tz-Kolumne

Heinrich heute: Tottis Abschied mit Streitwagen und Gedenkbaden

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Dankt am Sonntag ab: Francesco Totti beendet seine Roma-Karriere mit 40 Jahren.

tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal geht es um das letzte Spiel von Legende Francesco Totti für AS Rom.

München - Nach München verliert nun auch Rom seinen Fußballhelden. Vor einer ­knappen Woche ist Philipp Lahm zurückgetreten. Zum Abschied gab’s von Karl-Heinz ­Rummenigge Blumen, und von Horst Seehofer einen bayerischen Löwen. Das war schön, lässt sich aber überhaupt nicht mit den Feierlichkeiten vergleichen, wenn Francesco Totti am Sonntag sein letztes Spiel für den AS Rom bestreitet, mit ­reschen 40.

Totti, der ­Imperator, der König von Rom, wird ­voraussichtlich in einem ­Streitwagen durch seine Stadt gezogen, an seiner Seite ein römischer Zenturio und eine ganze Legion von Soldaten, wie in Ben Hur. Der Papst wird Totti ­seine ­Reverenz erweisen, und der Tiber wird kurz ­aufhören zu fließen. Sophia ­Loren richtet Grüße aus, und in der ­Fontana di Trevi findet ein Gedenkbaden zur ­Erinnerung an Tottis schönste Spiele statt. Was für ein großartiges ­Ciao-Spiel!

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