tz-Kolumne

Heinrich heute: Der HSV und die Elbphilharmonie

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Mirko Slomka wurde beim HSV geschasst.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal geht es um den Hamburger SV.

Beim Hamburger SV geht’s dermaßen drunter und drüber, dass die Verantwortlichen beim TSV 1860 im Vergleich wie gottgesandte Großstrategen wirken. Und man fragt sich schon: Herrschaftszeiten, warum muss es denn unbedingt Fußball sein, wenn die Beteiligten für diese Sportart leider weniger talentiert sind? Oder überhaupt Sport? Die HSV-Spieler und Funktionäre könnten heutzutage so viel Gutes tun, abseits vom Fußball. Sie könnten Bohlen am Komponieren hindern, Vettel ins Ziel schieben, Holger Badstuber die Daumen drücken, nach Argumenten für Dobrindts Maut forschen, Boris Beckers Twitter-Texte auf Deutsch übersetzen oder als kräftige junge Männer die Elbphilharmonie fertigbauen. Wobei: Wie wir den HSV einschätzen, wird dann aus Versehen ein Supermarkt oder ein Kernkraftwerk draus – aber garantiert keine Oper.

Jörg Heinrich

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