Jogis Jungs heiß +++ Merkel in Basel +++ Frings trotz Spezial-Panzer nicht dabei?

"Geil aufs Finale!"

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Jogi macht's vor: Die Türken einfach stehen lassen.

Tenero - Um 11.25 Uhr bat Joachim Löw am Dienstag zum Sechs-Augen-Gespräch. Abschlusstraining in Tenero, die Spannung vor dem Spiel gegen die Türkei ist greifbar.

Der Bundestrainer nimmt sich Simon Rolfes und Thomas Hitzlsperger zur Seite. Mit ihnen bespricht er die wichtigsten Fragen vor dem Halbfinale: Wer spielt heute in Basel im defensiven Mittelfeld? Wie gegen Portugal beide? Oder doch Torsten Frings mit einem neu entwickelten Rippen-Schutz? Und mit welchem System agiert die DFB-Elf gegen die Türkei? In einem sind sich bei der deutschen Nationalmannschaft aber alle sicher: „Wir wollen den letzten Schritt mit Leidenschaft und Aggressivität gehen“, kündigt Kapitän Michael Ballack an: „Die Chance ist gut.“ Das Finale ist zum Greifen nahe, alle brennen auf den EM-Titel. Da lässt sich selbst der sonst so zurückhaltende Co-Trainer Hansi Flick zu einer markigen Aussage hinreißen: „Wir sind alle geil aufs Finale!“

Schön war's - So sexy zeigten sich die deutschen EM-Fans

Schön war's - So sexy zeigten sich die deutschen EM-Fans © dpa
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Die weiblichen Fans bei den Public-Viewing-Festen und in den Stadien geizen nicht mit ihren Reizen. © dpa
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Manche machen sich nur mit schwarz-rot-goldenen Accessoires schick, wie diese junge Dame beim Spiel Österreich gegen Deutschland. © dpa
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Andere zeigen etwas mehr Haut, wie dieses weibliche Teufelchen beim Fan-Fest in Hannover. © dpa
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Sexy Länderspiel der etwas anderen Art: Mit Bodypaintings in Nationalfarben "bekleidet", trafen sich hübsche Kickerinnen aus Deutschland und Österreich zum Beach-Fußball-Länderspiel. © dpa
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Klar, dass die Frauen nicht ganz nackt waren. Aber eben fast. © dpa
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Wo eine solche Fete steigt, darf natürlich auch "König von Mallorca" Jürgen Drews nicht fehlen. © dpa
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Das Ergebnis interessierte wohl nur die wenigsten. © dpa
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Mancher Fan lehnt sich ganz schön weit aus dem Fenster. © dpa
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Andere haben bei den Fanfesten besseres zu tun, als sich dem deutschen Fußball zu widmen. © dpa
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Dabei kann man sich doch auch näher am Geschehen um die traute Zweisamkeit kümmern. © dpa
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Die EM kennt keine Grenzen - auch nicht beim Alter. Diese Seniorin hat sich fürs Hamburger Fan-Fest ziemlich fein gemacht. © dpa
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So manches EM-Accessoire in Deutschland-Farben ist unerlässlich. © dpa
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Das Wetter zeigte sich wechselhaft. Diese Anhängerinnen nutzen den strahlend blauen Himmel, um leicht bekleidet beim Fan-Fest in Hamburg zu posieren. © dpa
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Wenn es Nacht wird über Frankfurt, sind die schwarz-rot-goldenen Klamotten immer noch knapp. © dpa
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Wer eine Karte fürs Stadion ergattert hat, bemüht sich natürlich auch da, eine gute Figur zu machen. © dpa
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Mit Küssen zum EM-Titel - klappte leider nicht. © dpa

Ein Ausspruch, der perfekt die Stimmung in Deutschland beschreibt. Beim Kracher gegen die Türken werden wieder rund 30 Millionen Menschen vor dem Fernseher mitfiebern, es ist das wichtigste Spiel seit dem WM-Halbfinale 2006 – da ist es selbstverständlich, dass auch die Kanzlerin kommt: Angela Merkel nimmt auf der Tribüne des St.-Jakob-Parks als persönlicher Glücksbringer für Jogis Jungs Platz.

„Natürlich schielen wir alle auf den Pott“, hatte Ballack im tz-Interview gestanden. Die Hoffnung auf den Titel ist riesig. Trotzdem macht der Kapitän auf Understatement: „Wir sehen uns nicht in der Favoritenrolle. Das ist ein ganz unangenehmer Gegner mit einer großen mentalen Stärke. Man muss sie nicht stark reden, man muss aber auf der Hut sein.“ Aus der Aufstellung macht der 31-Jährige wie Jogi Löw ein großes Rätsel: „Wir wollen das offen lassen und nicht zu viel verraten. Das ist ein Halbfinale, da geht es um Kleinigkeiten.“

Entspannung pur! Unsere EM-Helden genießen ihr freies Wochenende

Entspannung pur! Unsere EM-Helden genießen ihr freies Wochenende © 
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Am Samstag war im Nationalelfquartier Ruhe und Entspannung angesagt. Die genoss jeder Kicker unterschiedlich. Simon Rolfes lässt es sich hier am Pool gut gehen. © dpa
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In trauter Zweisamkeit unterm Sonnenschirm: Robert Enke und ein gutes Buch © dpa
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Arne Friedrich und Philipp Lahm haben den Fuß- gegen den Tischtennisball eingetauscht. © dpa
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Lahm hat den Durchblick. © dpa
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Wer gewonnen hat, drang nicht aus dem Nationalelf-Quartier. © dpa
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Piotr Trochowski will ins Schwarze treffen. © dpa
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Heiko Westermann und Marcell Jansen schieben eine ruhige Kugel. © dpa
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Oliver Neuville, Christoph Metzelder und Per Mertesacker spielen am Computer. © dpa
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Jens Lehmann genießt die Ruhe. © dpa
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Mario Gomez, Bastian Schweinsteiger und Kevin Kuranyi lümmeln auf der Couch. © dpa
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Simon Rolfes, Christoph Metzelder und Philipp Lahm (v.l.) auf dem Mountain Bike © 
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Auch Poldi strampelte mit. © dpa

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Nach dem Abschluss-Training vor dem Flug nach Wien bahnt sich eine Überraschung an. Torsten Frings hat zwar von der medizinischen Abteilung grünes Licht bekommen, war in der ersten Elf aber nicht vorgesehen. Verpasst der Mittelfeld-Abräumer nach dem Spiel gegen Italien 2006 sein zweites großes Halbfinale?

„Wir haben wieder eine Option mehr“, meint Hansi Flick lapidar zu seiner Rückkehr. Die DFB-Docs griffen zumindest ganz tief in die Trickkiste, um Lutscher fit zu machen. Die tz erfuhr: Am Mittwoch trägt der Bremer ein knapp 30 Zentimeter großes, flexibles Kunststoff-Pad mit Polsterung, das auf die Haut aufgeklebt und an den Körper angepasst wird. Ein Wunder-Schutz, besorgt von den DFB-Ärzten Dr. Müller-Wohlfahrt und Dr. Schmitt. Muss Frings damit trotzdem auf die Bank, droht Ärger. Schließlich betonte der zuletzt: „Wenn ich fit bin, dann werde ich auch spielen.“

Doch egal ob mit oder ohne Frings, das System soll gegen die Türkei das gleiche bleiben wie gegen Portugal. 4-2-3-1 auch im Halbfinale – gegen die verteidigenden Türken vielleicht zu defensiv? „Nein, mit zwei Außen wie Schweinsteiger und Podolski kann man auch sehr offensiv agieren“, erklärt Flick. Das Finale ist noch einen Schritt entfernt – und alle sind geil auf den Titel!

Das türkische Team in der Einzelanalyse: Konfuse Abwehr, zerzauster Angriff

Das türkische Team in der Einzelanalyse: Konfuse Abwehr, zerzauster Angriff © 
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Die Personalnot bei den Türken wird immer schlimmer. Gegen Deutschland sind mit Volkan (Foto) nach seiner roten Karte sowie nach ihrer jeweils zweiten gelben Karte Emre Asik, Arda Turan und Tuncay Sanli vier Spieler gesperrt. © dpa
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Dazu kommen schlimmstenfalls mit Emre Güngör (Muskelfaserriss), Servet Cetin (Innenbandprobleme), Emre Belözoglu (Wade), Tümer Metin (Leiste) und Nihat (Ödem, Foto) noch fünf Verletzte. Zumindest die drei Erstgenannten könnten noch rechtzeitig fit werden. Ansonsten bleiben Trainer Fatih Terim aber nur zwölf Feldspieler und zwei Torhüter, die wir Ihnen hier vorstellen: © dpa
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Rüstü Recber (35, Besiktas): Sollte das Gnadengesuch der Türken für ihren rotgesperrten Stammtorwart Volkan von der Uefa am Montag abgeschmettert werden, muss gegen Deutschland wieder der Oldie von Besiktas zwischen die Pfosten. Eine klare Schwächung. Bei hohen Bällen wirkt Rüstü ähnlich hilflos wie Portugals Keeper Ricardo. Ein echtes Ass ist er nur beim Elfmeterschießen. © dpa
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Tolga Zengin (24, Trabzonspor): Er ist eigentlich dritter Torhüter. Wegen der akuten Personalnot zieht Trainer Fatih Terim aber sogar in Erwägung, ihn zum Feldspieler umzufunktionieren. © dpa
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Mehmet Topal (22, Galatasaray): Der Schlacks mit der Gelfrisur ist ein harter aber fairer Zweikämpfer. Könnte von der Sechs auf die rechte Abwehrseite rücken und zum Haupt-Gegenspieler von Podolski werden. © dpa
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Gökhan Zan (26, Besiktas): Kopfballstark, technisch beschlagen. Er wird Klose das Leben schwer machen. © dpa
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Ugur Boral (26, Fenerbahce): Der etatmäßige Mittelfeldmann ist eine Abwehr-Alternative für den gelbgesperrten Emre Asik. Ob er seine Fehler im Stellungsspiel abstellen kann? © dpa
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Hakan Balta (25, Galatasaray): Der gebürtige Berliner bringt alles mit – außer einem guten Nervenkostüm. Für Bastian Schweinsteiger könnten Hakans Konzentrationsschwächen zur Chance werden. © dpa
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Sabri Sarioglu (23, Galatasaray): Ein echter Wirbelwind. Brillante Technik, scharfe Flanken. Im Abschluss allerdings harmlos. © dpa
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Hamit Altintop (25, FC Bayern): Konstantester Türke bisher. Seine Impulse drehten die Partie gegen Tschechien. Gegen Deutschland will Hamit in der Offensive Akzente setzen. © dpa
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Gökdeniz (28, Rubin Kasan): Spielt beim aktuellen russischen Tabellenführer. Licht und Schatten wechseln beständig. © dpa
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Marco Aurelio (30, Fenerbahce): Der eingebürgerte Brasilianer ist der Ruhepol des Teams. Glänzt mit Übersicht und Technik. © dpa
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Kazim Kazim (21, Fenerbahce): In London geboren, spricht kaum türkisch. Gegen Kroatien fehlte ihm die Bindung zum Team. Viele sinnlose Einzelaktionen. © dpa
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Semih Sentürk (25, Fenerbahce): Torschützenkönig der Süper Lig. Sein Tor rettete die Türken gegen Kroatien ins Elferschießen. © dpa
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Ayhan Akman (31, Galatasaray): Der Mittelfeldspieler durfte bisher nur im Training ran und saß 360 Minuten auf der Reservebank. Zumindest als Einwechselspieler wird Coach Fatih Terim nun wohl notgedrungen auf ihn zurückgreifen müssen. © dpa
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Mevlüt Erdinc (21, FC Sochaux): Der Stürmer wäre erster Kandidat für eine Einwechslung. © dpa
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Welcher Autokorso setzt sich nach Abpfiff am Mittwoch in Bewegung und hupt, was das Zeug hält, über den Finaleinzug: der deutsche ... © dpa
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... oder der türkische? © dpa

Quelle: tz

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