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Guerrero droht Strafprozess

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Paolo Guerrero droht Ärger. © dpa

Hamburg - Fußball-Profi Paolo Guerrero vom HSV muss sich möglicherweise noch in diesem Jahr wegen des Flaschenwurfes im April auf einen Hamburger Fan vor dem Amtsgericht verantworten.

 Die Staatsanwaltschaft Hamburg bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der “Sport Bild“.

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Paolo Guerreros Ausraster. © dpa

Der Spieler vom Bundesligisten Hamburger SV hatte gegen einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft mit Antrag auf ein schriftliches Verfahren Widerspruch eingelegt. Das wäre laut Staatsanwaltschaft die schnellste Verfahrensmethode gewesen. In diesem Fall wäre der Peruaner mit einer hohen Geldstrafe davongekommen.

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Der Widerspruch hat jedoch eine mündliche Hauptverhandlung zur Folge. Dabei muss der Beschuldigte vor Gericht erscheinen. Guerrero wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, auf die eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren steht. Zieht Guerrero seinen Einspruch zurück, gibt es keine mündliche Hauptverhandlung.

Nach dem Spiel des

HSV

gegen

Hannover 96

(0:0) am 4. April dieses Jahres hatte der Peruaner einem

Besucher

auf der Tribüne, der ihn bepöbelt haben soll, eine gefüllte Plastik-Trinkflasche an den

Kopf

geschleudert. Der Deutsche Fußball-Bund (

DFB

) hatte den 26 Jahre alten

Stürmer

daraufhin für fünf Spiele gesperrt. Der

HSV

bestrafte ihn mit einem

Bußgeld

von 60 000 Euro.

dpa

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