tz-Kolumne

Heinrich heute: Der Profizuschauer muss her

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die vielen Fußball-TV-Termine.

Man kommt mit dem Fußballschauen gar nicht mehr hinterher. Samstag Bayern, Sonntag 1860, Mittwoch Atlético, und dann wieder von vorn. Wer soll das alles anschauen, ohne Beruf oder Familie zu vernachlässigen, am besten beides? Wenn auch noch montags Bundesliga kommt, wird’s Zeit für den Profizuschauer. Es gibt Profispieler, Profischiris – da kann man das Zuschauen nicht mehr Amateuren und Dilettanten überlassen. Fachlich und jubeltechnisch exzellent ausgebildete Fans, die erstklassig bezahlt werden (inklusive Siegprämien) – ihnen gehört die Zukunft. Die besten, leistungsfähigsten Profizuschauer, die locker sieben, acht Tage pro Woche durchjubeln, wechseln künftig für Millionensummen den Verein. Das mag bitter für manche Ehefrau sein, aber hilft ja nix: „Schatz, die Kinder sind groß. Der FC Bayern braucht mich jetzt mehr als Du.“

Jörg Heinrich

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Ticker: Schwacher Auftakt der DFB-Frauen - Islacker vergibt Mega-Chance
Ticker: Schwacher Auftakt der DFB-Frauen - Islacker vergibt Mega-Chance
Bericht: RB Leipzig stand kurz vor Champions-League-Aus
Bericht: RB Leipzig stand kurz vor Champions-League-Aus
EM-Stotterstart: DFB-Frauen nur Remis gegen Schweden
EM-Stotterstart: DFB-Frauen nur Remis gegen Schweden
James-Transfer: Jonker mahnt und macht Spaß-Angebot an Müller
James-Transfer: Jonker mahnt und macht Spaß-Angebot an Müller

Kommentare