tz-Kolumne

Heinrich heute: Trainer sind zu billig

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Ralph Hasenhüttl.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über Hummels, den Transformer.

Was verbindet Fußballtrainer und den Liter Milch? Sie sind beide viel zu billig. Ralph Hasenhüttl ist zum Schleuderpreis von 1,5 Millionen Euro von Ingolstadt zu Red Bull Leipzig gewechselt. Zum Vergleich: Bayern-Ersatztorwart Sven Ulreich (39 Saisonminuten) hat 3,5 Mio gekostet. 1,5 Millionen Euro – das sind 4 Prozent von Hummels. Und das für den Mann, mit dem der ganze Laden steht und fällt. Trainer sind ein Schnäppchen, nächste Woche stehen die ersten Fußballlehrer bei Aldi im Regal. Viele Menschen denken bereits darüber nach, sich kostengünstig einen eigenen Trainer anzuschaffen, zum Bespaßen der Kinder, zum Gassigehen mit dem Hund, und als Wertanlage. Denn die Preise werden anziehen, 20 Millionen für einen Trainer sind bald keine Utopie mehr. Legen Sie sich rechtzeitig einen Trainer zu – jetzt, wo das Sparbuch keine Zinsen mehr bringt.

Jörg Heinrich

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