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Hannover 96: Ersetzt Leitl den aktuellen Trainer Dabrowski?

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Stefan Leitl
Stefan Leitl: Wird er neuer Trainer bei Hannover 96? © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

Der Trainer von Hannover 96, Christoph Dabrowski, hat noch keine Informationen über eine mögliche Ablösung durch Stefan Leitl.

Hannover - Der aktuelle Hannover-96-Trainer und gebürtige Pole Christoph Dabrowski weiß nach eigenen Angaben noch nichts über seine wohl bevorstehende Ablösung und die mögliche Verpflichtung des Fürthers Stefan Leitl als Nachfolger. «Dazu kann ich doch jetzt nichts sagen. Ich habe keine Informationen über irgendwelche Trainerkandidaten oder ob ich Trainer bin oder nicht. Das ist jetzt schwierig zu beantworten», sagte der 43-Jährige am Mittwoch bei der Pressekonferenz zum Heimspiel gegen den Karlsruher SC (Freitag, 18.30 Uhr/Sky).

Hannovers Mehrheitsgesellschafter Martin Kind hatte am Vormittag kurz vor dem Beginn der Pressekonferenz bei Sport1 übereinstimmende Medienberichte bestätigt, nach denen der Fußball-Zweitligist den 44 Jahre alten Leitl nach dieser Saison von Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth verpflichten will. «Noch haben wir ihn nicht, wir wollen ihn gerne haben», sagte Kind. «Wir sind hoffnungsfroh, dass wir das hinkriegen, aber noch gibt es keine endgültige Entscheidung. Wir hoffen, dass bis zum Wochenende alles geklärt ist.»

Nach Berichten von Sky und «Kicker» gibt es bereits eine Einigung zwischen den 96ern und dem Münchner Leitl. Und die würde bedeuten, dass der am Saisonende auslaufende Vertrag mit Dabrowski nicht verlängert wird.

«Es gibt keinen Grund für mich, enttäuscht zu sein, weil es keine Informationen und keine Entscheidung gibt», beteuerte der frühere 96-Spieler und -Nachwuchscoach, der den Cheftrainerposten erst im Dezember als Nachfolger von Jan Zimmermann übernommen hatte. «Mein Fokus gilt der Mannschaft. Wir sind in einer Situation, in der wir Punkte brauchen. Wir haben die Verpflichtung, uns so auf das Spiel am Freitag vorzubereiten, dass wir Punkte holen und eine Reaktion auf das letzte Spiel zeigen.» Nach der 0:3-Niederlage in Paderborn haben die Niedersachsen drei Spieltage vor dem Saisonende nur noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. (dpa)

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