tz-Kolumne

Heinrich heute: Die FIFA und die Zeitverschiebung

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Zeitverschiebung.

Was blöd ist an der WM, ist der ständige Fußball mitten in der Nacht. Hier muss die FIFA einschreiten! Brasilien und alle künftigen WM-Gastgeber müssen ihre Uhren während des Turniers auf die Uhrzeit der FIFA in Zürich einstellen. Und zwar ab sofort! Für die Brasilianer bedeutet das: Uhren fünf Stunden vor, aber pronto! 2 Uhr nachts ist dann 7 Uhr früh – raus aus den Federn, Sambatänzer! Und um 18 Uhr geht’s in die Heia, weil dann schon 23 Uhr ist. Hat er halt weniger Zeit zum Schnackseln, der Brasilianer. Die FIFA hat doch sonst auch kein Problem mit dem Verschieben. Nach der WM darf der Gastgeber dann wieder seine gewohnte Zeit einstellen (gegen Gebühr). Obwohl, warum eigentlich? Wir brauchen eine einheitliche FIFA-Uhrzeit, die WSZ (Weltweite Sepp-Zeit). Wenn die Uhren bei der MAFIFA schon rückwärts gehen, dann wenigstens überall gleich.

Jörg Heinrich

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Rubriklistenbild: © dpa

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