Guerreros Flugangst: Jetzt soll Cousin helfen

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Paolo Guerrero sitzt weiter in Peru fest

Lima - Die baldige Rückkehr von Fußball-Stürmer Paolo Guerrero aus Peru zeichnet sich immer weniger ab. Weil der unter Flugangst leidende Stürmer nicht allein nach Hamburg fliegen will, soll sein Cousin ihn begleiten.

“Wir klären jetzt ab, ob wir ein Visum für den Cousin bekommen“, sagte HSV-Sprecher Jörn Wolf am Donnerstag. Guerreros große Angst rührt auch daher, dass sein Onkel José Gonzales, Nationalspieler und Torwart von Alianza Lima, vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück starb. Guerreros Familie redet nicht gern darüber und hat bisher auch keine psychologische Hilfe in Anspruch genommen.

Falls der Hamburger SV nun keine Einreisegenehmigung für den Cousin des 26-Jährigen bekommt, will der Fußball-Bundesligist ihm bei der psychologischen Aufarbeitung helfen und jemanden nach Lima schicken. Für Guerrero kommen die nächsten Pflichtspiele aber sowieso zu früh, sein Kreuzbandriss ist noch nicht ausgestanden. Zudem läuft der Vertrag des Südamerikaners zum Saisonende aus. Bisher hat Guerrero mehr als vier Millionen Euro Jahresgehalt bei einer Verlängerung gefordert.

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