tz-Kolumne

Heinrich heute: Non, je ne regrette le Lahm

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Bundestrainer Joachim Löw.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über das Frankreich-Spiel und die musikalischen Folgen.

Mon dieu, am Freitag gilt es also! Nur vier Tage nach der Algerien-Krise spielt die deutsche Elf gegen Frankreich um den Einzug ins WM-Halbfinale. Es wird auf jeden Fall fantastisch. Wir im Hochhaus sind ja Riesen-Fans des französischen Chansons. Wenn die Jogis gewinnen, hören wir uns danach schmissige Franzosen-Hits wie „Les Deschamps-Élysées“ von Joe Dassin oder „Comment te dire adieu“ von Françoise Hardy an – wie sagen wir Dir nur Adieu, Frankreich? Und wenn’s danebengeht, veranstalten wir die ganz große Oper. Dann schauen wir uns die unvergesslichsten Szenen aus Jogis Karriere an, und spielen dazu „Non, je ne regrette le Lahm“ von Édith Piaf. Fipsi im Mittelfeld, vier Innenverteidiger – doch le Bündestränör müss nichts bereuen. Da würden Tränen fließen. Aber wir möchten wetten, dass es dazu gar nicht erst kommt. Allez, les Jogis!

Jörg Heinrich

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