tz-Kolumne

Heinrich heute: Wir sagen Nein zum veganen Fußball

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Wir plädieren für die echte Bratwurst und sind gegen den veganen Fußball. Weiter braten, Uli Hoeneß!

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die drohende Veganisierung des Fußballs.

Der Trend geht immer mehr zum Veganen. Eine Million Menschen in Deutschland meiden bereits jegliche tierische Produkte. Wir hoffen allerdings, dass der Fußball davon verschont bleibt. Weil veganer Fußball wäre arg freudlos.

Wenn man sich auf der Jagd nach dem runden Leder nicht mehr tierisch freuen darf, dann fehlt etwas. Die Löwen (sic!) würden nie mehr die Kuh vom Eis bringen, beim FC Bayern wäre nie mehr der Kas bissn. Viele Spieler müssten aus den Geschichtsbüchern gestrichen werden: Tiger Effenberg, Arjen Robben, Ásgeir Sigurvinsson. Gut, dass Schweini weg ist.

Oder die ganzen Stars von früher: Bulle Roth, Zickler, Ziege, Zobel. Alles keine veganen Fußballer. Paul Breitner (Alles Gute zum 65.!) dürfte nicht mehr losledern.

Nein, das ist keine schöne Idee. Der Fußball darf nicht vegan werden. 60 und Bayern sollen weiter Punkte hamstern dürfen.

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