Netzer zu Scholl: „Bitte keine Krawatte …“

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Günter Netzer hört bei der ARD auf.

München - Er ist Deutschlands beliebtester Fußball-Experte: Günter Netzer. Nach der WM in Südafrika beendet er seine Tätigkeit bei der ARD. Nachfolger wird Bayern-Liebling Mehmet Scholl. Was Netzer über ihn denkt, erklärt er im tz-Interview.

 Das Personalkarussell dreht sich – bei den Vereinen, aber auch beim Fernsehen. Ist Mehmet Scholl ein würdiger Nachfolger?

Günter Netzer: Ich kenne und schätze ihn seit Jahren. Den Jungen finde ich sehr gut.

Sie haben die Messlatte hoch gelegt …

Netzer: Aber er wird das sehr gut machen! Ich bin gegen diese Eins-zu-eins-Vergleiche. Das darf man nicht machen. Wir (Netzer und Kollege Delling) haben von Anfang an im Team harmoniert und gesprochen, das ist etwas anderes. Daran wird Mehmet keine Sekunde denken.

Die Chemie zwischen Ihnen und Delling war besonders.

Netzer: Absolut, das war neu, interessant für die Menschen und geistreich – na ja, manchmal. Aber das muss man jetzt vergessen.

Scholl verlässt für seine TV-Karriere sogar – vorerst – die Bayern.

Netzer: Darüber war ich auch überrascht! Ich kenne die genauen Gründe dafür nicht.

Der Dresscode wird sich ändern: Scholl sagt, dass man ihn nie mit Krawatte sehen wird. Richtig?

Netzer: Absolut! Mehmet Scholl und eine Krawatte? Nein, nein! Das passt doch nicht. Er soll so bleiben, wie er ist.

Interview: ta

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