Champions League

Guardiola rätselt über Zidanes Taktik - Juve unter Druck

Macht sich über die Taktik von Real-Trainer Zidane Gedanken: Manchester-City-Coach Pep Guardiola. Foto: Laurence Griffiths/Nmc Pool W/PA Wire/dpa
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Macht sich über die Taktik von Real-Trainer Zidane Gedanken: Manchester-City-Coach Pep Guardiola. Foto: Laurence Griffiths/Nmc Pool W/PA Wire/dpa

Die Königsklasse ist zurück. Am heutigen Freitag spielen vier Clubs in zwei Achtelfinal-Rückspielen um das Ticket für das Finalturnier in Lissabon.

Turin (dpa) - Starcoach Pep Guardiola von Manchester City hat sich vor dem heutigen Champions-League-Rückspiel gegen Real Madrid (21.00 Uhr/Sky) jede Partie des Gegners seit dem Wiederanpfiff in der spanischen Liga angeschaut.

Wie Madrids Trainer Zinedine Zidane spielen will, bleibt ihm trotzdem ein Rätsel. "Es ist schwierig, seine Taktik vorherzusagen", sagte Guardiola. "Wenn man denkt, dass man eine Ahnung hat, kommt er mit etwas Anderem."

Mit dem 2:1-Hinspiel-Erfolg im Madrid hatte Man City im Februar gute Voraussetzungen geschaffen. Doch seit Beginn der Corona-Krise hat sich bekanntlich viel verändert. "Es ist lange her, dass wir die erste Partie gespielt haben, dies ist ein anderes Spiel", sagte Guardiola. "Wir vermissen die Zuschauer, das ist die Realität."

Zuletzt zeigte der englische Vizemeister auf nationaler Ebene defensive Schwächen - was Man City im FA-Cup-Halbfinale eine 0:2-Niederlage beim FC Arsenal bescherte. "Wenn wir diesen Wettbewerb (die Königsklasse) gewinnen wollen, dann müssen wir da besser werden", forderte der frühere Bayern-Coach. "Es ist mehr, als nur Gegentore zu kassieren, es geht darum, wie wir sie kassieren. (...) Die meisten hätten wir vermeiden können."

Während Man City selbst bei einer 0:1-Niederlage gegen Real Madrid weiter wäre, muss Juventus Turin mit Superstar und Ex-Real-Profi Cristiano Ronaldo im Parallelspiel mindestens zwei Tore gegen Olympique Lyon schießen, um das Viertelfinale zu erreichen. Das Hinspiel in Lyon hatte Juve mit 0:1 verloren.

Der Endspurt in der Serie A, die das Team von Coach Maurizio Sarri mit dem neunten Meistertitel in Serie beendet hatte, war durchwachsen. Obendrein flogen die Bianconeri aus dem nationalen Pokal. Sarri, der in Turin nicht unumstritten ist, warnte, die Mannschaft müsse ihre Abwehrprobleme vor dem Champions-League-Spiel in den Griff bekommen. Bei einem vorzeitigen Aus in der Königsklasse wäre die Freude über den Meistertitel schnell verflogen.

© dpa-infocom, dpa:200806-99-71228/3

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