tz-Kolumne

Heinrich heute: Zlatan und Brigitte Bardot

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Zlatan Ibrahimovic.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er Zlatan Ibrahimović.

Von Selbstzweifeln zerfressen. So kennen wir Zlatan Ibrahimović – nicht. Der laut Zlatan Ibrahimović beste Fußballer aller Zeiten nimmt Abschied aus Paris und twitterte: „Ich kam wie ein König, und ich gehe wie eine Legende.“ Das klingt selbstbewusst, aber Zlatan hat in Frankreich auch eine stolze Bilanz vorzuweisen. Er hat den Eiffelturm gebaut, das stangenförmige Baguette erfunden, Brigitte Bardot die Jungfräulichkeit geraubt, die Mona Lisa gemalt, mit einem Citroën 2CV die Formel-1-WM gewonnen, Marine Le Pen aus der Politik vertrieben und die Atomkraft abgeschafft. Bloß die Champions League hat er nicht gewonnen. Aber, mon dieu, wofür braucht eine Legende solche Blech-Pötte? Vielleicht zieht es Zlatan jetzt zu seinem Ex-Trainer Carlo Ancelotti. In München würde er binnen zwei Tagen eigenhändig die zweite Stammstrecke ausgraben.

Jörg Heinrich

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