Gladbach schockt den HSV - Mainz überrascht weiter

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Die Gladbacher Levels und Torwart Bailly bejubeln den Sieg in Hamburg.

Hamburg - Nun hat es auch den Hamburger SV in der Fußball- Bundesliga erwischt. Die Hanseaten kassierten am 11. Spieltag ihre erste Saisonniederlage.

Mit dem 2:3 (1:1) gegen Borussia Mönchengladbach kassierten die Hanseaten am elften Spieltag ihre erste Saisonniederlage und verpassten den Sprung an die Tabellenspitze. Schlimmer noch für die Hamburger: Durch das 2:2 von Werder Bremen am Samstag beim 1. FC Nürnberg zog der Erzrivale in der Tabelle am HSV vorbei. Die Bremer durften sich bis zum Ende des Topspiels von Bayer 04 Leverkusen am Samstagabend bei Schalke 04 als Spitzenreiter fühlen.

Bundesliga: Die besten Bilder des 11. Spieltags

Borussia Dortmund - Hertha BSC: Das Freitagabend-Spiel. Hertha-Trainer Friedhelm Funkel war vor der Begegnung guter Dinge ... © Getty
Doch irgendwann wollte Funkel nicht mehr hinsehen. 20 Minuten lang spielten seine Berliner ordentlich ... © Getty
... doch dann ging gar nichts mehr. Und der BVB gewann dank der Tore von Sahin (Elfmeter) ... © Getty
... und Welttorjäger Lucas Barrios mit 2:0. Barrios traf bereits im sechsten Spiel in Folge für die Dortmunder. © Getty
Nana, werd denn da gleich weinen? Die Saison ist doch noch lange ... Vermutlich kratzt sich Hertha-Kapitän Arne Friedrich auch nur. © Getty
VfL Wolfsburg - FSV Mainz 05: Der selbsternannte Karnevalsverein aus Mainz war zu Gast beim Deutschen Meister. © Getty
Es sollte ein mehr als verrücktes Spiel werden ... © Getty
Die Wolfsburger führten bereits mit 2:0 ... © Getty
... doch dann setzten einmal mehr unerklärliche Defensivschwächen ein, die die Mainzer genüsslich ausnutzten. © Getty
Am Ende hieß es 3:3, und der Aufsteiger aus der Pfalz ist nach wie vor eine der großen Überraschungen in dieser Bundesliga-Saison. © Getty
1. FC Nürnberg - Werder Bremen: Seit 15 Pflichtspielen war Werder Bremen vor dem Gastspiel beim „Club“ unbesiegt gewesen ... © Getty
... doch gegen die Franken wollte Bremen, vor allem in der ersten Halbzeit, so gar nichts gelingen. Verdient führte Nürnberg zu diesem Zeitpunkt mit 2:0. © Getty
In der zweiten Halbzeit drehten die Bremer aber auf und kamen kurz vor Spielende tatsächlich noch zu einem 2:2-Unentschieden. Nürnbergs Keeper Raphael Schäfer ärgerte sich maßlos. © Getty
Und auch Trainer Michael Oenning sowie alle anderen Nürnberger waren tief geschockt. © Getty
Die Bremer ließen sich dagegen feiern, immerhin übernahmen sie dank ihrer tollen Serie für wenige Stunden die Tabellenführung. © Getty
1. FC Köln - Hannover 96: Wieder einmal herrschte vor einem Heimspiel des 1. FC Köln eine sensationelle Stimmung im Stadion. © Getty
Die Gäste aus Hannover freuten sich, dass Robert Enke nach neunwöchiger Pause endlich wieder spielen konnte. © Getty
Der Nationalkeeper machte einen guten Job und hielt seinen Kasten sauber. © Getty
Dank Torschütze Jan Rosenthal entführten die Niedersachsen drei Punkte aus Köln ... © Getty
... und ließen tief enttäuschte Kölner in der Domstadt zurück. © Getty
Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach: Beim HSV wähnte man sich gegen Borussia Mönchengladbach lange auf der Siegerstraße. © Getty
Doch die Borussia drehte in der Schlussphase mächtig auf und drehte einen 1:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg. © Getty
Der HSV kassierte so völlig überraschend seine erste Saisonniederlage. © Getty
Ein Rückschlag für HSV-Trainer Bruno Labbadia. © Getty
Nach zuletzt sechs sieglosen Spielen in Folge aber ein Ausrufezeichen der Gladbacher im Abstiegskampf. © Getty
VfB Stuttgart - Bayern München: Das Süd-Derby in der Mercedes-Benz-Arena stand ganz im Zeichen der Rückkehr des Ex-Stuttgarters Mario Gomez, der nach langer Zeit endlich mal wieder über 90 Minuten ran durfte. © Getty
Doch dem Stürmer der Bayern wollte, ebenso wie seinien Kollegen, nur wenig gelingen. © Getty
Gomez mühte sich, blieb aber ohne Treffer. © Getty
Insgesamt war der Süd-Gipfel eine eher zähe Angelegenheit. © Getty
So dass sowohl die Bayern (seit vier Bundesliga-Spielen unbesiegt) als auch die Stuttgarter (erster Punktgewinn im Oktober) am Ende zufrieden waren. © Getty
Schalke 04 - Bayer Leverkusen: Im Samstagabendspiel wurde der neue Tabellenführer gesucht, denn Werder Bremen würde die am Nachmittag eroberte Spitzenposition auf jeden Fall wieder abgeben - an Schalke oder Leverkusen. Die Gäste gingen durch ein Traumtor von Kroos in Führung. © Getty
Bald-Nationalspieler Stefan Kießling krönte Leverkusens überragende erste Halbzeit mit dem 2:0. © Getty
Doch Schalke, das auch in dervergangenen Woche gegen den HSV zur Pause 0:2 zurück lag, kämpfte sich auch dieses Mal wieder zurück. Erst traf Kuranyi zum 1:2, dann köpfte der kleine 1,70-Meter Mann Vicente Sanchez acht Minuten vor Schluss den Ausgleich. © Getty
Der Uruguayer feierte seinen Treffer mit einem Handstand-Überschlag ... © Getty
... bevor er dann von seinen Teamkollegen beglückwünscht wurde. In der nächsten Woche kommt es dann zum Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und den Schalkern. © Getty
SC Freiburg - 1899 Hoffenheim: Das badische Duell entschied Hoffenheim durch ein Tor von Maicosuel für sich. © Getty
Sehr zur Freude von 1899-Trainer Ralf Rangnick, der mit seinem Club durch den Sieg an den Bayern vorbei auf Platz 5 kletterte. © Getty
Freiburg spielte eine desaströse erste Halbzeit, steigerte sich nach der Pause aber erheblich. © Getty
Was auf diesem Bild mit 1899-Trainer Rangnick los ist, lässt sich nur noch schwer nachvollziehen. © Getty
SC-Coach Robin Dutt jedenfalls war am Ende bedient. © Getty
Eintracht Frankfurt - VfL Bochum: Der Eintracht-Adler hatte alles im Blick, doch der Fokus des Interesses richtete sich nicht auf das Maskottchen der Hessen ... © Getty
... sondern auf das Debüt des neuen Bochumer Trainers Heiko Herrlich. © Getty
Der Start verlief denkbar schlecht für den VfL. Caiao brachte die Eintracht mit einem Freistoß in Führung. © Getty
Dann kam der große Auftritt von Eintracht-Verteidiger Maik Franz: Erst traf er ins eigene Tor, später erzielte Franz dann den Siegtreffer zum 2:1. © Getty
Die Frankfurter ließen sich nach dem Sieg von ihren Fans feiern. © Getty

Dem gebeutelten VfB Stuttgart gelang gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München zwar nicht der große Befreiungsschlag. Doch immerhin beendeten die Schwaben mit dem 0:0 Serie von vier Niederlagen in Serie. Der deutsche Meister VfL Wolfsburg kam gegen Mainz 05 nicht über ein 3:3 (2:2) hinaus. Der 1. FC Köln kassierte beim Comeback von Nationaltorwart Robert Enke im Trikot von Hannover 96 eine 0:1 (0:1)-Heimniederlage.

 Die Bremer rangieren mit 22 Punkten nun vor den punktgleichen Hamburgern. Der Spieltag endet am Sonntag mit den Partien des SC Freiburg gegen 1899 Hoffenheim (15.30 Uhr) und von Eintracht Frankfurt gegen den VfL Bochum (17.30 Uhr), der erstmals vom neuen Trainer Heiko Herrlich betreut wird.

Der Absturz der Bundesliga-Stars

Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Ailton: Der Inbegriff des Karriere-Knicks. Erst hochgejubelt bei Werder Bremen, dann bedingt erfolgreich bei Schalke 04, danach fast im Halb-Jahres-Takt abgeschmiert bei immer kleineren Clubs. In der letzten Saison kickte der Brasilianer bei Campinense Clube und heuerte dann beim chonesischen Verein Chongqing Lifan an. Mittlerweile ist Ailton in der sechsten Liga in Uerdingen gelandet. Aber während Sie das lesen, kann sich das schon wieder geändert haben. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Bis zur Saison 2009/2010 und dem Mario-Gomez-Wechsel für 30 Millionen Euro war er der teuerste Transfer der Bundesliga: Borussia Dortmund ließ sich den Brasilianer 25 Millionen Euro kosten. 2002 wurde er Torschützenkönig und Deutscher Meister. Danach wurden die Clubs immer kleiner. Auf ein Intermezzo beim AC Mailand folgten unter anderem Engagements bei Thessaloniki und brasilianischen Clubs. Jetzt ist Amoroso 36 Jahre alt - und sein Marktwert beträgt nur noch einen Bruchteil der einstigen 25 Millionen. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Yildiray Bastürk: Wenn er mal völlig fit war - und das war er eigentlich nie - sorgte der türkische Dribbler bei Hertha BSC für Furore. Nach dem Wechsel zum VfB Stuttgart lief gar nichts mehr rund: Er kam im Verein nicht auf die Beine und wurde zur EM 2008 ausgeladen. Mittlerweile steht Bastürk bei den Blackburn Rovers unter Vertrag.  © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Danijel Ljuboja: Wahrscheinlich ruinierte die Geldgier seine Karriere. Mit dem VfB Stuttgart hat er sich auf einen Vertrag geeinigt - und kurz darauf soll ihm eingefallen sein, dass er doch das Doppelte verdienen wolle. Er wurde immer wieder ausgeliehen oder in die zweite Mannschaft versetzt - im Sommer 2009 war der VfB dann froh, den teuren Tribünengast endlich los zu sein. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Kevin-Prince Boateng dachte 2007 wohl, er habe den Durchbruch geschafft. 7,5 Millionen Euro überwiesen die Tottenham Hotspurs an Hertha BSC, um den Mittelfeldspieler nach London zu holen. Doch Boateng versauerte auf der Bank, und auch ein sechsmonatiges Ausleihgeschäft zu Borussia Dortmund entpuppte sich als Reinfall: Boateng fiel mehr durch Tätlichkeiten als durch gute Leistungen auf dem Platz auf. Mit dem FC Portsmouth stieg Boateng in der Saison 2009/2010 ab. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Tim Borowski wollte nach über zehn Jahren bei Werder Bremen etwas Neues ausprobieren und wechselte zum FC Bayern. Trotz anfänglich guter Leistungen - vor allem als Einwechselspieler bewies Borowski echte Jokerqualitäten - setzte Trainer Jürgen Klinsmann auf andere Spieler. Und auch Klinsmanns Nachfolger Jupp Heynckes sowie Louis van Gaal schienen und scheinen die Qualitäten des Ex-Bremers nicht zu schätzen. Der Mittelfeldspieler entschloss sich daher zu einer Rückkehr zu Werder Bremen. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
VfL Bochum, Arminia Bielefeld, Borussia Dortmund, FC Basel, Borussia Dortmund, FSV Maniz 05 - das sind die Stationen des Delron Buckley seit 2005. Der Südafrikaner gehörte einst zu den besten Bundesliga-Spielern, heute ist er ohne Verein. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Groß angekündigt, durch die Hintertür verabschiedet: Carlos Alberto kam mit großen Vorschusslorbeeren zu Werder Bremen. In der Hansestadt lebte sich der Brasilianer jedoch nie ein: wilde Partys, Verletzungen, Prügeleien - Werder verlieh den 8,5-Millionen-Mann schnell zurück in seine Heimat. Ein Käufer aber hat sich für das vermeintliche Genie noch nicht gefunden. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Ewerthon knipste 2002 Borussia Dortmund zur Meisterschaft. Drei Jahre später wechselte er nach Spanien zu Real Saragossa. Dort erzielte der Brasilianer in 65 Liga-Spielen nur 18 Tore. Daraufhin ging er auf Leihbasis zum VfB Stuttgart. Seine traurige Bilanz dort: elf Spiele, ein Tor. Ewerthon kehrte nach Spanien zurück und fand zu alter Stärke zurück: In der vergangenen Saison erzielte er in 35 Spielen 27 Tore - allerdings in der 2. Liga. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Theofanis Gekas war die Neuentdeckung beim VfL Bochum in der Saison 2006/2007. Der Grieche erzielte 20 Tore in 32 Spielen und wechselte daraufin zu Bayer Leverkusen. Dort lief es weniger gut: 44 Spiele/13 Tore, so lautet die Bilanz. Auch ein sechsmonatiges Ausleihgeschäft beim FC Portsmouth scheiterte. Ein weiteres Ausleihgeschäft zur Hertha nach Berlin war ebenfalls nicht erfolgreich - der Hauptstadtklub stieg ab. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Aliaksandr Hleb gehörte zu den überragenden Bundesliga-Spielern, ehe er 2005 für 15 Millionen Euro zu Arsenal wechselte. Drei Jahre später ging die Reise weiter zum FC Barcelona, mit dem der Weißrusse zwar das Triple gewann, jedoch meistens von der Tribüne aus zusehen musste. Der VfB Stuttgart lieh sich seinen Ex-Spieler für die Saison 2009/2010 aus, doch Hleb enttäuschte weitgehend. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Ivan Klasnic gehörte lange Jahre zum Stammpersonal im Sturm von Werder Bremen. Nach einer erfolgreichen Nierentransplantation zerstritt sich der Kroate aber mit Werder und wechselte 2008 zum FC Nantes. In Frankreich dann der GAU: Klasnic fühlte sich nicht wohl, erzielte nur sechs Tore in 27 Spielen und stieg ab. Er ließ sich daraufhin nach England zu den Boltn Wanderers ausleihen. Jetzt ist der Stürmer brennend an einer Rückkehr in die Bundesliga interessiert. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Jan Koller war Borussia Dortmunds Held beim Meisterschaftsgewinn 2002. Der lange Tscheche trug damals maßgeblich zum Titelgewinn bei. 2006 wechselte der Stürmer dann zum AS Monaco, wo er es aber nur eineinhalb Jahre lang aushielt. Die Rückkehr nach Deutschland zum 1. FC Nürnberg war nicht von Erfolg gekrönt: Mit dem 1. FC Nürnberg stieg Koller 2008 ab. Koller kehrte Deutschland den Rücken und wechselte nach Russland zu Krylja Sowetow Samara. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Lincoln war eine der bislang letzten Diven im Bundesliga-Geschäft. Beim 1. FC Kaiserslautern und bei Schalke 04 sorgte der extrentrische Brasilianer immer wieder für Aufsehen, auf und neben dem Platz. 2007 folgte der Wechsel zu Galatasaray Istanbul, wo Lincoln seine Eskapaden aber auch nicht in den Griff bekam. 2009 wurde er von seinem Klub entlassen und ist seither auf Vereinssuche. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Christoph Metzelder wagte 2008 den großen Schritt und wechselte von Borussia Dortmund zu Real Madrid. Dort kam „Metze“ bisher aber nicht über den Status des Reservisten hinaus. Zur Saison 2010/2011 wechselte "Metze" zum FC Schalke 04. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Wer erinnert sich nicht? David Odonkor war einer der Hauptdarsteller des WM-Sommermärchens 2006. Zweites Gruppenspiel, Pass Odonkor, Tor Neuville - das 1:0 gegen Polen in der Nachspielzeit ist unvergessen. Damals kickte er für Borussia Dortmund, heute ist Odonkor Ersatzspieler bei Betis Sevilla, Absteiger aus der Primera Division. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Tobias Rau galt 2003 als großer Hoffnungsträger für die WM 2006. Dann wechselte er vom VfL Wolfsburg zu den Bayern, verletzte sich immer wieder, verpasste die WM und ging schließlich zu Arminia Bielefeld. Zu alter Form fand er auch hier nicht zurück. Mit 27 Jahren beendete er im Sommer 2009 seine aktive Karriere. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Michael Rensing wurde beim FC Bayern jahrelang als Nachfolger von Oliver Kahn aufgebaut. Als es dann soweit war und er das Erbe des Titans anteten sollte, ging so manches schief. Die Bayern kamen mit Jürgen Klinsmann als Trainer nicht zurecht, der schließlich entzog irgendwann seinem Keeper das Vertrauen. Danach war Rensing nur noch zweite Wahl. Beim 1. FC Köln wurde er dann endlich Stammkeeper. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Boubacar Sanogo war einst ein erfolgreicher Knipser beim 1. FC Kaiserslautern. 2006 begann jedoch sein Abstieg: Beim HSV scheiterte der Ivorer ebenso wie Werder Bremen, das ihn schließlich für sechs Monate an 1899 Hoffenheim verlieh. Dort entpuppte sich Sanogo als wahrer Chancentod (alleine in einem Spiel traf er drei Mal den Pfosten). Mittlerweile ist Sanogo bei St. Etienne in Frankreich gelandet. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Albert Streit scheint nur bei Eintracht Frankfurt zurechtzukommen. Immer wenn der Mittelfeldspieler die Eintracht verließ (2003 nach Wolfsburg und 2007 nach Schalke) ging es bergab. Auch auf seinen anderen Stationen beim VfL Wolfsburg und beim Hamburger SV konnte sich Streit nicht in den Vordergrund spielen. Bei Schalke unter Felix Magath kam Streit auch nicht zum Zug. © Getty
Bundesliga-Stars und ihr Absturz
Stefan Wessels spielte einst mit dem FC Bayern in der Champions League. Über den 1. FC Köln und den FC Everton landete Wessels schließlich in der 2. Bundesliga beim VfL Osnabrück. Mittlerweile spielt Wessels beim FC Basel in der Schweiz. © Getty

Lange sah es nach einem Arbeitssieg des HSV gegen die Gladbacher aus. Zweimal lag das Team durch Treffer von Piotr Trochowski in seinem 150. Bundesliga-Spiel und Ze Roberto in Führung. Doch jedes Mal konterten die Borussen, die nach dem ersten Sieg nach sechs Spielen wieder aufatmen können. Der eingewechselte Rob Friend (82.) entschied mit seinem Treffer das Spiel.

Ein Doppelschlag von Aaron Hunt rettete Werder Bremen vor einer bösen Überraschung beim 1. FC Nürnberg. Die kampfstarken Franken lagen schon durch Christian Eigler (3.) nach einem groben Abwehrfehler und Albert Banjaku (32.) mit 2:0 in Front. Erst in der Schlussphase wachten die Gäste auf. Hunt sorgte im Alleingang (71., 90.+2) für das glückliche Ende für Werder.

Die Stuttgarter Spieler überraschten schon vor dem Anpfiff. Sie liefen zu den Fans und bedankten sich für die Unterstützung. In der Partie gegen die Bayern mühten sich die VfB-Profis um Wiedergutmachung nach fünf Pflichtspiel-Niederlagen. Spielerisch konnte die Mannschaft von Teamchef Markus Babbel, dem in der Woche vom Vorstand das Vertrauen ausgesprochen worden war, aber keine Akzente setzen. Dennoch reichte es, um gegen die Münchener zu bestehen. Der ehemalige Stuttgarter Mario Gomez durfte nach langer Zeit wieder von Beginn an im Sturm der Bayern spielen, blieb aber blass.

Ein munteres Spiel erlebten die Zuschauer in Wolfsburg. Der deutsche Meister VfL kam gegen den couragierten Aufsteiger Mainz 05 nicht über ein Remis hinaus. Die Gäste schafften es einen 0:2- Rückstand nach zwei Gegentreffern durch Obafemi Martins noch vor der Pause auszugleichen. Auch das erneute Führungstor von Zvjezdan Misimovic (64.) reichte nicht für den Titelträger. Tim Hoogland (85.) sicherte das Remis.

Für den 1. FC Köln wird es hingegen immer gefährlicher. Auch gegen Hannover gelang kein Sieg. Die Niedersachsen setzten sich in Köln mit dank des Treffers von Jan Rosenthal (37.) durch. Nationaltorwart Enke hielt bei seinem Comeback nach zweimonatiger Pause den 96-Kasten sauber.

Der 11. Spieltag im Überblick:

30.10.09 20:30 Borussia Dortmund - Hertha BSC 2:0
31.10.09 15:30 VfL Wolfsburg - 1. FSV Mainz 05 3:3
VfB Stuttgart - Bayern München 0:0
Hamburger SV - Bor. Mönchengladbach 2:3
1. FC Köln - Hannover 96 0:1
1. FC Nürnberg - Werder Bremen 2:2
18:30 FC Schalke 04 - Bayer Leverkusen 2:2
01.11.09 15:30 SC Freiburg - 1899 Hoffenheim -:-
17:30 Eintracht Frankfurt - VfL Bochum -:-

 

1 Bayer Leverkusen 11 6 5 0 21:8 13 23
2 Werder Bremen 11 6 4 1 22:9 13 22
3 Hamburger SV 11 6 4 1 25:14 11 22
4 FC Schalke 04 11 6 3 2 18:11 7 21
5 Bayern München 11 5 4 2 17:9 8 19
6 VfL Wolfsburg 11 5 3 3 21:19 2 18
7 1. FSV Mainz 05 11 5 3 3 18:17 1 18
8 1899 Hoffenheim 10 5 2 3 18:9 9 17
9 Borussia Dortmund 11 4 4 3 12:14 -2 16
10 Hannover 96 11 4 3 4 14:12 2 15
11 Eintracht Frankfurt 10 3 4 3 11:13 -2 13
12 Bor. Mönchengladbach 11 3 2 6 13:20 -7 11
13 SC Freiburg 10 3 1 6 14:22 -8 10
14 VfB Stuttgart 11 2 3 6 10:15 -5 9
15 1. FC Köln 11 2 3 6 6:11 -5 9
16 1. FC Nürnberg 11 2 3 6 9:17 -8 9
17 VfL Bochum 10 2 2 6 10:21 -11 8
18 Hertha BSC 11 1 1 9 7:25 -18 4

dpa

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