Mega-Stau auf der A8 - Chaos nach Massenkarambolage

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Hamburger SV stürmt Festung Wolfsburg

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Joris Mathijsen (l.) und Romeo Castelen feiern das vierte Tor für Hamburg.

Wolfsburg - Mit Tempofußball der Extraklasse und toller Moral hat der Hamburger SV die Festung Wolfsburg gestürmt und die stolze Serie des Meisters beendet.

In einem Nordderby voller Klasse und Rasse kam der HSV am Sonntag in der ausverkauften VfL-Arena zu einem 4:2 (2:0)-Erfolg. Ein kurioses Eigentor von Keeper Diego Benaglio (3.) und der erste Bundesliga-Treffer von Eljero Elia (7.) sorgten im Spitzenspiel am Sonntag vor 30 000 Zuschauern für die frühe Gästeführung. Zvjezdan Misimovic (52.) und der eingewechselte Obafemi Martins (55.) trafen kurz nach der Pause für die Hausherren, ehe Mladen Petric (75.) und Romeo Castelen (90.) den hochverdienten Gäste-Erfolg sicherten. Erstmals seit dem 15. April 2008 (0:1 gegen Bochum) verloren die Wolfsburger damit ein Bundesliga-Spiel im eigenen Stadion.

Die Bilder des 3. Bundesliga-Spieltags

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Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach: Heimkehrer Claudio Pizarro genoss den Jubel der Werder-Fans: Im ersten Bundesliga-Spiel nach seiner Rückkehr hat der Peruaner Werder Bremen mit seinem 21. Bundesliga-Doppelpack den ersten Saisonsieg beschert. © dpa
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Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach: Der erst am Dienstag verpflichtete Stürmer erzielte am 3. Spieltag beim 3:0 (2:0) gegen Borussia Mönchengladbach mit einem Abstauber und einem Hackentor die Führungstreffer (21./38. Minute) für die Mannschaft von Fußball- Trainer Thomas Schaaf. © dpa
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Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach: Werders Naldo bejubelt seinen 3:0-Treffer für die Bremer. In der Mitte ist der doppelte Torschütze Claudio Pizarro und im Hintergrund der Bremer Per Mertesacker zu erkennen. © dpa
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Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach: Vor 34.800 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion enttäuschten die Gladbacher, kassierten ihre erste Saisonniederlage und bleiben seit 23 Jahren in Bremen ohne Sieg. © dpa
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Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach: Gladbachs Thorben Marx ist enttäuscht. © dpa
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VfL Wolfsburg-Hamburger SV: Mit Tempofußball der Extraklasse und toller Moral hat der Hamburger SV die Festung Wolfsburg gestürmt und die stolze Serie des Meisters beendet. © dpa
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VfL Wolfsburg-Hamburger SV: Hamburger Mladen Petric bejubelt sein Tor zum 2:3 für Hamburg © dpa
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VfL Wolfsburg-Hamburger SV: Der Hamburger Romeo Castelen schießt das Tor zum 2:4-Endstand, der Wolfsburger Tormann Diego Benaglio (l) kann den Ball nicht halten. © dpa
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VfL Wolfsburg-Hamburger SV: Castelen bejubelt seinen Treffer zum 2:4-Endstand mit HSV-Trainer Bruno Labbadia. © dpa
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VfL Wolfsburg-Hamburger SV: Torwart Diego Benaglio konnte die Pleite nicht verhindern.  © dpa
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Bayer Leverkusen - 1. FC Freiburg: Nach dem 5:0 (1:0)- Kantersieg hatte Leverkusen in Freiburg Grund zum Jubeln wie hier Tranquillo Barnetta. © dpa
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Bayer Leverkusen - 1. FC Freiburg: Die Breisgauer spielten zwar leidenschaftlich und hatten viele Chancen. © dpa
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Bayer Leverkusen - 1. FC Freiburg: Die Tore machte aber das clevere Werksteam von Jupp Henckes. © dpa
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Bayer Leverkusen - 1. FC Freiburg: Nationalspieler Stefan Kießling (35.) traf mit dem ersten Bayer- Torschuss gleich ins Schwarze. Tranquillo Barnetta (47./76.) und Eren Derdiyok (70./84.) machten trotz weiterer Offensivbemühungen der Hausherren den Sack zu. © dpa
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Bayer Leverkusen - 1. FC Freiburg: Die Freiburger verließen enttäuscht den Rasen. © dpa
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Borussia Dortmund - VfB Stuttgart: Borussia Dortmund mit Trainer Jürgen Klopp musste sich zu Hause gegen den VfB Stuttgart mit einem 1:1 (1:0) begnügen © dpa
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Borussia Dortmund - VfB Stuttgart: Stuttgarts Trainer Markus Babbel © dpa
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Borussia Dortmund - VfB Stuttgart: Auch lange nach dem Spiel war der Ärger beim vermeintlichen Opfer Jens Lehmann vom VfB Stuttgart über das Gerangel mit Dortmunds Neven Subotic noch nicht vollends verraucht. “Ich habe es 22 Jahre lang geschafft, dass mir keiner den Kiefer oder die Zähne eingeschlagen hat. Das war heute das erste Mal, dass ich gedacht habe: Jetzt ist mein Zahn weg. Wenn ich so etwas machen würde, wäre ich acht Wochen gesperrt worden“, sagte der frühere Nationaltorwart. © dpa
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Borussia Dortmund - VfB Stuttgart:  Auch sonst stand Lehmann häufig im Fokus und zeigte dabei seine Klasse auf dem Platz: Mit starken Paraden gegen Mats Hummels (30.) und Nelson Valdez (34.) sorgte er dafür, dass der BVB seine Führung durch Valdez (27.) nicht ausbauen konnte. © dpa
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Borussia Dortmund - VfB Stuttgart: Stuttgart war mit dem Unentschieden recht zufrieden. © dpa
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Hannover 96 - 1. FC Nürnberg: Unbeeindruckt vom überraschenden Hecking-Rücktritt feierte Hannover 96 mit dem 2:0 (1:0) beim 1. FC Nürnberg den ersten Sieg im Frankenland seit 21 Jahren. © dpa
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Hannover 96 - 1. FC Nürnberg: Der 96er “Coach auf Probe“, Andreas Bergmann, wollte Spaß am Fußball vermitteln. © dpa
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Hannover 96 - 1. FC Nürnberg: Und Jiri Stajner (15./86.) setzte das Vorhaben der Niedersachsen, bei denen Steven Cherundolo nach dem Ende seiner Schweinegrippe-Quarantäne in die Startelf zurückkehrte, fast vorbildlich um. © dpa
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Hannover 96 - 1. FC Nürnberg: Lediglich vom Elfmeterpunkt zeigte er Nerven: Der erste verwandelte Versuch wurde vom Referee zurückgepfiffen, im zweiten Anlauf scheiterte der Tscheche (54.) an FC-Schlussmann Raphael Schäfer - der sich sichtlich freute.  © dpa
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Hannover 96 - 1. FC Nürnberg: Der Nürnberger Trainer Michael Oenning © dpa
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1. FC Köln - Eintracht Frankfurt: Köln konnte mit dem 0:0 gegen Eintracht Frankfurt auch im dritten Anlauf das Blatt nicht wenden. © dpa
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1. FC Köln - Eintracht Frankfurt: Immer noch ohne Saisonsieg stehen “Prinz Poldi“ und “sein FC“ weiter im Tabellenkeller. © dpa
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1. FC Köln - Eintracht Frankfurt: Unrühmlicher Höhepunkt der niveauarmen Partie war die Rote Karte gegen Frankfurts Patrick Ochs (54./grobes Foulspiel). © dpa
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1. FC Köln - Eintracht Frankfurt: Die nummerische Überzahl konnten der immer noch torlose Nationalstürmer Lukas Podolski und Co. nicht ummünzen. © dpa
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1. FC Köln - Eintracht Frankfurt: Kölns Torwart Faryd Mondragon fischt einen Ball vom Netz. © dpa
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1. FC Köln - Eintracht Frankfurt: Kölns Trainer Zvonimir Soldo gestikuliert an der Seitenlinie. © dpa
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FC Bayern - FSV Mainz: Der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern München steckt nach dem schlechtesten Saisonstart seit 43 Jahren schon nach dem dritten Bundesliga-Spieltag in der Krise. © dpa
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FC Bayern - FSV Mainz: Das Star- Ensemble von der Isar zog am Samstag mit dem 1:2 (0:2) erstmals überhaupt gegen Liga-Rückkehrer FSV Mainz 05 den Kürzeren und wartet nach zwei mageren Remis immer noch auf den ersten Sieg. © dpa
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FC Bayern - FSV Mainz: Der Jubel bei den Mainzern Spielern und Fans war riesig. © dpa
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FC Bayern - FSV Mainz: Bayerns Trainer van Gaal war enttäuscht. © dpa
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FC Bayern - FSV Mainz: „Ich frage mich, was wir in der Vorbereitung falsch gemacht haben“, sagte der Bayern-Coach. © dpa
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Schalke 04 - TSG 1899 Hoffenheim: Mit einer wahren Abwehrschlacht hat sich Schalke 04 in der 1. Fußball-Bundesliga einen glücklichen Punkt bei der TSG 1899 Hoffenheim ermauert. © dpa
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Schalke 04 - TSG 1899 Hoffenheim: Vor 30 150 Zuschauern lieferte das Team von Trainer Felix Magath beim torlosen Unentschieden eine dürftige Leistung ab und entging nur dank der Abschlussschwäche der Gastgeber der ersten Saisonniederlage. © dpa
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Schalke 04 - TSG 1899 Hoffenheim: Schalke enttäuschte in der kampfbetonten Partie mit acht Gelben Karten nach den zwei überzeugenden Auftaktsiegen auf der ganzen Linie. © dpa
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Schalke 04 - TSG 1899 Hoffenheim: “Es war über weite Strecken ein richtig gutes Spiel von uns. Das hätten wir gewinnen müssen. Ich bin nur mit der Zahl der Tore nicht zufrieden“, sagte Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick. © dpa
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Schalke 04 - TSG 1899 Hoffenheim: Schiri Michael Weiner (M) musste einen Streit zwischen Hoffenheims Vedad Ibiseviv (l) und Schalkes Torwart Manuel Neuer schlichten. © dpa

Die Hamburger sind genau wie Leverkusen und Schalke noch ungeschlagen und haben in den ersten drei Saisonspielen sieben Punkte gesammelt. Wolfsburg (6 Punkte) verlor die Tabellenführung. Nach 16 Siegen in Folge in der Volkswagen-Arena oder 20 Heimspielen ohne Niederlage wurde das Team von Trainer Armin Veh im Nordderby auf dem falschen Fuß erwischt. “Wir haben gegen ein sehr starken HSV gespielt“, sagte Keeper Diego Benaglio. “Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen“, meinte Misimovic. “Wir hätten in der ersten Halbzeit den Sack zumachen müssen“, sagte HSV-Torhüter Frank Rost. “Aber wenn man ein 2:2 kriegt und dann wieder aufsteht, ist das toll.“

Kurios die HSV-Führung, die genau wie in den beiden bisherigen Bundesliga-Spielen gegen Freiburg und Dortmund in der dritten Spielminute erzielt wurde. Guerrero traf den Pfosten, von dort prallte der Ball an die Schulter von Benaglio und dann ins leere Tor. Der überragende David Jarolim leistete auch beim nächsten Gäste- Treffer die Vorarbeit: Der Tscheche leitete den Konter über Petric ein. Auch an diesem Gegentor war der Wolfsburger Keeper schuldlos, aber erneut im Pech. Benaglios Fußabwehr erkämpfte sich Elia. Der Niederländer schob den Ball ins linke Eck.

Seine ganze Klasse zeigte der VfL-Torhüter dann wenig später, als er zweimal gegen Guerrero parierte. Der Peruaner hätte schon früh alles klar machen können. In der 17. Minute versuchte er Benaglio zu überspielen, scheiterte aber. Sechs Minuten später tauchte der HSV- Stürmer ganz allein vor dem Schweizer auf - wieder war der Keeper unüberwindbar. Zwei Minuten vor Pause rettete dann die Latte nach einem Heber von Nationalspieler Piotr Trochowski .

“Wir wollen den Tag nicht vor dem Abend loben“, sagte HSV-Chef Bernd Hofmann in der Pause. Doch zunächst bewahrte Frank Rost, der wieder ins HSV-Tor zurückgekehrt war, sein Team gegen Torjäger Edion Dzeko vor Gegentreffern. Misimovic sorgte nach einer Hereingabe von Schäfer für den Anschlusstreffer. Dann war es Martins, der eine Flanke von Misimovic verwertete. In einem Spiel auf Messers Schneide hatte der HSV in der Folge die besseren Chancen, doch einmal mehr Guerrero und Ze Roberto scheiterten, ehe Petric mit einem Volleyschuss und Castelen mit einem Alleingang den hochverdienten HSV-Sieg sicherten.

dpa

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