tz-Kolumne

Heinrich heute: "Machet mer a Bscheißerle?"

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Joachim Löw (l.) und Jürgen Klinsmann treffen mit ihren Nationalmannschaften aufeinander.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal beschäftigt er sich mit dem anstehenden Telefonat zwischen Jogi Löw und Jürgen Klinsmann.

Die Welt hält den Atem an. In zwei Tagen kommt es zum epochalen Duell Baden gegen Württemberg, d’r Jogi gägä d’r Jürgn. Beiden reicht ein Unentschieden. Ob es zu Absprachen kommt, werden wir nie erfahren. Denn natürlich hört die NSA die Smart-Telefone von beiden Trainern ab. Sie wird nur nix verstehen, wenn d’r Jürgn spätestens heute beim Jogi anruft: „Da isch d’r Jürgn, der wo bei de Amis schafft. Machet mer a Bscheißerle?“ Darauf der Jogi, die Luft durch die Zähne einziehend, -hrfrchhhhhhh, was klingt wie eine asthmatische Espressomaschine: „Des isch jetz au a högschd faschzinierende Idäh. Aber i ha eweng Ranzawaih (Deutsch: Bauchschmerzen).“ Dann sagt ihm d’r Jürgn, dass im Oberstüble alles für ein Bscheißerle spricht, und dass er für den Jogi ein Jahr die Kehrwoch erlähdigt. Damit ist das 1:1 beschlossen. Aber halt dei Gosch, Jogi

Jörg Heinrich

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