Nacht wird juristisches Nachspiel haben

Fans wollen Großkreutz zurück – Polizei einen Schritt weiter

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Der Täter, der Kevin Großkreutz verprügelt haben soll, ist der Polizei nun offenbar bekannt.

Stuttgart - Nach dem Skandal um Weltmeister Kevin Großkreutz und dessen Krankenhaus-Aufenthalt ist der Polizei nun offenbar der Schläger bekannt. Außerdem machen die VfB-Fans mobil.

Update vom 13. Mai 2019: Kevin Großkreutz sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Bei einem Kreisligaspiel seines Jugendvereins kam es nun zu einer Schlägerei. Der Gegner behauptet: „Der Auslöser war Kevin Großkreutz“

Fans wollen Großkreutz zurück – Polizei einen Schritt weiter

Kevin Großkreutz zieht sich vorerst aus dem aktiven Profi-Fußball zurück. Das gab der Ex-VfB-Profi am Freitag auf einer tränenreichen Pressekonferenz bekannt. Bereits am Mittwoch war bekannt geworden, dass der Weltmeister nach einer Schlägerei im Krankenhaus behandelt werden musste.

Großkreutz hatte sich offenbar mit Teenagern geprügelt, nachdem er zuvor auf einer Oberstufen-Party in der Nobel-Disko „Perkins Park“ gewesen war. Außerdem soll ein Bordell-Besuch erfolgt sein.

Fans machen mobil: Online-Petition für Großkreutz-Rückholaktion

Unter den Fans des VfB hatte der Rücktritt von Großkreutz für viel Wirbel und Unverständnis gegenüber dem Verein gesorgt. Die Anhänger des schwäbischen Klubs haben nun mobil gemacht und eine Online-Petition mit dem Titel „Kevin Großkreutz zurück zum VfB Stuttgart“ gestartet. Damit soll der Vorstand davon überzeugt werden, dem Fan-Liebling eine zweite Chance zu geben.

In der Begründung heißt es: „Er war der einzige Spiler der sich direkt nach dem Abstieg letztes Jahr zum VfB bekannt hat und sein Versprechen auch in die Tat umgesetzt hat. Er gab immer 1892% für den Verein, hat sich in jeden Zweikampf geschmissen und uns Fans mitgerissen wie kein Zweiter!“ Die Petition hat bereits über 7000 Unterstützer.

Polizei ist Identität des Täters bekannt

Nach Informationen der Bild kennt die Polizei derweil offenbar auch die Identität des Schlägers, der Großkreutz in der verhängnisvollen Nacht übel zugerichtet hat. 

Der Verdächtige soll im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm leben, der Fall liege aber weiterhin bei der Stuttgarter Polizei. In jedem Fall werde die Skandal-Nacht nun ein juristisches Nachspiel haben.

Bilder: Großkreutz-Pressekonferenz nach Prügel-Eklat

PK Grosskreutz
Kevin Großkreutz hat sich bei einer Pressekonferenz nach dem Prügel-Eklat geäußert. Hier sehen Sie die Bilder. © dpa
PK Grosskreutz
Kevin Großkreutz hat sich bei einer Pressekonferenz nach dem Prügel-Eklat geäußert. Hier sehen Sie die Bilder. © dpa
PK Grosskreutz
Kevin Großkreutz hat sich bei einer Pressekonferenz nach dem Prügel-Eklat geäußert. Hier sehen Sie die Bilder. © dpa
PK Grosskreutz
Kevin Großkreutz hat sich bei einer Pressekonferenz nach dem Prügel-Eklat geäußert. Hier sehen Sie die Bilder. © dpa
PK Grosskreutz
Kevin Großkreutz hat sich bei einer Pressekonferenz nach dem Prügel-Eklat geäußert. Hier sehen Sie die Bilder. © dpa
PK Grosskreutz
Kevin Großkreutz hat sich bei einer Pressekonferenz nach dem Prügel-Eklat geäußert. Hier sehen Sie die Bilder. © dpa
PK Grosskreutz
Kevin Großkreutz hat sich bei einer Pressekonferenz nach dem Prügel-Eklat geäußert. Hier sehen Sie die Bilder. © dpa
PK Grosskreutz
Kevin Großkreutz hat sich bei einer Pressekonferenz nach dem Prügel-Eklat geäußert. Hier sehen Sie die Bilder. © dpa

BVB wünscht Großkreutz „viel Kraft“

Kevin Großkreutz selbst hatte sich am Freitag unter Tränen vorerst vom Profi-Fußball verabschiedet und sich für den Skandal entschuldigt. Außerdem waren seine Verletzungen offenbar schlimmer als zunächst angenommen: „Ich bin froh, dass ich überhaupt noch hier bin“, hatte der Weltmeister auf der Abschieds-Pressekonferenz erklärt.

Unter anderem von seinem Ex-Klub Borussia Dortmund, bei dem Großkreutz eine absolute Identifikationsfigur gewesen war, bekam der 28-Jährige Zuspruch: „Fehler sind das Eine, Verantwortung zu übernehmen ist das Andere. Lieber @fischkreutz_KG: Dir und Deiner Familie viel Kraft und Ruhe!“, schrieb der Fußball-Bundesligist am Sonntag auf Twitter.

sdm

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