Hannover erhöht Druck auf Bayern

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Karim Haggui, Mohammed Abdellaoue und Jan Schlaudraff von Hannover (l-r) bejubeln das 0:1 für Hannover.

Freiburg - Die Effektivkünstler von Hannover 96 haben im Kampf um die Champions-League-Qualifikation den Druck auf den FC Bayern erhöht.

Mit einem souverän herausgespielten 3:1 (2:0)-Erfolg beim SC Freiburg schoben sich die Niedersachsen am Donnerstagabend zumindest für zwei Tage an München vorbei auf Platz drei.

Mohammed Abdellaoue (24. Minute), ein überragender Jan Schlaudraff (31.) und Konstantin Rausch (58.) sorgten für den Zwei-Punkte-Vorsprung auf den Rekordmeister, der erst am Samstag bei Eintracht Frankfurt zurückschlagen kann.

Die besten Fan-Choreographien in Europas Stadien

Die besten Fan-Choreographien in Europas Stadien
Ein Traum in weiß-blau: Fans des TSV 1860 bei der Eröffnung der Münchner Allianz-Arena. © dpa
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Auch die Bayern Fans zeigen Flagge: Sie tauchten einen Tag später die Arena in Rot und Weiß. © ap
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Deutschland-Fans tauchen die Kurve des Wiener Ernst-Happel-Stadions beim EM-Finale 2008 in Weiß und Schwarz. © dpa
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Ein deutscher Anhänger hat sich im Schweizer Fan-Block verirrt. © dpa
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Sechzger-Fans im Grünwalder Stadion in Giesing. © sampics
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Deutsche Fans zeigen ihrem Team bei der Europameisterschaft, wo es hingehen soll: zum Finale nach Wien.  © dpa
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Kroatische Fußball-Anhänger bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr.  © wikipedia kawu
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Die Anhänger von 1860 sind für ihren Einfallsreichtum bei Fan-Choreographien bekannt.  © sampics
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Noch acht Spiele im alten Tivoli-Stadion. Dann ziehen die Aachener-Kicker um. © dpa
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Deutsche Fans vor der Begegnung gegen Tschechien im Herbst 2007 in der Münchner WM-Arena. © Florian Weiß
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Kämpfen und Siegen lautet die Devise der Augsburger Zuschauer. © dpa
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Gigantische Blockfahne, erstellt in Eigenregie: Die Löwen-Fans entrollen vor dem Spiel gegen Kaiserslautern im April 2009 eine 50x20 m großes Transparent. © sampics
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Der FC Bayern und die Meisterschale - ein vertrautes Bild. © dpa
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"Der Betze brennt": Fans des 1.FC Kaiserslautern im Fritz-Walter-Stadion. © dpa
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Die Fans wollen einheitliche Anstoßzeiten in der Bundesliga. Und zwar samstags, um 15.30 Uhr. © dpa
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Für jeden Fan ein Fähnchen: Gleich spielen die deutschen Adlerträger. © dpa
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Löwen-Fans machen sich vor dem Derby gegen Nürnberg im Dezember 2008 für eine Rückkehr ins Grünwalder Stadion stark. © sampics
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BVB-Anhänger schwören ihrer geliebten Dortmunder Borussia ewige Treue. © dpa
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Tooor - so steht es auf den Plakaten der Dynamo Dresden Fans geschrieben. © dpa
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Für immer und ewig: Bochumer Supporter im Ruhrstadion. © dpa
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Der offizielle Fan-Club der deutschen Nationalmannschaft hat ein eigenes Groß-Transparent. © dpa
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Bayern-Fans sagen: Servus Mehmet Scholl. © dpa
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Ein überdimensionales Trikot der französischen "Equipe Tricolore", ausgebreitet auf den Rängen des Stade de France in Paris-St.Denis. © dpa
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Champions League 2006/2007: Eine Choreographie soll den Spielern des FC Bayern den Weg ins Finale nach Athen weisen. © dpa
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WM 2006: Finale oh oh, Finale oh oh oh oh!!! © dpa
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Freiburger Zuschauer setzten sich für den Verbleib von Volker Finke an der Dreisam ein. Geholfen hat es nichts: Der Coach musste trotzdem gehen. © dpa
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Die Bayern-Südkurve feiert die 20. Deutsche Meisterschaft. © dpa
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Bei der WM 2002 schreien fanatische Anhänger von Südkorea ihr Team bis ins Halbfinale. © dpa
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Eine Choreographie fast ganz ohne Fans: die Tribüne in der HSH Nordbank Arena in Hamburg. © dpa
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Bayern-Fans bedanken sich bei ihrem Kaiser Franz Beckenbauer. © dpa
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Russische Anhänger bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr. © dpa
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Sind bekannt für ihre stimmgewaltigen Gesänge: die Fans von Mainz 05. © dpa
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Ein Bild aus alten Tagen: Bayern-Anhänger präsentieren in der Südkurve des Olympia-Stadions ein Trikot mit der Nummer 12. © dpa
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"Nur gemeinsam sind wir stark" - Freiburger Anhänger demonstrieren Einheit. © dpa
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Russische Fans vor einem Spiel bei der Europameisterschaft in Innsbruck. Über allen thront auf der Anzeigentafel der Trainer des Teams, Guus Hiddink © dpa
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Schalker Legenden sterben nie: Die Fans lassen Ernst Kuzorra hochleben. © dpa
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1. FC Union Berlin © dpa
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St-Pauli-Fans im legendären Stadion am Millerntor in Hamburg. © dpa
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Gehören zu den treuesten Anhänger der Fußball Bundesliga: die Fans vom 1. FC Köln. © wikipedia Sebastian Ritter
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Im spanischen Block feiern begeisterte Zuschauer den Gewinn der Europameisterschaft. © dpa
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Schalke-Anhänger schwören ihrem Verein Treue bis zum Tod. © dpa
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Eintracht-Fans in der Commerzbank Arena in Frankfurt. © wikipedia Dirk Ingo Franke
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Ein aufwändige Choreographie im Karlsruher Wildparkstadion. © wikipedia firestar
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Sechs Spanierinnen, sechs Buchstaben: E-S-P-A-N-A! © dpa
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Bayern-Fans feiern 2001 auf dem Münchner Marienplatz den Sieg in der Champions League. © Kurzendörfer
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Die Fans von den Young Boys Bern sorgen in der Schweiz für mächtig Stimmung. © wikipedia amstutzmarco
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Schalke 04 - die Macht im Revier! © dpa
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Bayern-Anhänger in der Allianz Arena. © Westermann
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Die Fankurve im Bernabeu-Stadion vor dem Stadtderby Real gegen Atletico Madrid. © wikipedia elemaki
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Forca! Portugisische Fans präsentieren ihre Schals. © wikipedia Fritz Duras
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Köln-Fans im Rhein-Energie-Stadion. © wikipedia Sebastian Ritter
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Ein überdimensionales Kunstwerk: die Choreographie im Magdeburger Stadion. © wikipedia Sven Gebhard
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Bayern-Fans beim Derby gegen 1860 im Oktober 2001. © Bodmer

Vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw und weiteren 23 999 Zuschauern im ausverkauften Badenova-Stadion präsentierte sich Freiburg um den blassen 20-Tore-Stürmer Papiss Demba Cissé erschreckend harmlos. Auch der Ehrentreffer von Jan Rosenthal (79.) war zu wenig, bei nur vier Punkten aus den vergangenen acht Partien sind alle vagen Europa-League-Träume geplatzt.

Die Gäste dürfen stattdessen bei einem Polster von elf Zählern auf den 1. FC Nürnberg auf Rang sechs fest mit der ersten Teilnahme am internationalen Wettbewerb seit 1992 planen. Doch dank dem Ende der Serie von drei Auswärtsspielen ohne Sieg wachsen die Hoffnungen in Hannover auf mehr. “Wir sollten alle Spiele gewinnen, um die Bayern unter Druck zu setzen“, hatte 96-Trainer Mirko Slomka kurz vor dem Anpfiff selbstbewusst angekündigt. Und sein Team setzte Teil Eins des Königsklassen-Plans auch ohne den gelbgesperrten Toptorjäger Didier Ya Konan, den Schlaudraff gleichwertig ersetzte, mit den bewährten überfallartigen Angriffen mustergültig um.

Freiburg durfte bis in die gegnerische Hälfte kombinieren, um dann Anschauungsunterricht in Konterfußball mit schnellem Umschalten zu erhalten. Zunächst scheiterte Abdellaoue aus kurzer Distanz noch an Oliver Baumann (14.). Doch zehn Minuten später war der SC-Torwart ohne Chance, als er sich erneut dem freistehenden Norweger gegenüber sah. Schlaudraff hatte mit einem feinen Pass die komplette Freiburger Abwehr genarrt. Und auch vor dem vorentscheidenden 0:2 tappten die Breisgauer in die Falle der Gäste.

Nach seiner Balleroberung legte Altin Lala dem schnellen Schlaudraff eine Steilvorlage so zielgenau in den Lauf, dass der frühere Nationalspieler nur noch den vor seinem Strafraum herumirrenden Baumann umkurven und den Ball ins leere Tor schieben musste. Dessen Gegenüber Ron-Robert Zieler blieb bis auf Versuche von SC-Stürmer Anton Putsila (23./41.) und Rosenthal (70.) lange beschäftigungslos, weil der Tabellenachte sein Plus an Ballbesitz nicht zu nutzen wusste.

Und auch nach der Pause mangelte es Freiburg zunächst an Zielstrebigkeit. Stattdessen luchste Manuel Schmiedebach dem schlafmützigen Ömer Toprak den Ball auf der Außenbahn ab, seine Flanke verwertete Rausch sicher per Kopf. Auf der anderen Seite vergab der frühere Hannoveraner Rosenthal nach seinem 1:3 in der 88. Minute die Möglichkeit zum Anschlusstreffer.

Von Matthias Jung

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