tz-Kolumne

Heinrich heute: Jogi und die Creme 21

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Bundestrainer Joachim Löw.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über das Nivea des DFB-Teams.

Da hilft keine Ergebniskosmetik: Jogi Löws Nationalelf ist nicht mehr auf dem Nivea von 2014. Mein Gott, lief es damals cremig. Unter unserem Shave-Trainer haben wir alle rasiert. Es gab keinen deutschen Fan mehr, bei dem die Stirn sorgenvoll in Falten lag. Geschwitzt haben nur die Gegner – das Kleben der Anderen. Und heute? Man muss gar nicht sensitiv sein, um festzustellen: Es haut nicht mehr so recht hin. Es sind zu viele Unreinheiten im Spiel. Nicht nur bei Schweini, unserem Handicap-tain, hat das Anti-Age-Balsam versagt. Natürlich sagt Jogi jetzt: „Ich care vor der eigenen Tür.“ Er setzt auf seinen bewährten Repair-Effekt, auf die Tag- und Nacht-Pflege direkt vor dem Turnier. Doch hilft das, wenn in der Abwehr nur noch Puder Leichtfuß unterwegs ist? Löw sollte auf den vitalisierenden Effekt junger Spieler wie Kimmich setzen, auf die Creme 21.

Jörg Heinrich

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