tz-Kolumne

Heinrich heute: Die FIFA-Documenta

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US-Star Jermaine Jones.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal beschäftigt er sich mit den Tattoos der WM-Stars.

Auch aus Sicht der modernen Kunst ist die Fußball-WM das weltweit wichtigste Event des Jahres. Denn die Spieler sind so umfangreich tätowiert, dass viele schon von der FIFA-Documenta sprechen. Oder auch von der Fußball-Pinakothek. Die meisten Spieler ähneln einem Louvre auf zwei Beinen. Deshalb nehmen die Fußballer auch keine Bücher mit zur WM. Wenn ihnen fad ist, lesen sie sich gegenseitig vom Körper. Bereits bei der nächsten Weltmeisterschaft 2018 in Russland wird damit gerechnet, dass die Spieler ihr Trikot nicht mehr anziehen, sondern komplett tätowiert bekommen. Damit gibt’s auch keine Probleme mehr mit Trikotzupfen oder Ausziehen. Hoffentlich wird’s nicht zu kalt in Sibirien. Für Spieler, die sich „Fuck FIFA“ auf die Hand tätowieren lassen, hält der Verband am Spielfeldrand Ärzte zur Blitz-Amputation bereit.

Jörg Heinrich

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