tz-Kolumne

Heinrich heute: Stimmen gekauft? Nein, freiwillig gesungen!

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Franz Beckenbauer (70).

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über den angeblichen Stimmen-Kauf bei der Fußball-WM 2006.

Na also, geht doch! Franz Beckenbauer, die Dichtgestalt, äh, Lichtgestalt aus Obergiesing, hat seine Sommermärchen-Version zum Besten gegeben. Bei einem vierstündigen Verhör in München stellte der Kaiser ein für allemal klar: „Es wurden keine Stimmen gekauft.“ Die tz erfuhr exklusiv Details aus der Vernehmung. Beckenbauer erklärte: „Alle Stimmen bei der WM 2006 haben freiwillig gesungen. Der Grönemeyer, die Sportfreunde Stiller, die Dorthe Kollo und der Goleo, kein einziger war gekauft.“ Der Franz gestand auch Fehler ein: „Sicherlich, den Pocher hätt ma uns sparen können. Und der Naidoo war furchtbar mit seinem Gewinsel, aber gekauft war er nicht.“ War der DFB wirklich nie in Versuchung, Stimmen zu kaufen? „Naaaa“, beteuerte der Franz, „gekauft hätten wir höchstens die Stimme von der Helene Fischer. Aber die hat’s ja damals noch nicht gegeben.“

Jörg Heinrich

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