tz-Kolumne

Heinrich heute: Jogi und das Pony-Verbot

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Bundestrainer Joachim Löw

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über den "Pony-Wirbel".

Es gibt schlimme Nachrichten von der Münchner SPD. Die Genossen im Rathaus wollen Ponys verbieten. Wie die tz berichtete, sollen Ponys zunächst auf der Auer Dult und dem Oktoberfest nicht mehr erlaubt sein. Weitere Großveranstaltungen wie Fußballspiele dürften dann bald folgen – trotz der Proteschte von Jogi Löw. „I weiß au ned, warum ich mich mit 55 an eine neue Frisur gewöhnen soll“, schimpft unser Bundestrainer. Experten halten den Pony 45 Jahre nach der Trennung der Pilzköpfe für högschd unzeitgemäß. Sie beklagen: „Den Kindern wird ein falsches Bild vermittelt.“ Die Kids glauben nämlich wegen des Löw-Ponys, dass Männer mit Mitte 50 noch volles, schwarzes Haar haben können. Mit welcher Frisur Jogi in Zukunft tierisch gut kicken lässt, ist derzeit noch völlig unklar. Im Gespräch für die EM 2016 sind Entenschwanz und Löwenmähne.

Jörg Heinrich

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