tz-Kolumne

Heinrich heute: Fußballer in Angst vor der Unvermögenssteuer

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Besonders Stürmer wie Mario Gomez dürften wegen der Unvermögenssteuer zittern.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über Steuer-Anpassungen - und die Auswirkungen für die Fußball-Profis.

Es herrscht Alarmstufe Grün unter Deutschlands Fußballern. Denn die Grünen haben beschlossen: Wenn sie an die Macht kommen, soll es eine Vermögenssteuer für Superreiche geben. Es kann durchaus sein, dass bereits mittelgut verdienende Fußballer mit 10 Millionen Euro im Jahr unter die Superreichensteuer fallen.

Zudem wollen die Grünen das Ehegattensplitting abschaffen, das ja wie gemacht ist für den Millionen-Fußballer mit Instagram-Schmuckdesignerin. Für neue Ehen würde das Splitting dann nicht mehr gelten. Experten rechnen deshalb mit einem Heiratsboom in der Bundesliga 2017. Womöglich müssen ganze Spieltage wegen Hochzeiten ausfallen.

Die Grünen wollen überdies eine Unvermögenssteuer einführen – wer frei im Strafraum verschießt, zahlt nochmal 30 Prozent mehr. Bald wird es sich in Deutschland nicht mehr lohnen, Fußball zu spielen.

Jörg Heinrich

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