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32 bairische Gedichte über 32 WM-Spiele

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Frauenfußball wirkt offenbar inspirierend © Getty

Baar-Ebenhausen - Paul Thaller alias “Verserl-Paule“ will über jedes der 32 Spiele der Frauen-Fußballweltmeisterschaft ein Gedicht verfassen.

Dabei interessiert den 50-Jährigen aus Baar-Ebenhausen bei Ingolstadt “eher so das Drumherum, zum Beispiel, was der Fernsehreporter über die Hobbys der Trainerinnen sagt“, als das schnöde Ergebnis. Thaller, der auf seiner Homepage Gedichte für jeden Anlass anbietet, hat sich je vier oder fünf Zweizeiler zu jeder Partie vorgenommen, jedes Werk gibt es “zweisprachig“: auf Oberbayerisch und auf Hochdeutsch.

Der zweifache Familienvater sammelte bereits Routine bei den Weltmeisterschaften der Männer 2002, 2006 und 2010 und der EM 2008. “Aber ich hab' mich in die deutsche Frauennationalmannschaft schon eingearbeitet.“ Seinen Schreibstil beschreibt er als “lustig und etwas süffisant“. Die Leidenschaft des Dichtens entdeckte er vor 25 Jahren beim Verfassen von Nikolaus-Gedichten für seinen Kegelverein.

Schon vor dem WM-Start schrieb Thaller, im Hauptberuf bei der Gemeindeverwaltung, das Werk “Freid durch Neid?“. Darin heißt es:

“Und do is Neid dann ganz ganz nah, mit Vornama hoaßt Neid dann Silvia. Klar, dass dieser Neid uns intressiert, weil Neid unser Damen-Team trainiert.“

dpa

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