Guatemalas Verbandsboss wegen FIFA-Skandals festgenommen

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Brayan Jiménez werden Bildung einer kriminellen Vereinigung und Geldwäsche vorgeworfen. Foto: Esteban Biba

Guatemala-Stadt (dpa) - Nach wochenlanger Flucht ist der im Korruptionsskandal beim Fußballweltverband FIFA angeklagte Chef des guatemaltekischen Fußballverbands verhaftet worden.

Brayan Jiménez sei in einer Wohnung in einer gut situierten Wohngegend von Guatemala-Stadt gefasst worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Der Funktionär wurde einem Haftrichter vorgeführt, um seine Aussage zu machen.

Die US-Behörden haben Jiménez und zahlreiche weitere Fußballfunktionäre aus Süd- und Mittelamerika wegen Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit der Vermarktung internationaler Turniere angeklagt. Gegen Jiménez liegt ein guatemaltekischer Haftbefehl und ein Auslieferungsbegehren der USA vor. Ihm werden Bildung einer kriminellen Vereinigung und Geldwäsche vorgeworfen.

Jiménez und der frühere Generalsekretär des guatemaltekischen Fußballverbandes, Héctor Trujillo, sollen beim Verkauf von Fernsehrechten für Qualifikationsspiele für die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 über 400 000 US-Dollar an Schmiergeldern kassiert haben.

Mitte Dezember hatte die FIFA den guatemaltekischen Fußballverband unter Zwangsverwaltung gestellt. Ein sogenanntes Normalisierungskomitee führt bis auf weiteres die Geschäfte und soll Neuwahlen organisieren.  

Generalstaatsanwaltschaft auf Twitter

Mitteilung US-Justizministerium

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