tz-Kolumne

Heinrich heute: Der Kaiser und Kalinka

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Franz Beckenbauer.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Vorwürfe gegen Franz Beckenbauer.

Es gibt neue Vorwürfe gegen unseren Kaiser. Im Rahmen der ARD-Themenwoche „Toller Franz“ wird erneut diskutiert, ob ihn Russland und Katar geschmiert haben. Wir können uns das nicht vorstellen, müssen aber zugeben, dass manche Beckenbauer-Äußerungen allzu enge Kontakte zu den beiden demokratiefernen Staaten nahelegen. „Ohne Poldi ist Kalinka im Spiel“, kritisierte der Kaiser das Nationalteam. Er forderte Jogis Elf auf, endlich den „Turbo-Lada“ anzuwerfen und den „Taiga in den Tank“ zu packen. Das ist lupenreine Putin-Propaganda. Auch mit Gerd Rubelbauer wurde er gesehen. Zudem kritisierte der Alt-Libero den „Sand im Getriebe“ des Weltmeisters, hoffte auf „besser geölte Abläufe“, und zeigte sich „verschnupft“ über die Leistungen vor dem Spanien-Spiel. Sprich: Der Kaiser hat Katar. Wir fordern Aufklärung – mit Tempo!

Jörg Heinrich

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