibt es hier die Pressekonferenz mit Joachim Löw und Julian Draxler vor der Partie gegen Mexiko. Der Bundestrainer besichtigt gerade den Rasen im Stadion. Danach finden Sie hier in unserem Ticker dann ab 12 Uhr alle Informationen zur Partie zwischen Frankreich und Australien.

11.32 Uhr: Ägyptens Fußball-Nationaltrainer Hector Cuper hat sich für die Nichtberücksichtigung von Superstar Mohamed Salah im ersten WM-Spiel gegen Uruguay (0:1) verteidigt. Es habe Zweifel gegeben, ob sich Salah bei Zusammenstößen verletzten könne, sagte Cuper und ergänzte: „Wir wollten Risiken vermeiden. Wir wollen ihn in Topform gegen Russland und Saudi-Arabien.“ In den verbleibenden beiden Begegnungen in der Gruppe A wollen sich die Ägypter nach der Auftaktniederlage noch für das Achtelfinale qualifizieren.

Der 26 Jahre alte Angreifer Salah vom FC Liverpool saß in Folge seiner Schulterverletzung aus dem Champions-League-Finale Ende Mai zum Auftakt in Jekaterinburg nur auf der Bank. „Vielleicht wäre das Spiel anders ausgegangen, wenn Mo auf dem Platz gestanden hätte, aber das können wir nicht wissen“, sagte Cuper nach der Begegnung am Freitagabend. Im zweiten Spiel trifft Ägypten am Dienstag in St. Petersburg auf die russischen Gastgeber.

11.30 Uhr: Islands Präsident Gudni Johannesson blickt voller Vorfreude dem WM-Debüt seines Landes gegen Argentinien entgegen. "Ich bin ungeduldig, so wie alle Isländer. Bei der WM dabei zu sein, ist großartig. Wir wollen dort nicht nur Statisten sein", sagte der 49-Jährige der Nachrichtenagentur AFP. Island trifft am Samstag (15.00 Uhr/ZDF) in Moskau auf den zweimaligen Weltmeister, anschließend geht es gegen Kroatien und Nigeria.

Johannesson hofft angesichts der jüngsten Resultate auf den Einzug ins Achtelfinale. "Wir haben bei der EM 2016 gezeigt, dass wir gegen jede Mannschaft gute Ergebnisse erzielen können. Daher haben wir realistische, aber durchaus hohe Ziele", sagte Johannesson, der schon als Kind ein großer Fußball-Fan war: "Wenn ein kleines Land wie Island, mit 350.000 Einwohnern, so eine große Bühne erreicht hat, gehört es zu den besten Teams der Welt."

11.28 Uhr: 

Gernot Rohrs Nigerianer werden nach Einschätzung des früheren Bundesligaspielers Jay-Jay Okocha die WM-Gruppenphase zusammen mit Vize-Weltmeister Argentinien überstehen. „Das erste Mal gehen wir in ein solches Turnier ohne Prämienprobleme, überhaupt ohne finanzielle Probleme“, sagte Okocha, der für den südafrikanischen Sender Super Sport als TV-Experte arbeitet. „Damit wird hoffentlich ein nachhaltiger Teamgeist herrschen, der die Super Eagles durch die Gruppenphase bringt.“

Okocha nahm 1994, 1998 und 2002 mit Nigeria an der WM teil. In der Bundesliga spielte der heute 44-Jährige zwischen 1992 und 1996 für Eintracht Frankfurt im offensiven Mittelfeld. Nigeria trifft am Samstag (21.00 Uhr MESZ) zunächst auf Kroatien, anschließend geht es in Gruppe D gegen Island und Favorit Argentinien.

WM 2018: Das geschah am Freitag in Russland

Den Auftakt am Freitag konnte Uruguay in letzter Minute für sich entscheiden. In der 90. Minute traf Verteidiger Gimenez nach einem Standard mit dem Kopf zum umjubelten 1:0. Die Südamerikaner konnten damit ihrer Favoritenrolle gerecht werden und werden sich wohl mit Gastgeber Russland um Platz eins der Gruppe A streiten. 

Am späten Nachmittag dann griffen der Iran und Marokko erstmals in das Turnier ein. Die Nordafrikaner waren die dominante Mannschaft in der ersten Halbzeit, konnten den Ball aber nicht über die Linie drücken. In der fünfminütigen Nachspielzeit unterlief dem Marokkaner Aziz Bouhaddouz dann ein bitteres Eigentor zum 1:0 für den Iran. Das stellte dann auch das Endergebnis dar.

Im dritten Spiel des Tages fielen dann deutlich mehr Treffer. Hin und her ging es in Sotschi beim Spiel Portugal gegen Spanien. Zunächst führten die Portugiesen durch zwei Treffer von Cristiano Ronaldo mit 2:1. Doch nach der Pause drehten Costa und Nacho mit einem Doppel-Schlag die Partie. Die spanische Führung hielt bis zur 88. Minute. Dann versenkte Ronaldo einen Freistoß aus rund 20 Metern eiskalt in Winkel - 3:3 endete das spannende Spiel

Fußball-WM 2018 in Russland: Spielplan, Stadien und Themenseite

Fußball-WM 2018 in Russland: Spielplan, Stadien und Themenseite Sie wollen eine Übersicht über alle Ergebnisse und Gruppenkonstellationen während der WM 2018 in Russland? In unserem Übersichtsartikel finden Sie alle Informationen zu Spielplan, Termine, Ergebnisse, Gruppen und Kurzporträts der Austragungsorte. Der Spielplan steht dort auch zum Download zur Verfügung. Außerdem haben wir für Sie alle wichtigen Infos über die Stadien der WM 2018 zusammengestellt. Und: Wir bieten Ihnen den Überblick über alle Sendetermine während der WM und sagen Ihnen, wo welche Partie übertragen wird. Welche Spieler in Russland für das DFB-Team im Einsatz sind, erfahren Sie hier. Alle aktuellen Nachrichten erfahren Sie außerdem auf unserer Themenseite zur Fußball-WM 2018 in Russland.

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