Durch eine Dummheit kam alles ans Licht

Hannover 96: Drei Jungkicker planten Raubüberfall

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Geschäftsführer Martin Bader hat den Vorfall bestätigt.

Hannover - Drei junge Männer, bewaffnet mit Gaspistolen und vermummt, betreten eine Spielhalle und fordern Geld von den Mitarbeitern. Was wie eine Hollywood-Szene klingt, ist jetzt in Hannover geschehen. Richtig gesagt: Hätte geschehen sollen.

Die Hauptdarsteller? Drei Nachwuchskicker des Bundesligisten Hannover 96. Zwei 18-Jährige und ein 19-Jähriger hatten offenbar geplant, eine Spielhalle in der Region Hannover auszurauben. Dafür hatten sich die Teenager den Audi eines Vaters geliehen und geklaute Kennzeichen angeschraubt. Bewaffnet und vermummt machten sie sich auf den Weg zum großen Coup. Kurz vor dem Eintreffen an der Spielhalle bekamen die Nachwuchskicker offensichtlich die Flatter. Sie bliesen ihr Vorhaben ab und kehrten nach Hause um.

Dort unterlief ihnen der folgenschwere Fehler, ohne den der Plan wahrscheinlich niemals an die Öffentlichkeit gekommen wäre: Sie parkten den Wagen im absoluten Halteverbot und zogen so die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich. Auch hatten die Heranwachsenden vergessen, die gestohlenen Kennzeichen wieder abzuschrauben. Bei der Überprüfung des Autos, fanden Beamte dann Sturmhaube, Handschuhe und einen Schreckschussrevolver im Fahrzeug. Daraufhin hätten die drei Kicker die Tat gestanden. Hintergrund für die Tat waren laut Medienberichten Spielschulden.

Hannovers Geschäftsführer Martin Bader bestätigte den Vorfall gegenüber der Bild-Zeitung: "Ja, es gab diesen Vorfall. Wir sind über alles informiert." Der Verein hat die Spieler umgehend suspendiert. Die Jugendlichen müssen sich nun wegen versuchten Raubes, Kennzeichendiebstahl und Urkundenfälschung verantworten sagte eine Polizeisprecherin.

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