tz-Kolumne

Heinrich heute: Blatter, Varoufakis und das Zurücktreten

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Joseph S. Blatter.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er darüber, wie Sepp Blatter den Varoufakis-Rücktritt sehen könnte.

Auch am Dienstag war der griechische Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis weiterhin zurückgetreten und kehrte nicht in sein Amt zurück. Da lacht Joseph S. Blatter nur: „Zurücktreten, und dann auch noch das Amt verlassen – daran erkennt man den Dilettanten.“ Der echte Machtmensch tritt zurück, räumt deshalb aber noch längst nicht seinen Posten. Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun. Blatter: „Wenn ich bei jedem Rücktritt auch gleich zurücktreten würde, wär ich ja schon lang nicht mehr da. Und das wäre schade.“ So wird es irgendwann auch Horst Seehofer tun – als Seehofer geht er, als Horst bleibt er. Der Blattersepp ist eh verwundert über die EU und die Griechen. Zum Beispiel das mit dem Referendum. „Ich hab doch mein Volk auch nicht über Katar 2022 abstimmen lassen.“ Sein Credo: „Abstimmen lassen nur die, die nicht wissen, dass sie recht haben.“

Jörg Heinrich

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