tz-Kolumne

Heinrich heute: Der Kaiser und Honecker

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Franz Beckenbauer.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über Franz Beckenbauer.

Der WM-Auftakt wird überschüttert von den Vorwürfen rund um unseren Franzl. Der Kaiser beteuert: „Ich habe noch nie einen Sklaven gesehen, der mir Geld vorbeigebracht hat.“ Doch nun geht es um seine Glaubwürdigkeit. Denn viele Menschen haben Fragen: Ist er überhaupt ein echter Kaiser? Ist er, wie stets behauptet, eine Lichtgestalt – oder funzelt da nur eine 6-Volt-Beleuchtung? Hat er den Libero, den freien Mann, nur erfunden, um ungestört von Mitspielern seinen Geschäftln nachgehen zu können? Was war 1974 gegen die DDR, hat Honecker geschmiert? Wollte der Kaiser die Dunkelheit nach dem Finale 1990 in Rom nutzen, um Beweisstücke verschwinden zu lassen? Und wie legal haben wir die WM 2006 bekommen? Falls das Turnier wiederholt werden muss, ohne Klinsi, hätten wir tolle Chancen. Werden wir halt nicht Weltmeister 2014, sondern 2006.

Jörg Heinrich

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