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Ballack-Ersatz Träsch droht WM-Aus

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Christian Träsch musste mit einer Verletzung am Fuß vom Platz. Ob er bei der WM spielen kann, soll nun eine Kernspin-Untersuchung klären. © dpa

Eppan - Nächste Hiobsbotschaft für Bundestrainer Löw: Christian Träsch hat sich in einem Testspiel des DFB-Teams am Fuß verletzt. Er gilt als Alternative für Michael Ballack im zentralen Mittelfeld.

Nach dem WM-Ausfall von Kapitän Michael Ballack hat sich auch Christian Träsch eine Fuß-Verletzung zugezogen. Der 22- jährige Stuttgarter war am Pfingstmontag im Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen den FC Südtirol schon nach sieben Minuten ohne gegnerische Einwirkung umgeknickt und humpelte gestützt von Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und Assistenztrainer Hansi Flick vom Platz. Wie schwer die Verletzung ist und ob sogar ein WM- Aus droht, sollte eine Kernspin-Untersuchung klären.

Bundestrainer Joachim Löw hatte den Test gegen den italienischen Drittliga-Aufsteiger FC Südtirol über zweimal 30 Minuten im Trainingscamp in Südtirol kurzfristig angesetzt. Alle 19 derzeit verfügbaren WM-Kandidaten kamen zum Einsatz. Die Treffer beim 4:0 (0:0) erzielten Piotr Trochowski mit einem direkt verwandelten Freistoß (36. Minute), Mesut Özil mit einem sehenswerten Distanzschuss ins linke obere Eck (47.) und Cacau (55.). Dazu kam ein Eigentor von Walter Zullo (58.).

Der DFB hatte zudem die Tore der Sportzone Rungg in Eppan geöffnet, so dass auch rund 500 Fans die Trainingspartie verfolgen konnten. Löw wechselte fast komplett durch, neben dem Torschützen Özil spielten noch der Leverkusener Toni Kroos im Mittelfeld und der Hamburger Dennis Aogo auf der linken Verteidiger-Position die kompletten 60 Minuten durch. Aogos Clubkollege Marcell Jansen absolvierte im linken Mittelfeld sammelte nach seinem Syndesmoseband- Riss im März die ersten 30 Minuten Spielpraxis.

Nach dem Wechsel brachten vor allem der Stuttgarter Cacau, Lukas Podolski und Trochowski mehr Struktur und Tempo in die Partie. Die designierte Nummer 1, Manuel Neuer, musste in der zweiten Hälfte nicht einen Ball abwehren. Auch Tim Wiese wurde vor der Pause nicht ernsthaft geprüft. Podolski und Arne Friedrich hatten noch Pech mit einem Pfosten- und einem Lattentreffer.

dpa

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