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Hannover 96 zeigt FC Magdeburg die Grenzen auf

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1. FC Magdeburg - Hannover 96
Maximilian Beier (r) jubelt mit Nicolo Tresoldi nach seinem Tor zum 1:0 für Hannover: Magdeburgs Torwart Dominik Reimann (M) ist überwunden. © Swen Pförtner/dpa

Hannover 96 hat seinen Aufwärtstrend in der 2. Fußball-Bundesliga unter großer Mithilfe des 1. FC Magdeburg fortgesetzt.

Magdeburg - Beim glücklosen Aufsteiger setzten sich die Niedersachsen am Freitagabend unbeeindruckt vom Wirbel um Geschäftsführer Martin Kind nach einem schwungvollen Auftritt mit 4:0 (2:0) durch.

Nach dem Abpfiff kam es im Stadion zu Schlägereien von Fans. Auslöser soll eine aus dem Gästeblock abgefeuerte Leuchtrakete gewesen sein. Zudem wurde offenbar in einem Sanitärbereich der Feueralarm ausgelöst.

Maximilian Beier (14. Minute) und Luka Krajnc (44.) erzielten begünstigt von krassen Abwehrfehlern die ersten beiden Tore. Sei Muroya (56.) und Cedric Teuchert (90.+1) sorgten vor 23 908 Zuschauern zum Auftakt des fünften Spieltages für den Endstand. Die 96-Auswahl von Trainer Stefan Leitl verbesserte sich durch den zweiten Saisonsieg auf den achten Platz. Magdeburg hängt nach der dritten Heimniederlage auf Rang 16 fest.

FCM-Torwart Dominik Reimann hatte gerade hervorragend gegen Beier geklärt, da legten Andreas Müller und Silas Gnaka unfreiwillig wieder für den Hannover-Angreifer auf. Beim Kopfball-Tor von Krajnc machte dann Reimann eine unglückliche Figur mit einer halbherzigen Faustabwehr. In der zweiten Halbzeit drückte Magdeburg auf den Anschlusstreffer, da schloss Muroya einen sehenswerten Konter zur Entscheidung ab. Joker Teuchert legte in der Nachspielzeit noch nach. dpa

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