Google Maps: "Scheiße" führt direkt zu Schalke 04

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Der unflätige Suchbegriff "Scheiße" führt bei Google Maps direkt zur Geschäftsstelle.

Gelsenkirchen - FC Schalke 04 scheint Opfer einer unschönen Fehlprogrammierung im Internet geworden zu sein. Der unflätige Suchbegriff "Scheiße" führt direkt zur Geschäftsstelle.

Wer beim Internet-Kartendienst Google Maps statt Schalke als Zielort “Scheiße“ eingibt, landet im Ernst-Kuzorra-Weg 1 in 45891 Gelsenkirchen, der Geschäftsstelle des DFB-Pokalsiegers.

Die meistgehassten Fußball-Teams aller Zeiten

Die britische Webseite goal.com hat die zehn meistgehassten Fußballteams aller Zeiten gekürt. Auf Platz 10: Das Real Madrid aus der Ära von Präsident Ramon Calderon (im Bild rechts mit Rafael van der Vaart und Real-Legende Alfredo di Stefano). Begründung: Der Präsident belog die Real-Mitglieder jahrelang mit leeren Verprechungen, was die Verpflichtung neuer Stars betraf. In der CL-Saison 2008/2010 tönten die Königlichen vor dem Duell gegen Liverpool, man würde die Reds abschießen. Endergebnisse der Spiele: 1:0 und 4:0 für Liverpool. © dpa
Platz 9: Arsenal London in der Zeit zwischen 1986 und 1995. Begründung: Unter Trainer George Graham spielten die Gunners den langweiligsten Fußball überhaupt. © dpa
Platz 8: Die italienische Nationalmannschaft - immer. Begründung: Italiens destruktive Spielweise, der Hang zu Schwalben im Strafraum sowie die Tatsache, dass viele italienische Fußballer einfach gut aussehen macht die "Squadra Azzurra" zu den meistgehassten Mannschaften. © dpa
Platz 7: Manchester United seit 1993. Begründung: Zum einen ist ManU der erfolgreichste Club auf der Insel, zum anderen hatten die "Red Devils" in den vergangenen Jahren viel Glück. Man denke da nur an das Champions-League-Finale 1999 gegen den FC Bayern. © Getty
Platz 6: Juventus Turin - immer. Begründung: Juve gehört zu den erfolgreichsten Vereinen Italiens und hatte es in den vergangenen Jahren dennoch nötig, Spiele manipulieren zu lassen. Das war alles andere als gut fürs Image ... © Getty
Platz 5: Griechenland bei der EM 2004. Begründung: Die Mannschaft von Otto Rehhagel ermauerte sich den EM-Titel mit unansehnlichem Defensivfußball. Vielen Fußballfans missfiel das gründlich. © dpa
Platz 4: Leeds United Ende der 60er Jahre. Begründung: Wegen seiner schmutzigen Spielweise hatte United den Spitznamen "Dirty Leeds". Der Verein war bisher weder besonders nachhaltig erfolgreich noch beliebt. © dpa
Platz 3: Estudiantes de la Plata (Argentinien) Ende der 60er Jahre. Begründung: Die Mannschaft lebte extremst von ihrer physischen Spielweise. Rote Karten waren für die Argentinier keine Seltenheit, und doch war die Mannschaft überaus erfolgreich. Das Weltpokal-Rückspiel gegen den AC Mailand im Jahr 1969 gilt als eines der brutalsten Spiele der Geschichte - wegen Estudiantes. Damals ließ der argentinische Staatspräsident die gesamte Mannschaft nach Spielende unter Arrest stellen. Zwei Spieler mussten sogar ins Gefängnis. © dpa
Platz 2: Der FC Bayern der 70er Jahre. Begründung: Der Bayern-Dusel hatte in den 70er Jahren, als die Bayern drei Mal in Folge den Europapokal der Landesmeister gewannen, seinen Ursprung. Außerdem bildeten die Bayern damals den Gegenpart zu den beliebten "Fohlen" von Borussia Mönchengladbach. Zudem sollen die Spieler gegenüber gegnerischen Fans oftmals ausfallend und aggressiv gewesen sein. © dpa
Platz 1: Argentinien bei der WM 1990. Die "Albiceleste", die damals im Finale der deutschen Nationalmannschaft mit 0:1 unterlag, sei die moderne Definition von Anti-Fußball gewesen, so goal.com. © dpa

Während in Fankreisen über eine Attacke eines computerbewanderten Anhängers des Schalker Rivalen und deutschen Meisters Borussia Dortmund spekuliert wird, will der Betreiber des Navigationsservices den Fehler beheben.

“Wir machen eine Vielzahl an öffentlichen Quellen über Google Maps zugänglich. Im vorliegenden Fall haben wir die spezifische Quelle bereits identifiziert und arbeiten daran, diese in Google Maps zu entfernen“, sagte ein Google-Sprecher der “Bild“-Zeitung.

Schalke 04 erfuhr von einem Fan von dem Vorgang. “Woher das kommt, wissen wir nicht“, sagte Vereinssprecher Thomas Spiegel der Tageszeitung “Ruhr-Nachrichten“. Das herauszufinden, sei jedoch “nicht die Sache von Schalke 04, sondern von Google“. In jedem Fall bat der Verein den Betreiber, korrigierend einzuschreiten.

dpa

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