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Heinrich heute: Pep und das Internet

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Von: Jörg Heinrich

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Manchester City training
Pep Guardiola. © dpa

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über Pep Guardiolas Internet-Verbot.

Das gibt Ärger! Pep Guardiola hat in Manchester zum äußersten Mittel gegriffen, das heutzutage einem Trainer zur Verfügung steht: Er hat das Internet verboten! Auf dem Trainingsgelände von ManCity haben die Spieler keinen Empfang mehr, dank WLAN-Abschaltung und Störsendern. Das ist bitter ohne Twitter! Einige Stars lassen bereits prüfen, ob die unmenschliche Maßnahme gegen die Genfer Konvention verstößt. Andere erwägen eine Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Und alle flehen Pep an: Notfalls trainieren wir mit Medizinbällen, aber bitte gib uns unser geliebtes Internet zurück! Guardiola überlegt jetzt, das Internetverbot in sein Training zu integrieren. Wer dort ein Tor schießt, darf einen Text twittern, bei zwei Toren darf er ein Bild mitschicken. Prognose: Nie zuvor hat man so motivierte Fußballer gesehen.

Jörg Heinrich

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